Anfield Index
·3. Juli 2026
„Liverpool wurde ausgetrickst“ – Reds nach Transfer-Flop in der Klemme

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·3. Juli 2026

Liverpools Suche nach einem neuen Flügelstürmer hat eine unerwartete Wendung genommen, und laut Lewis Steele muss der Klub nun den Preis für ein Transferbemühen zahlen, das letztlich erfolglos geblieben ist.
Im Gespräch mit Trev Downey im neuesten Anfield-Index-Podcast gab Steele eine nüchterne Einschätzung zu Liverpools gescheiterter Jagd auf Yan Diomande ab und erklärte, warum RB Leipzig und die Berater des Spielers den Klub dazu zwingen, seine Sommerstrategie zu überdenken.
Der prägnanteste Moment der Diskussion kam, als Trev Downey fragte, ob Liverpool in den Verhandlungen faktisch benutzt worden sei.
Steeles Antwort ließ kaum Zweifel offen.
„Ich glaube ehrlich gesagt, dass Liverpool vom Berater ausgespielt wurde.“
Er untermauerte diese Sichtweise, indem er das Maß an Zuversicht innerhalb des Klubs während der Verhandlungen offenlegte.
„Soweit ich informiert war, nach Gesprächen mit Diomandes Lager selbst, hieß es, dass sie jeden Tag mit Richard Hughes gesprochen haben.“
Steele fügte hinzu: „Ich glaube, Liverpool war überzeugt, dass sie den Deal abschließen würden.“
Diese Zuversicht war laut Steele jedoch fehl am Platz. Obwohl er Liverpools Vorgeschichte anerkannte, bei Prioritätszielen leer auszugehen, räumte er ein, dass die Enttäuschung nicht wegzudiskutieren sei.
„Ich glaube nicht, dass man das schönreden kann. Sie haben ihr Hauptziel verpasst.“
Steele deutete außerdem an, dass Liverpool von der Agentur Rock Nation „ziemlich hingehalten“ worden sei, und beschrieb einen Prozess, der den Klub nun dazu zwingt, nach Alternativen zu suchen.
Eines der wiederkehrenden Themen im Verlauf des Gesprächs war der rasant aufgeblähte Transfermarkt.
Auf die Frage, ob Liverpools eigene Ausgaben zu den explodierenden Bewertungen beigetragen hätten, stimmte Steele dem Punkt zu, bevor er erklärte, warum Klubs wie RB Leipzig hart bleiben.
„Wenn ich Sportdirektor von RB Leipzig wäre … dann hätten sie jedes Recht zu sagen, dass sie eine riesige Summe wollen.“

Foto: IMAGO
Er hob außerdem eine weitere Komplikation hervor.
„Liverpool hat seine Karten ein Stück weit offengelegt, weil sie dieses erste Angebot abgegeben haben.“
Aus Steeles Sicht weiß nun jeder Klub, den Liverpool kontaktiert, dass erhebliche Mittel vorhanden sind.
„Wen auch immer sie jetzt als Nächstes ins Visier nehmen, kann der verkaufende Klub sagen: ‚Na ja, ihr habt dieses Geld, also wollen wir 20 Millionen Pfund extra.'“
Sein Fazit war einfach.
„Das hat sie in eine wirklich heikle Situation gebracht.“
Ein großer Teil von Trev Downeys Gespräch verlagerte sich dann auf Liverpools nächsten Schritt.
Steele glaubt, dass Bradley Barcola weiterhin ein Spieler ist, den Liverpool schätzt, betonte jedoch wiederholt, dass es erhebliche Hürden gibt.
„Ich glaube schon, dass er PSG am Ende wahrscheinlich verlassen wird.“
Allerdings warnte er auch: „Vielleicht bevorzugt er Arsenal.“

Foto: IMAGO
Steele verwies auf Liverpools veränderte Position im Markt.
„Liverpool ist nicht mehr ganz so eine glamouröse Option, wie es das vor 12 Monaten vielleicht noch war.“
Er erkannte auch die Vorarbeit an, die Liverpool bereits geleistet hat.
„Sie mochten ihn schon im vergangenen Sommer, also gibt es vielleicht schon Vorarbeit, aber bei Diomande gab es ebenfalls Vorarbeit, und das hat uns nicht wirklich weitergebracht.“
Das war eine Erinnerung daran, dass Vorbereitung allein in einem immer umkämpfteren Transfermarkt nichts garantiert.
Im Verlauf des Podcasts forderte Trev Downey Steele immer wieder mit der Frage heraus, ob Liverpool sich davon erholen könne, sein Wunschziel verpasst zu haben.
Steele blieb ruhig, aber realistisch.
„Sie sind schlecht gestartet.“
Er fügte hinzu, dass das Scheitern bei Diomande in Kombination mit anderen Veränderungen im Kader bedeute: „Insgesamt liegt Liverpool in diesem Transferfenster bisher wahrscheinlich 0:1 hinten.“
Trotzdem machte Steele klar, dass Liverpool seine Rekrutierungsprinzipien wohl kaum aufgeben wird.
„Ich glaube nicht, dass Liverpool die Art Klub ist, die in Panik einkauft.“
Stattdessen, so glaubt er, müsse Liverpool den richtigen Spieler finden und nicht einfach nur einen verfügbaren.
Das Gespräch zwischen Trev Downey und Lewis Steele zeichnete das Bild eines Klubs, der vor einem deutlich schwierigeren Sommer steht als im vergangenen Jahr. Das Verpassen von Yan Diomande hat Liverpool zurück auf den Markt gezwungen, während RB Leipzigs harte Haltung und steigende Transfergebühren jeden weiteren Schritt teurer gemacht haben.
Für Liverpool-Anhänger war Steeles Einschätzung eher ausgewogen als dramatisch, doch ein Zitat wird stärker nachhallen als jedes andere.
„Ich glaube, Liverpool wurde ausgespielt.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































