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·13. August 2026

Lockerer Aufstieg in die Conference-League-Playoffs: Rapid bleibt in Topform

Artikelbild:Lockerer Aufstieg in die Conference-League-Playoffs: Rapid bleibt in Topform

Der SK Rapid hat die nächste Hürde auf dem Weg in die Ligaphase der UEFA Conference League problemlos genommen. Nach dem 4:1-Auswärtssieg im Hinspiel gewannen die Wiener auch das Rückspiel gegen Paide Linnameeskond mit 2:0 und setzten sich damit insgesamt deutlich mit 6:1 durch.

Angesichts des komfortablen Vorsprungs rotierte Rapid kräftig, doch auch mit einer veränderten Startelf hatten die Hütteldorfer die Partie von Beginn an im Griff. Die Esten standen tief, während Rapid geduldig nach Lücken suchte.


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Die ersten Möglichkeiten gehörten den Gastgebern. Nikolaus Wurmbrand prüfte Paide-Keeper Jarju bereits früh, während Tilio mehrfach aus der Distanz den Abschluss suchte. Wirklich in Gefahr geriet der Aufstieg der Wiener dabei allerdings nie.

VAR gibt Tilio-Treffer doch noch frei

Kurz vor der Pause wurde die Überlegenheit schließlich belohnt. Wurmbrand setzte sich auf der linken Seite stark durch und spielte den Ball auf Tilio, der am zweiten Pfosten einschob.

Zunächst wurde der Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt. Nach einem Eingriff des VAR korrigierte das Schiedsrichtergespann die Entscheidung jedoch und Rapid durfte über das verdiente 1:0 jubeln.

Mit der Führung im Rücken war die Partie praktisch entschieden, auch wenn die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte etwas mutiger auftraten.

Hedl verhindert den Anschlusstreffer

Nach dem Seitenwechsel verwaltete Rapid die Begegnung weitgehend souverän. Die Wiener kontrollierten Ball und Gegner, ohne dabei Vollgas gehen zu müssen.

Die beste Chance der Esten entstand nach einem Fehler in der Rapid-Defensive. Henri Anier lief in der 73. Minute allein auf das Tor zu, scheiterte jedoch an Niklas Hedl, der mit einer starken Fußabwehr zur Stelle war.

Es sollte die einzige echte Schrecksekunde für die Gastgeber bleiben.

Schaub macht vom Punkt alles klar

Für die endgültige Entscheidung sorgte erneut Wurmbrand, der an diesem Abend zu den auffälligsten Spielern gehörte. Nach einem Foul unmittelbar an der Strafraumgrenze schaltete sich abermals der VAR ein. Nach Ansicht der Bilder entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter.

Louis Schaub übernahm die Verantwortung und verwandelte zum 2:0. Zwar war Jarju noch mit den Fingerspitzen am Ball, verhindern konnte er den Treffer aber nicht mehr.

Nur noch ein Schritt bis zur Ligaphase

Mit dem zweiten Sieg gegen Paide setzte Rapid seine starke Frühform fort und marschierte ohne größere Probleme in die Play-off-Runde.

Dort wartet aller Voraussicht nach Heart of Midlothian aus Schottland. Die Hearts waren zuvor in der Qualifikation zur Champions League deutlich an Sturm Graz gescheitert.

Für Rapid geht es nun um den letzten großen Schritt. Die Ligaphase der Conference League ist zum Greifen nah und auf Basis der bisherigen Auftritte reisen die Hütteldorfer mit reichlich Selbstvertrauen in das entscheidende Duell.

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