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·16. September 2026
LIVETICKER: Klopp nominiert zwei DFB-Kader: Alle Nominierung im Überblick

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·16. September 2026

Am heutigen Donnerstag, den 17. September, hat Jürgen Klopp seinen ersten DFB-Kader für die Nations League bekannt geben. Die wichtigsten Kandidaten und Namen stehen fest.
Marc-André ter Stegen kehrt als Nummer eins ins Tor zurück, Said El Mala vom 1. FC Köln erhält eine Überraschungseinladung, und Felix Keidel von der SV Elversberg könnte den Sprung vom Aufsteiger in die Nationalmannschaft schaffen. Inzwischen steht fest: Yann Aurel Bisseck ist ebenfalls dabei, während Deniz Undav überraschend nicht nominiert wird. Zudem setzt Klopp auf ein Stuttgarter Quartett und beruft mit Noah Atubolu eine weitere Option für das Tor. Außerdem scheint Brajan Gruda (RB Leipzig) dabei zu sein, während Leroy Sané fehlt. Der Augsburger Behrens sowie die Freiburger Rosenfelder, Treu und Scherhant sind scheinbar in der Nations-League-Mannschaft dabei.
FRANKFURT AM MAIN, DEUTSCHLAND – 17. September 2026: Jürgen Klopp, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, spricht bei der Vorstellung des deutschen UEFA-Nations-League-Kaders auf dem DFB-Campus mit den Medien. (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
Live
ℹ️ 11:12 Uhr

17. September 2026: DFB-Grafik mit den Kadern für die Nations-League-Spiele gegen die Niederlande, Serbien und Griechenland unter Jürgen Klopp.
Auf dem Bildschirm werden 44 Namen eingeblendet. Darunter befinden sich alle Spieler, die für den ersten DFB-Kader von Jürgen Klopp infrage kommen.
ℹ️ 11:09 Uhr
Jeltsch überzeugt Klopp: „Außergewöhnlicher“ Verteidiger
Finn Jeltsch gehört für Jürgen Klopp wegen seiner abgeklärten Spielweise in die Nationalmannschaft. Auch Stuttgarts Angelo Stiller soll nun seine Chance bekommen. „Normalerweise gibt es genug Plätze“, sagt Klopp.
Klopp hält Brunner im Blick
Finn Jeltsch ist dabei, Assan Ouédraogo fällt verletzt aus. Paris Brunner hat Klopp bislang nicht gesprochen, lobt aber dessen fußballerische Entwicklung und bezeichnet ihn als „Riesentalent“. Wahrscheinlich sei Brunner zunächst bei der U21, bleibe aber im Blickfeld. Auf Ouédraogo freue man sich, weil er „so viel mitbringt“.
Klopp will Spieler nicht nach Zahlen auswählen
Daten sind für Klopp wichtig, aber nicht entscheidend für die Kadernominierung. „Man kann sich nicht in den Kader sprinten“, sagt der Bundestrainer. Entscheidend sei der Mehrwert eines Spielers, nicht ein einzelner Statistikwert wie Tempo. Daten müsse man interpretieren. Klopp bezeichnet seinen Ansatz mit 59 Jahren selbst als „old school“.
Korrektur: Die Klopp-Vorstellungs-PK war im Juli 2026 und ist demnach doch zwei Monate her.
ℹ️ 11:00 Uhr
Jürgen Klopp freut sich, dass es mit vier Pflichtspielen in der Nations League direkt um etwas geht. Testspiele seien nicht seine bevorzugte Variante. Entscheidend sei für ihn, dass die Mannschaft gut spielt.
ℹ️ 10:57 Uhr
Younes Ebnoutalib findet Jürgen Klopp besonders interessant. Er sei „ein Buch, das man gerne lesen würde“. Ebnoutalib sei deshalb sofort eingeladen worden. Seine Bereitschaft und seine Art zu spielen seien Klopp direkt aufgefallen. Auch Jonathan Burkardt war laut Klopp eine Art No-Brainer: Der Stürmer sei sehr fit und müsse deshalb dabei sein.
ℹ️ 10:52 Uhr
Auch Yannick Engelhardt ist neu und für viele überraschend im DFB-Kader. Auf die Idee hinter der Nominierung angesprochen, verweist Klopp auf den SC Freiburg. Der Verein habe seine Spieler entwickelt und nicht einfach eingekauft. Diese Entwicklung und die Qualität der Freiburger Spieler hätten Klopp überzeugt.
ℹ️ 10:49 Uhr
Jürgen Klopp und Florian Wirtz kannten sich vor Klopps Amtsantritt noch nicht persönlich. Der Austausch sei aber angenehm gewesen. Inzwischen schreiben sich beide gelegentlich, wenn Klopp etwas auffällt. Wirtz bringe die Bereitschaft mit, müsse aber in der Mannschaft funktionieren. Klopp will ihm die nötigen Möglichkeiten geben, damit er sich wohlfühlt und sich einfügt. Nach dem großen Wechsel zu Liverpool soll „Flo“ wieder in normale Bahnen gelenkt werden und einen Mehrwert für seinen Verein und die Nationalmannschaft bringen. Das gelte auch für andere Spieler und deren Vereine.
ℹ️ 10:46 Uhr
Bambasé Conté, Mika Bauer, Hennes Behrens und Felix Keidel waren von ihrer Nominierung für den ersten DFB-Kader unter Jürgen Klopp sehr überrascht. Für alle vier Spieler kam die Nachricht offenbar unerwartet.
Nicolò Tresoldi soll ein bisschen mehr Zeit bekommen.
ℹ️ 10:43 Uhr

FRANKFURT AM MAIN, DEUTSCHLAND - 17. September 2026: Jürgen Klopp, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, spricht bei der Vorstellung des deutschen UEFA-Nations-League-Kaders auf dem DFB-Campus mit den Medien. (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
Jürgen Klopp betont, dass alle Gespräche mit den Spielern respektvoll verlaufen seien, auch mit denjenigen, denen er zunächst abgesagt hat. Eine endgültige Entscheidung sei dabei nicht getroffen worden. Auch Oliver Baumann habe die Entscheidung akzeptiert. Zudem habe Klopp vielen Spielern ein Feedback gegeben. Mit Sané und Goretzka hat Klopp hingegen noch nicht gesprochen.
ℹ️ 10:40 Uhr
Jürgen Klopp freut sich besonders auf die beiden Bayern-Talente Lennart Karl und Tom Bischof. Karl mache auf dem Platz „freche Sachen“, für die man sich etwas trauen müsse. Bischof bezeichnet Klopp als strategisches Talent und erinnert an dessen beidfüßige Fernschusstore gegen Freiburg.
ℹ️ 10:36 Uhr
Jürgen Klopp stellt das Defensivverhalten auf den Prüfstand. Manndeckung werde hinterfragt, zugleich habe sich ballorientiertes Verteidigen bei der WM 2026 bewährt. Klopp habe seine Karriere auf dieser Art der Raumdeckung aufgebaut und wolle daran festhalten. Sie gebe Stabilität und schaffe die Grundlage für die weitere Entwicklung der Mannschaft. Entscheidend sei, dass jeder Spieler defensiv mitarbeitet.
ℹ️ 10:34 Uhr
Jürgen Klopp bestätigt, dass es die viel diskutierte Liste mit 57 Spielern gab. Sie sei allerdings nur eine Momentaufnahme gewesen. Klopp und sein Team hätten sich diese und viele andere Spieler genau angeschaut. Die Sichtung habe dabei viel Spaß gemacht.
ℹ️ 10:32 Uhr
Jürgen Klopp richtet den Blick bereits auf die kommenden großen Turniere. Die aktuelle Kadernominierung sei für ihn „der erste Schritt, nicht der letzte“. Mit Blick auf EM und WM soll sich die Mannschaft kontinuierlich weiterentwickeln.
ℹ️ 10:32 Uhr
Kader Nations League: NED vs. GER + GER vs. GRE
TOR: Finn Dahmen, Alexander Nübel, Marc-André ter Stegen
ABWEHR: Hennes Behrens, Yann Aurel Bisseck, Nathaniel Brown, Max Rosenfelder, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah, Philipp Treu, Josha Vagnoman
MITTELFELD: Nadiem Amiri, Bambasé Conté, Yannick Engelhardt, Chris Führich, Serge Gnabry, Lennart Karl, Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Felix Nmecha, Kevin Schade, Anton Stach
ANGRIFF: Younes Ebnoutalib, Kai Havertz
Kader Nations League: GER vs. SRB + GRE vs. GER
TOR: Noah Atubolu, Finn Dahmen, Jonas Urbig
ABWEHR: Waldemar Anton, Ridle Baku, Finn Jeltsch, Maximilian Mittelstädt, David Raum, Malick Thiaw
MITTELFELD: Karim Adeyemi, Mika Baur, Tom Bischof, Saïd El Mala, Brajan Gruda, Vitaly Janelt, Felix Keidel, Aleksandar Pavlović, Derry Scherhant, Florian Wirtz
ANGRIFF: Jonathan Burkardt, Nick Woltemade
ℹ️ 10:30 Uhr
Jürgen Klopp sieht den Wechsel vom Vereins- zum Nationaltrainer nicht als grundsätzliches Problem. „Es ist ein anderer Job“, erklärt der 59-Jährige, aber jeder Job sei anders. Weniger Training sei zwar eine Umstellung, schließlich hätten sich auch seine drei Vereinsjobs voneinander unterschieden. Trotzdem will Klopp eine neue Mannschaft entwickeln. Das sei auch mit weniger gemeinsamen Einheiten möglich. Wichtig sei ihm vor allem, mit den Spielern im Gespräch zu bleiben und ein Gefühl für sie zu entwickeln.
ℹ️ 10:27 Uhr
Für Klopp bilden „Trampolin und Fangnetz“ die Grundlage für Stabilität im Defensivverhalten. Das soll zügig erarbeitet werden. Darüber hinaus gehe es vor allem um Spielfreude und Lust am Fußball, um die Qualität der Spieler bestmöglich auf den Platz zu bringen.
ℹ️ 10:26 Uhr
Klopp betont, dass sportliche Veränderungen Zeit und vor allem Trainingseinheiten brauchen. Trotzdem wolle er alles versuchen, um eine neue Herangehensweise zu entwickeln. Er habe bereits konkrete Vorstellungen davon, wie diese auf dem Platz lebendig werden soll. Dafür will sich Klopp weiter umschauen, viele Eindrücke sammeln und im Austausch mit Spielern und Trainern bleiben. Zudem fordert der Bundestrainer von seinen Spielern mehr.
ℹ️ 10:24 Uhr
Jürgen Klopp zeigt sich enttäuscht darüber, dass bereits Namen aus seinem ersten DFB-Kader vorab öffentlich wurden, unter anderem der von Felix Keidel. Der Bundestrainer appelliert an die Medien, den Spielern zu helfen und sie nicht zu kritisieren. Was Klopp mit seiner Aussage genau meinte, wonach eine vorzeitige Meldung für einen Spieler ähnlich problematisch sei wie ein vergebener Pass, bleibt allerdings offen.
ℹ️ 10:22 Uhr
Zurück zum Sportlichen: Auch die jungen Spieler müssen mit Druck umgehen. Für Klopp gehört Druck zum Fußball und muss nichts Negatives sein. Entscheidend sei, dass die Spieler auch unter Druck Spaß am Fußball haben.
ℹ️ 10:21 Uhr
Stolz, offen, nett, freundlich und deutsch, passt das zusammen? Jürgen Klopp meint klar: Ja. Für ihn widersprechen sich diese Begriffe nicht. Auch ein positives und offenes Verständnis von Deutschland und deutscher Identität soll zusammengehen.
ℹ️ 10:18 Uhr
Jürgen Klopp will mit der Kappe „Einer von 83 Millionen“ bewusst eine Botschaft vermitteln. Über Politik wolle er dabei allerdings möglichst wenig sprechen, das mache er ungern. Vielmehr gehe es ihm darum, dass man in Deutschland wieder mehr Spaß haben könne und die Nationalmannschaft dabei eine Rolle spiele.

17. September 2026: Jürgen Klopp bei der Pressekonferenz des Deutschen Fußball-Bundes zur Bekanntgabe des Nations-League-Kaders. (Screenshot: YouTube/DFB)
ℹ️ 10:14 Uhr
Joshua Kimmich soll im Mittelfeld vorangehen und Verantwortung übernehmen. Klopp führt ihn entsprechend im Mittelfeld. Gleichzeitig müsse sich die Mannschaft auf eine neue Art Fußball einstellen.
ℹ️ 10:11 Uhr
Die Fragerunde beginnt mit der Torwartfrage. Wer von den fünf Keepern ist die Nummer eins? Klopp antwortet klar: „Der, der zuerst spielt.“ Das ist Marc-André ter Stegen. Der inzwischen wieder fitte Keeper war bereits zuvor die Nummer eins und bringt laut Klopp viel Erfahrung mit.
ℹ️ 10:10 Uhr

Nun beginnt die Fragerunde.
ℹ️ 10:09 Uhr
Einige Spieler aus dem ersten Kader sollen länger beim DFB bleiben. Das hängt laut Klopp auch von den Terminplänen der Vereine ab. Schlotterbeck, Musiala und Gnabry haben zudem eine schwierige Zeit hinter sich und sollen über die zwei Wochen hinweg dabei bleiben. Finn Dahmen ist ebenfalls in beiden Kadern dabei.
ℹ️ 10:07 Uhr
Klopp berichtet von großartigen Gesprächen mit den Spielern, persönlich oder per FaceTime. Diese Gespräche hätten ihm viel Spaß gemacht. Allen Beteiligten bedeute die Nationalmannschaft unglaublich viel. Das soll künftig wieder sichtbar werden.
ℹ️ 10:07 Uhr
Klopp erklärt die Zusammenstellung des Kaders: Man habe zunächst geschaut, welche Spieler verfügbar sind, und dabei viele talentierte Akteure gefunden. Trotzdem seien längst nicht alle nominiert worden.
ℹ️ 10:05 Uhr
Klopp ist überzeugt, dass die beiden Kader gut zusammenpassen. Spieler aus dem WM-Kader 2026 sind weiterhin dabei und sollen eine wichtige Rolle spielen. Die Aufteilung dient vor allem dazu, beide Teams gezielt auf das jeweils nächste Spiel vorzubereiten und zu gewinnen.
ℹ️ 10:04 Uhr
Jürgen Klopp wird mit zwei Kadern arbeiten, weil zwischen den Spielen nur wenig Zeit zum Training bleibt. Die Spieler sollen gezielt in Gruppen trainieren können. Dabei gibt es ausdrücklich keinen A- und B-Kader.
ℹ️ 10:01 Uhr
Zwei Namen aus seinem ersten DFB-Kader kennt bislang noch niemand. Vieles rund um das Aufgebot ist dagegen bereits bekannt.
ℹ️ 10:00 Uhr
Einen Monat nach der Bekanntgabe als Bundestrainer freut sich Jürgen Klopp auf seine erste Kadernominierung. „Viel ist passiert“, sagt Klopp. Die Zusammenstellung des Aufgebots habe ihm „Spaß gemacht“.
ℹ️ 09:59 Uhr
Die Pressekonferenz beginnt!
ℹ️ 09:57 Uhr
Die Pressekonferenz auf dem DFB-Campus in Frankfurt beginnt um 10 Uhr und läuft unter anderem im Livestream der Sportschau sowie auf YouTube.
ℹ️ 09:49 Uhr
Nach Antonio Rüdigers Rücktritt gibt es weitere prominente Abschiede aus den Nationalmannschaften: James Rodríguez beendet seine Karriere bei Kolumbien nach 131 Länderspielen. Auch Senegals Torwart Édouard Mendy (59 Länderspiele), Seko Fofana von der Elfenbeinküste und Inaki Williams aus Ghana ziehen einen Schlussstrich unter ihre internationale Karriere.
ℹ️ 09:45 Uhr
Lionel Messi erhält in Argentinien seinen großen Abschied. Ralf Rangnick nominiert Österreichs Kader ohne David Alaba, dafür mit 14 Bundesliga-Profis. Und Carlo Ancelotti baut Brasilien um: Nur neun WM-Fahrer stehen im ersten Kader nach der WM-Pleite.
ℹ️ 09:30 Uhr
Jürgen Klopp nominiert seinen ersten offiziellen DFB-Kader. Die Spannung ist groß – und die Lecks bereits zahlreich.
Laut Medienberichten dürfen mehrere Debütanten mit von der Partie sein. Augsburgs Hennes Behrens und Freiburgs Max Rosenfelder könnten demnächst ihre ersten A-Nationalmannschaftsspiele absolvieren. Auch Yann Bisseck von Inter Mailand ist «Sky»-Informationen zufolge im Aufgebot.
Dagegen fehlen offenbar etablierte Profis: Leroy Sané (Galatasaray), Deniz Undav (VfB Stuttgart) und Jamie Leweling (ebenfalls Stuttgart) müssen zuhause bleiben. Bei Sané dürfte die Trennung von seiner langjährigen Wirkung unter Nagelsmann eine Rolle spielen – Klopp will neu aufstellen.
Marc-André ter Stegen rückt laut Berichten zur Nummer eins auf. Oliver Baumann ist offenbar nicht dabei.
Die erste Nominierung trägt schon vor der Verkündung klar Klopps Handschrift: groß aufgestellt, mit Blick auf die Zukunft und ohne langsame Abgangssignale.
ℹ️ 09:01 Uhr
Die Sportschau schaltet live vom DFB-Campus in Frankfurt. Um 10:00 Uhr präsentiert Jürgen Klopp sein erstes Aufgebot als Bundestrainer – und die Spannung steigt. Vier Nations-League-Spiele in elf Tagen verlangen nach Personal: gegen die Niederlande, Griechenland, Serbien und erneut Griechenland. Sky und Sportschau melden: Klopp plant offenbar mit einem deutlich größeren Kader als üblich. Der Chef bleibt kryptisch-mutig – Spieler bekämen Chancen, „die jetzt noch gar nicht damit rechnen“. Kostenlos geht's per Stream bei sportschau.de, auf den DFB-Kanälen und bei Sky Sport News. Free-TV: Fehlanzeige.
ℹ️ 08:51 Uhr
Jürgen Klopp gibt heute seinen ersten Kader als Bundestrainer bekannt. Der 59-Jährige hat das Amt nach dem enttäuschenden WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay von Julian Nagelsmann übernommen und will einen Neustart einleiten. Bei seiner Vorstellung im Juli hatte Klopp angekündigt, mutig vorzugehen und zahlreiche Spieler genau zu beobachten. Damals nannte er eine Vorauswahl von 57 Feldspielern. Für die erste Länderspielphase stehen gleich vier Nations-League-Partien in elf Tagen an, weshalb Klopp einen größeren Kader als die üblichen 23 Spieler plant.
Augsburgs Abwehr-Allrounder Hennes Behrens steht laut aktuellen Informationen vor seiner ersten Nominierung in der deutschen Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp. Der 21-Jährige, gebürtiger Frankfurter, war im Sommer zum FC Augsburg gewechselt und ist dort unter Cheftrainer Manuel Baum auf der linken Schiene gesetzt. In allen bisherigen Pflichtspielen der Saison stand er jeweils über die volle Distanz und beeindruckte mit einer konstanten Leistung, zu der auch die Vorbereitung des zwischenzeitlichen Ausgleichs gegen Bayer Leverkusen zählt.
Für eine Berufung in den DFB-Kader spricht Behrens’ Entwicklung seit seinem Leihgeschäft zum 1. FC Heidenheim. In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte er dort 16 Pflichtspiele und sammelte wertvolle Bundesliga-Erfahrung auf einer ersten Station außerhalb von Hoffenheim. Trainer Manuel Baum hatte den Wechsel in die Fuggerstadt aktiv begleitet und den Defensivspieler nach eigenen Angaben in einem persönlichen Gespräch überzeugt. Der FCA sieht in Behrens den Nachfolger des abgewanderten Dimitrios Giannoulis und setzt auf seine Schnelligkeit und seinen Offensivdrang.
AUGSBURG, DEUTSCHLAND – 30. August 2026: Hennes Behrens vom FC Augsburg im Bundesliga-Spiel gegen den FC Schalke 04 in der WWK Arena. (Foto: Adam Pretty/Getty Images)
Nach monatelanger Kandidatur als möglicher Kaderkandidat rückt Behrens damit in den engeren Kreis des ersten Aufgebots von Bundestrainer Klopp. Die Nominierung würde dem Profil junger, physisch aktiver Abwehrspieler entsprechen, die in Klopps System eine wichtige Rolle spielen dürften.
Laut Kicker dürfte Jürgen Klopp für seinen ersten DFB-Kader gleich drei Spieler des aktuellen Bundesliga-Tabellenführers SC Freiburg berücksichtigen. Innenverteidiger Max Rosenfelder, Rechtsverteidiger Philipp Treu und Offensivspieler Derry Scherhant haben gute Chancen auf eine erstmalige Berufung zur Nationalmannschaft.
Yuito Suzuki feiert mit seinen Teamkollegen seinen Treffer zum 1:0 für den SC Freiburg gegen Werder Bremen am 30. August 2026 im Europa-Park Stadion. (Daniela Porcelli / Getty Images Europe via Getty Images)
Besonders bei Rosenfelder kommt die Nominierung überraschend. Allerdings bringt das Eigengewächs mit seiner Geschwindigkeit, seinen Qualitäten im Zweikampf und seinem Spielaufbau ein Profil mit, das Klopp offenbar überzeugt. Rosenfelder hatte bereits unter Julian Nagelsmann auf dem Zettel gestanden. Der damalige Bundestrainer hatte 2025 erklärt, den Innenverteidiger im fitten Zustand nominiert zu haben. Verletzungen verhinderten damals jedoch seine erste Berufung.
Auch Treu und Scherhant haben sich mit ihren Leistungen zu Saisonbeginn für Klopp empfohlen. Treu berichtete erst am Dienstag von einem persönlichen Austausch mit dem neuen Bundestrainer per FaceTime.
Eine weitere Enttäuschung droht dagegen Matthias Ginter. Der 32-Jährige ist mit Freiburg stark in die Saison gestartet und kommt bislang auf fünf benotete Einsätze mit fünf Scorerpunkten sowie einer kicker-Durchschnittsnote von 2,2. Trotzdem deutet vieles darauf hin, dass Klopp bei seinem Neustart auf jüngere Spieler und damit stärker auf Perspektive setzt.
Die offizielle Bekanntgabe des ersten Klopp-Kaders erfolgt am Donnerstag um 10 Uhr.
Brajan Gruda in Aktion für die deutsche U21-Nationalmannschaft: Beim EM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland am 27. März 2026 im Braunschweiger Eintracht-Stadion gehörte der Offensivspieler zu den auffälligsten Akteuren. (Foto: Stuart Franklin / Getty Images)
Bundestrainer Jürgen Klopp hat für den Start in die Nations-League-Saison einen Kader nominiert, der auf junge, presstaktisch starke Flügelspieler setzt. Nach Angaben von Sky ist Brajan Gruda von RB Leipzig im Kader – der 22-Jährige vertritt im Vergleich zu etablierten Ü-30-Spielern, die außen vor bleiben, die Richtung, in die Klopp die Nationalmannschaft koppeln will. Gleichzeitig fehlt Leroy Sané, der bereits bei der WM 2026 berücksichtigt wurde.
Gruda, der in der laufenden Saison für Leipzig in der Bundesliga und in der Champions League aktiv ist, erhält unter Klopp nun eine erneute Chance in der deutschen Nationalmannschaft. Der Offensivspieler war bereits unter Nagelsmann im erweiterten Kreis, wurde für die WM 2026 jedoch nicht nominiert. Nun, unter dem neuen Bundestrainer, steht er nach Sky-Informationen im Kader.
Nathaniel Brown vom FC Bayern München im Zweikampf mit Brajan Gruda von RB Leipzig. Die beiden trafen sich am 15. August 2026 im Telekom Cup in der Allianz Arena, beide trugen sich später in die Torschützenliste ein. Alex Grimm / Getty Images Europe via Getty Images
Die Berufung von Gruda unterstreicht Klopps Konzept, junge, presstaktisch stark spielende Flügelspieler in die Nationalmannschaft zu bringen. Gemeinsam mit Said El Mala (1. FC Köln) und Kevin Schade (FC Brentford) bilden sie das junge Flügel-Trio, das Klopp in seinem 4-3-3- oder 4-2-3-1-System einsetzen will. Gruda kann flexibel im offensiven Mittelfeld, auf dem Flügel oder als zweite Spitze agieren und passt mit seiner Pressingresistenz und Kreativität ideal in Klopps Spielphilosophie.
Auch Tom Bischof (FC Bayern München) soll laut Sky im Kader sein. Der 21-Jährige offensiv orientierte Mittelfeldspieler, der auch auf der Zehn und als hängender Stürmer einsetzbar ist, gilt als eines der größten deutschen Offensivtalente. In der vergangenen Saison kam er für die Bayern-Amateure in der 3. Liga auf 15 Scorerpunkte (7 Tore, 8 Vorlagen) in 28 Spielen.
Während junge Flügelspieler im Fokus stehen, bleiben etablierte Stars außen vor. So fehlt Leroy Sané, der bei der WM 2026 ebenfalls nicht berücksichtigt wurde. Der FC-Bayern-Offensivspieler ist einer von mehreren Ü-30-Nationalspielern, deren Namen bei der Nominierung fehlen.
Auch Deniz Undav von VfB Stuttgart wird nicht nominiert. Der 30-Jährige, der in 13 Länderspielen neun Tore erzielte, wurde laut Medienberichten bereits persönlich von Klopp informiert, dass er vorerzt nicht im Kader ist. In der aktuellen Saison ist Undav noch ohne Tor, hat jedoch vier Vorlagen in fünf Pflichtspielen beigesteuert.
Darüber hinaus musste Klopp Assan Ouedraogo von seiner Liste streichen. Der Leipziger Mittelfeldspieler verletzte sich am Vortag im Spiel gegen den Hamburger SV erneut an der Schulter und kann in diesem Jahr vermutlich nicht mehr spielen.
Bundestrainer Jürgen Klopp wird morgen seinen ersten DFB-Kader für die vier Nations-League-Spiele gegen die Niederlande (24. September), Griechenland (27. September und 4. Oktober) und Serbien (1. Oktober) nominieren. Mit von der Partie sind gleich vier VfB-Stuttgart-Spielführer – ein klarer Schwerpunkt des neuen Bundestrainers auf das starke Stuttgarter-Personal.
Finn Jeltsch erhält laut „Bild“ und dem „kicker“ seine erste Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft. Der 20-jährige Innenverteidiger, der im Februar 2025 vom 1. FC Nürnberg zum VfB gewechselt ist, hat sich dort schnell als Stammpersonal etabliert. Mit einem Marktwert von 35 Millionen Euro ist Jeltsch zudem der wertvollste Nicht-Nationalspieler Deutschlands.
Seine Stuttgarter Mitstreiter Maximilian Mittelstädt, Josha Vagnoman und Chris Führich erhielten ebenfalls eine Einladung in den ersten Kader Klopps. Jamie Leweling und Angelo Stiller blieben dagegen außen vor.
Ermedin Demirović feiert am 9. September 2026 in der Stuttgart Arena gemeinsam mit seinen Mitspielern das dritte Tor des VfB Stuttgart. Der Angreifer erzielte den Treffer am ersten Spieltag der Ligaphase in der Champions League 2026/27 gegen Viking FK. (Alex Grimm / Getty Images Europe via Getty Images)
Torhüter Noah Atubolu, der zuletzt zu Frankfurt gewechselt ist, soll laut „Bild“ ebenfalls im ersten Kader vertreten sein. Der 23-Jährige war bereits im Herbst 2025 von Julian Nagelsmann nominiert worden, schaffte es jedoch nicht auf die Bank. Mit einem Marktwert von 25 Millionen Euro ist Atubolu aktuell der wertvollste deutsche Torhüter. Noah Atubolu hat mit sechs gehaltenen Elfmetern in Folge einen Bundesliga-Rekord aufgestellt und damit seine Argumente für eine DFB-Nominierung untermauert.
Marc-André ter Stegen kehrt als Nummer eins ins Tor zurück. Der 34-Jährige, aktuell auf Leihbasis bei Ajax Amsterdam, wurde bereits vom Ajax-Trainer bestätigt, dass er während der Länderspielpause für die DFB-Elf verfügbar sein wird. Oliver Baumann von Hoffenheim verliert demnach offenbar seinen Kaderplatz. Die Torhüter-Situation hinter ter Stegen ist weiter ungewiss – Alexander Nübel, Jonas Urbig und Finn Dahmen gelten als Konkurrenten um die Plätze zwei und drei.
Yann Aurel Bisseck soll nach Informationen von „Sky“ ebenfalls zum ersten Aufgebot von Bundestrainer Jürgen Klopp gehören. Der 25-jährige Innenverteidiger von Inter Mailand hatte im März 2025 unter Julian Nagelsmann sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gefeiert und war anschließend nicht mehr berücksichtigt worden. Nun erhält der Abwehrspieler offenbar eine neue Chance.
Deutschlands Yann-Aurel Bisseck (2R) und seine Mannschaftskameraden wärmen sich während einer Trainingseinheit der deutschen Fußballnationalmannschaft auf dem Trainingsgelände von Borussia Dortmund in Dortmund, Westdeutschland, am 18. März 2025 vor dem Viertelfinalspiel der UEFA Nations League gegen Italien am 20. März in Mailand auf. (Foto von Ina FASSBENDER / AFP)
Bisseck gehört bei Inter regelmäßig zum Aufgebot und konnte in der laufenden Saison bereits mit einem sehenswerten Treffer auf sich aufmerksam machen. Für Klopp ist der 1,96 Meter große Innenverteidiger damit eine weitere Option für die Abwehr.
Deniz Undav wird dagegen nicht für die anstehende Länderspielphase nominiert. Das berichten „Sky“ und der „kicker“. Der Stürmer des VfB Stuttgart wurde demnach bereits von Klopp persönlich über die Entscheidung informiert.
Undav ist in dieser Saison bislang noch ohne Tor, hat in fünf Pflichtspielen allerdings vier Vorlagen beigesteuert. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte der 30-Jährige bislang 13 Länderspiele und erzielte dabei neun Tore. Unter Klopp muss er nun zunächst auf eine weitere Berufung warten.
Die Bisseck-Meldung wird aktuell auch von weiteren Medien aufgegriffen; sein erstes A-Länderspiel absolvierte er im März 2025. Die Undav-Nichtnominierung wird ebenfalls übereinstimmend unter Berufung auf Sky berichtet.
Jürgen Klopp bei der Vorstellung des MagentaTV-Teams für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Die Präsentation fand am 23. März 2026 bei der DMC Production Germany GmbH in Ismaning statt. Alexander Hassenstein / Getty Images
Tom Bischof (21, FC Bayern München) erhält laut Sky-Informationen seine Berufung in den A-Kader der deutschen Nationalmannschaft. 2025 wurde Tom Bischof erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft nominiert und kam beim Final Four der Nations League im Spiel um Platz drei gegen Frankreich als Einwechselspieler zum Einsatz.
Der offensive Mittelfeldspieler, der auch auf der Zehn und als hängender Stürmer einsetzbar ist, gilt als eines der größten deutschen Offensivtalente. In der vergangenen Saison kam er für die Bayern-Amateure in der 3. Liga auf 15 Scorerpunkte (7 Tore, 8 Vorlagen) in 28 Spielen und debütierte bereits in der Champions League sowie im DFB-Pokal für die Profis. Unter Vincent Kompany trainiert er regelmäßig mit der ersten Mannschaft mit.
Tom Bischof (Deutschland U21) in Aktion beim UEFA-U21-EM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland U21 im Eintracht-Stadion in Braunschweig am 27. März 2026. Stuart Franklin / Getty Images
Brajan Gruda (20, RB Leipzig) kehrt ebenfalls in den DFB-Kader zurück. Der technisch starke Offensivspieler war bereits unter Nagelsmann im erweiterten Kreis, wurde für die WM 2026 jedoch nicht nominiert. Unter Klopp erhält er nun eine neue Chance. Gruda kann flexibel im offensiven Mittelfeld, auf dem Flügel oder als zweite Spitze agieren und passt mit seiner Pressingresistenz und Kreativität ideal in Klopps System.
Ergänzung zu bereits genannten Spielern: Die Sky-Infos bestätigen die Berufungen von Karim Adeyemi (FC Barcelona), Kevin Schade (FC Brentford), Said El Mala (1. FC Köln), Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib (beide Eintracht Frankfurt). Besonders hervorzuheben: Ebnoutalib hat sich laut Sky für den DFB und gegen Marokko entschieden.
Quelle: Sky / n-tv.de „Der Sport-Tag: Sky: Klopp holt Youngster des FC Bayern und zwei Legionäre“
Marc-André ter Stegen kehrt nach mehr als einem Jahr Auszeit zur deutschen Nationalmannschaft zurück. Der 34-Jährige, aktuell auf Leihbasis bei Ajax Amsterdam, soll die Nummer eins im Tor werden. Oliver Baumann von Hoffenheim verliert dagegen offenbar seinen Kaderplatz.
Der Ajax-Trainer Míchel Sánchez hat bestätigt, dass ter Stegen vor der Länderspielpause gehen soll, um sich für die anstehenden Nations-League-Spiele zu erholen. „Wenn ter Stegen zur DFB-Elf reist, ist das sehr wahrscheinlich“, sagte Sánchez. Ter Stegen selbst bestätigte, dass er bereits mit Klopp im Austausch war und ein „wirklich tolles Gespräch“ stattgefunden habe.
Die Torhüter-Situation hinter ter Stegen ist ungewiss. Alexander Nübel, Jonas Urbig und Finn Dahmen gelten als mögliche Konkurrenten um die Plätze zwei und drei. Finn Dahmen vom FC Augsburg könnte dabei für eine Überraschung sorgen. Der Keeper überzeugte mit acht Paraden beim 4:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt und wurde von seinem Trainer Manuel Baum bereits als Leistungsträger herausgestellt.
Said El Mala erhält laut kicker-Informationen eine Überraschungseinladung. Der 20-Jährige besticht durch seine unkonventionelle Spielweise. In seiner ersten Bundesliga-Saison in der vergangenen Spielzeit war El Mala direkt oder indirekt an mehr als einem Drittel aller Effzeh-Tore beteiligt. Er erzielte 13 Tore und lieferte fünf Vorlagen. Sein großer Trumpf ist die ständige Gefahr für einen Überraschungsmoment.
Said El Mala im Karnevalstrikot des 1.FC Köln im Rhein Energie Stadion (Fotoi Depositphotos.com)
El Mala wurde bereits im November 2025 von Julian Nagelsmann berufen, erhielt damals jedoch keine Spielzeit. Unter Klopp hat er nun die Chance auf sein mögliches Debüt in der Nations League, entweder gegen die Niederlande, Serbien oder Griechenland.
Ein weiterer möglicher Überraschungsname ist Felix Keidel von der SV Elversberg. Laut Medienberichten erhält der 23-Jährige eine Überraschungseinladung von Klopp. Erst 2025 kam Keidel für eine Ablösesumme von rund 400.000 Euro vom FC Ingolstadt nach Elversberg. Der gebürtige Duisburger spielte bis 2022 in der 3. Liga, absolvierte danach eine Saison in der 2. Liga und steht nun in seiner dritten Bundesliga-Saison.
Keidel kann sowohl als defensiver Mittelfeldspieler als auch als Rechtsverteidiger eingesetzt werden. In den ersten drei Saisonspielen stand er jeweils in der Startelf. Sein Bundesliga-Debüt feierte er mit einem Tor und zwei Assists.
HAGUENAU, FRANKREICH – 4. August 2026: Felix Keidel vom SV 07 Elversberg jubelt nach seinem Treffer zum 4:0 im Testspiel gegen Racing Straßburg im Parc des Sports. (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
Klopp plant offenbar mit einem XXL-Kader von bis zu 40 Spielern, um flexibel zwischen den vier Nations-League-Partien wechseln zu können. Zwei Systeme werden getestet: ein 4-3-3 und ein 4-2-3-1. Der Erfolgscoach äußerte sich skeptisch zur Dreier- beziehungsweise Fünferkette.
Schnelle Flügelspieler stehen im Fokus der Planung. Said El Mala, Kevin Schade vom FC Brentford und Karim Adeyemi vom FC Barcelona gelten als Profilspieler für den Klopp-Stil mit hohem Pressing. Kevin Schade erzielte in der aktuellen Saison bereits drei Tore in vier Spielen und überzeugt in der Premier League als Leistungsträger.
Deutschlands Stürmer Niclas Fuellkrug (R) feiert den Treffer zum 1:2 vom Elfmeterpunkt mit seinem Teamkollegen, dem deutschen Verteidiger Matthias Ginter, während des Fußball-Länderspiels Deutschland gegen Belgien in Köln am 28. März 2023. (Foto: UWE KRAFT / AFP) / ALTERNATIVE CROP
Niclas Füllkrug von Werder Bremen könnte als klassischer Mittelstürmer eine Option sein. Der 33-Jährige ist nach schwierigen Jahren bei West Ham United und dem AC Mailand wieder in besserer Verfassung und bringt 14 Tore in 24 Länderspielen mit.
Auch Karim Adeyemi rückt in den Fokus. Der 24-Jährige, der im Sommer von Borussia Dortmund zum FC Barcelona gewechselt ist, überzeugte bereits mit einem Tor im Debütspiel gegen UD Levante. Adeyemi hatte die WM unter Nagelsmann knapp verpasst und hofft nun auf eine neue Chance unter Klopp.
Der deutsche Kapitän Joshua Kimmich (Nummer 6) schirmt den Ball gegen die beiden Paraguayer Andres Cubas (Nummer 14) und Matias Galarza (Nummer 23) ab. Aufgenommen im Sechzehntelfinale der WM 2026 zwischen Deutschland und Paraguay im Boston Stadium in Foxborough am 29. Juni 2026. (Copyright AFP/Jewel Samad)
Joshua Kimmich dürfte unter Klopp wieder im zentralen Mittelfeld spielen. Dort, wo er auch beim FC Bayern am stärksten ist. In der Innenverteidigung bleibt an Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck festgehalten. Schlotterbeck kehrt dabei nach einem überraschenden Comeback für den BVB zurück in den Fokus.
Über die Berufung von Deniz Undav wird weiterhin spekuliert. Medienberichten zufolge wurde der 30-Jährige bereits persönlich von Klopp informiert, dass er vorerst nicht im Kader ist. Der VfB-Stürmer kam in 13 Länderspielen bisher neunmal zum Einsatz und traf jeweils.
Deutschland trifft in der Nations League auf die Niederlande am 24. September, Griechenland am 27. September und 4. Oktober sowie Serbien am 1. Oktober. Mit dem anspruchsvollen Auftakt in Amsterdam startet die DFB-Elf in eine neue Ära unter Jürgen Klopp.
Auch Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt sorgte mit drei Toren am ersten Spieltag für Aufsehen. Der 22-Jährige hat zudem die marokkanische Staatsbürgerschaft, sodass auch der marokkanische Verband um ihn buhlt. Ob er tatsächlich für die DFB-Elf aufläuft, ist ungewiss.
BERLIN, DEUTSCHLAND – 29. August 2026: Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt kontrolliert den Ball im Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Union Berlin im Stadion an der Alten Försterei. (Foto: Maja Hitij/Getty Images)
Dzenan Pejcinovic vom VfB Stuttgart, Hennes Behrens vom FC Augsburg, Paris Brunner vom AS Monaco und Derry Scherhant vom SC Freiburg gelten als weitere mögliche Kaderkandidaten. Pejcinovic steht bei Klopp laut Berichten „ganz dick auf dem Zettel“, nachdem er in der vergangenen Saison mit acht Ligatoren und einem Tor in der Relegation die beste Torschussquote der Nationalelf unter den Stürmern erreichte.
Philipp Tietz vom FSV Mainz 05 hat sich mit fünf Toren in der Rückrunde des vergangenen Winters ebenfalls in den Kreis der Interessenten gerückt, will sich jedoch noch nicht aktiv mit dem Thema DFB-Team auseinandersetzen.
Auch Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt passt in das Profil des Klopp-Sturms mit hohem Pressing. Der junge Stürmer ist zusammen mit Ebnoutalib ein Kandidat, der die Vorgaben zum geforderten Klopp-Profil erfüllt.







































