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·21. Juli 2026
Lothar Matthäus: Blick nach Spanien – Frauen & Männer Nationalmannschaft führend!

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Lothar Matthäus empfiehlt der deutschen Nationalmannschaft einen Blick nach Spanien. Der amtierende Weltmeister solle für das DFB-Team als Orientierung dienen, findet der Rekordnationalspieler und richtet in seiner Sky-Kolumne klare Worte an den künftigen Bundestrainer Jürgen Klopp.

TV-Experte Lothar Matthäus im Gespräch vor dem Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München in der Volkswagen Arena am 9. Mai 2026 in Wolfsburg. (Oliver Hardt / Getty Images Europe via Getty Images)
„Von Spanien kann sich auch Deutschland einiges abschauen“, schreibt der 65-Jährige und verweist dabei besonders auf den Umgang mit jungen Talenten. Deutschland verfüge zwar ebenfalls über vielversprechende Nachwuchsspieler, doch entscheidend sei die richtige Förderung. Diese dürften „nicht verhätschelt und richtig geführt werden“, mahnt Matthäus. Sein Eindruck: Die jungen spanischen Akteure wirkten „geerdeter“ als ihre deutschen Pendants.
An der fußballerischen Klasse des DFB-Kaders zweifelt der Experte hingegen nicht. Kritikern, die dem deutschen Team mangelnde Qualität vorwerfen, hält er entgegen, dass etliche Nationalspieler bei Spitzenclubs wie Real Madrid, Arsenal oder dem FC Bayern München unter Vertrag stehen. „Dort zeigen sie, dass sie es können!“, stellt Matthäus klar.
Nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay steigt der Druck auf Julian Nagelsmanns designierten Nachfolger. Jürgen Klopp müsse die Mannschaft nun neu ausrichten, die verunsicherten Spieler wieder zusammenführen und ihnen klare Rollen im Spielsystem zuweisen, fordert Matthäus. „Und er muss eine Mannschaft kreieren, in der jeder für jeden bis zum Umfallen kämpft“, so der TV-Experte weiter.
Darüber hinaus sieht Matthäus den künftigen Bundestrainer auch als menschliche Bezugsperson gefragt. Klopp müsse für seine Schützlinge „wie ein zweiter Vater sein, er darf sie nicht fallen lassen, sondern muss sie stärken, auch wenn sie mal schlecht spielen“. Auf die Kommunikation nach außen legt Matthäus dabei besonderen Wert und plädiert für Direktheit abseits der Öffentlichkeit: „Wenn ich den Spielern etwas zu sagen habe, dann sage ich es ihnen persönlich und nicht in den Medien.“







































