Anfield Index
·14. September 2026
Liverpool-Talent vor großer Chance gegen Tottenham Hotspur

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·14. September 2026

Liverpools Probleme im Mittelfeld gegen Fulham haben eine offensichtliche Frage für Andoni Iraola aufgeworfen. Wie lange dauert es noch, bis Trey Nyoni eine echte Chance bekommt?
Der 19-Jährige war ein großes Gesprächsthema, als David Lynch nach Liverpools 0:0 an der Anfield Road im Podcast „Media Matters“ von Anfield Index mit Dave Davis sprach.
Ryan Gravenberch und Dominik Szoboszlai hatten gegen Fulham große Probleme, Liverpool fehlten Aggressivität in den Zweikämpfen und das Vorankommen mit dem Ball. Für Lynch eröffnet das Nyoni die Möglichkeit, sich in Iraolas Überlegungen zu spielen.
„Ich denke, diese Woche ist für ihn sehr, sehr interessant“, sagte Lynch. „Für mich sieht es einfach so aus, als gäbe es da eine Chance.“
Diese Chance könnte schnell kommen, denn Liverpool trifft im Carabao Cup auf Tottenham.
Das Argument für Nyoni ergibt sich aus dem, was Iraola offenbar von seinen zentralen Mittelfeldspielern verlangt.
„Der Trainer will Spiele gewinnen. Er will die Duelle im Mittelfeld gewinnen. Er will, dass seine Pässe dort vertikal sind“, erklärte Lynch.
Genau in diesen Bereichen hatte Liverpool gegen Fulham Probleme.
Gravenberch erlebte einen besonders schwierigen Nachmittag, während Lynch hervorhob, dass Szoboszlai nur eines seiner 10 Duelle gewann.
Damit hat Nyoni einen klaren Ansatzpunkt.
„Ist Trey bereit?“, fragte Lynch. „Kann er dieses Statement setzen, dass er es ist und dass er vor den anderen spielen sollte?“
Die Hierarchie in Liverpools Mittelfeld ist ganz sicher noch lange nicht festgelegt. Alexis Mac Allister wirkte in Iraolas System bisher als die komfortabelste Option, während die Leistungen von Gravenberch und Szoboszlai Raum dafür gelassen haben, dass ein anderer Mittelfeldspieler seinen Anspruch anmeldet.
Davis deutete an, dass Nyoni sich potenziell auf Platz drei in Liverpools Mittelfeld-Rangordnung schieben könnte, besonders wenn er das progressive Passspiel anbieten kann, das Liverpool gegen Fulham fehlte.
Lynch ging sogar noch weiter.
„Wenn man sich anschaut, wie viele Bodenduelle Szoboszlai am Wochenende gewonnen hat – warum solltest du dann nicht auch an ihm vorbeiziehen können?“
Das ist allerdings keine Aussage darüber, dass Nyoni automatisch starten sollte. Lynch achtete darauf anzuerkennen, dass Iraola von diesen Spielern deutlich mehr sieht als Fans oder Journalisten.
„Für uns an der Seitenlinie ist es sehr leicht zu sagen, Trey sollte starten“, sagte er. „Aber wenn Gravenberch und Szoboszlai im Training klar besser sind und ihn dominieren, dann kannst du ihn nicht einfach reinschmeißen.“
Die Chance muss also verdient werden.

Foto: IMAGO
Liverpools Carabao-Cup-Duell mit Tottenham bietet Nyoni die Bühne, genau das zu tun.
„Wenn er gegen Spurs reinkommt und es wirklich gut macht, besser als die anderen ist und so aussieht, als würde er besser verstehen, was von ihm verlangt wird, als könnte er diese Pässe durch die Linien spielen und seine Duelle gewinnen, dann wird der Trainer eine Entscheidung treffen müssen“, sagte Lynch.
„Das ist Trey Nyonis Aufgabe in dieser Woche: dem Trainer vor dem Wochenende eine Entscheidung aufzuzwingen.“
Die Chance hat auch eine größere Bedeutung.
Liverpools unmittelbare Antwort auf die Probleme im Mittelfeld muss nicht zwangsläufig ein weiterer Transfer sein. Lynch argumentierte im Podcast, dass der Fokus nun auf dem Coaching liegen müsse und darauf, mehr aus den bereits vorhandenen Optionen herauszuholen.
Nyoni steht genau für diese Art interner Lösung.
Vielleicht ist für Nyoni der ermutigendste Aspekt Iraolas Bereitschaft, Entscheidungen nach Leistung zu treffen.
Gravenberch wurde bereits aus der Mannschaft genommen. Milos Kerkez bekam Konkurrenz von Kostas Tsimikas, während Ronald Araújo auf der rechten Abwehrseite vor Jeremie Frimpong eingesetzt wurde.
„Ich glaube nicht, dass Iraola sich für Ruf oder Gehalt interessiert“, sagte Lynch. „Ich denke, er will Fußballspiele gewinnen. Er muss Fußballspiele gewinnen.“
Dieses Prinzip könnte klar für Nyoni sprechen.
„Ich denke, Iraola führt das nach dem Leistungsprinzip“, ergänzte Lynch. „Wenn du den Job für mich erledigst, kannst du das Trikot behalten.“
Niemand im Podcast behauptete, Nyoni habe sich bereits als Liverpools Lösung im Mittelfeld bewiesen. Es ging um die Chance.
Liverpools 0:0 gegen Fulham zeigte, dass das Mittelfeld weiter nicht gefestigt ist. Gravenberch und Szoboszlai haben sich die Doppelsechs noch nicht zu eigen gemacht, während Mac Allister derzeit als die passendste Option erscheint.
Nyoni hat nun die Chance, dieses Bild zu verändern.
„Es wäre schön, wenn die Lösung irgendwo aus dem eigenen Kader käme“, schloss Lynch.
Für einen 19-jährigen Mittelfeldspieler, der sich bei Liverpool etablieren will, geht die Tür selten viel weiter auf als jetzt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































