Luca Waldschmidt sammelt die nächsten Pluspunkte – aber auch für mehr als die Joker-Rolle beim 1. FC Köln? | OneFootball

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·27. April 2026

Luca Waldschmidt sammelt die nächsten Pluspunkte – aber auch für mehr als die Joker-Rolle beim 1. FC Köln?

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Simon Bartsch

27 April, 2026

Wie schon in der Vorwoche gegen St. Pauli trifft der 29-Jährige auch gegen Leverkusen für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt glänzt erneut in der Joker-Rolle. Doch eine Garantie für mehr Einsatzzeit ist das nicht.

Kölns Ex-Trainer Lukas Kwasniok wurde lange nicht müde, die Nicht-Nominierung von Said El Mala mit den Joker-Qualitäten zu erklären. Gleiche Erklärung könnte aktuell auch für Luca Waldschmidt gelten. Der sammelt weiterhin seine Pluspunkte und doch könnte es bei der Joker-Rolle bleiben.

Luca Waldschmidt nach seinem Treffer zum 1:2 (Foto: Pau Barrena/GettyImages)

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Luca Waldschmidt konnte es nicht schnell genug gehen. Der Offensivspieler der Geißböcke rannte zum Leverkusener Tor und holte den Ball, den er erst wenige Augenblicke zuvor genau dort hereingeschossen hatte, wieder hervor. Winkend animierte er seine Mitspieler ihm zu folgen, nun ebenfalls noch einmal aufs Tempo zu drücken. Kein Wunder, das Tor von Waldschmidt war für die Kölner wieder einmal so etwas wie ein Türöffner zu einem Spiel, das bereits sicher verloren schien. Und da der FC schon mehrfach in dieser Spielzeit zurückgekommen ist, war den Antrieb des 29-Jährigen nach dem Anschlusstreffer durchaus verständlich. Gut 70 Minuten war das Tempo des gebürtigen Siegeners ein anderes. Waldschmidt saß einmal mehr auf der Bank. Noch unter der Woche hatten einige Fans auf einen Einsatz von Beginn an gehofft, auf einen Ersatz für Ragnar Ache. Schließlich wurde der Offensivspieler von René Wagner über den grünen Klee gelobt, die Form schien zu stimmen.

„Es gehört Vertrauen dazu“

Doch der Kölner Coach hatte zwischen den Zeilen schon auf der Pressekonferenz am Donnerstag durchblicken lassen, dass das Duell gegen Leverkusen kein Waldschmidt-Startelf-Spiel sein würde. Und das hat Gründe. Diese wollte Wagner am Samstag nach der 1:2-Niederlage nicht noch einmal benennen, erklärte, dass er das mit Waldschmidt selbst bespreche. Doch am Donnerstag hatte der Coach erklärt, dass „am Ende auch viel Ballbesitz von Nöten ist, um Luca immer wieder ins Spiel zu bekommen“, sagte Wagner. „Wir müssen mal gucken, ob wir gegen Leverkusen dann die Momente haben, wo wir den Ball dann so oft haben, dass Luca gefährlich werden kann.“ Möglicherweise hatte der Trainer nicht mit einer solchen Dominanz von Beginn an gerechnet. Warum auch, Köln spielte gegen einen Champions-League-Teilnehmer der aktuellen und tatsächlich auch noch -Anwärter für die kommende Saison.

Dass Waldschmidt kein Wandspieler ist, steht ohnehin außer Frage. Nun also saß der Offensivspieler 70 Minuten auf der Bank und feierte dann mit seinem Treffer einen perfekten Einstand. „Es gibt Spiele, die laufen von Anfang an, es gibt Spiele, die gehen später auf. Ich bin ein Spielertyp, der manchmal weniger im Spiel ist, manchmal mehr. Ich habe aber die Geduld, dann doch in Aktionen zu kommen“, sagte Waldschmidt. „Es geht nicht darum, mal wieder von Anfang an spielen. Es gehört Vertrauen dazu. Ich versuche auf dem Platz einfach alles zu geben und es fühlt sich einfach gut an, wenn du weißt, dass du der Mannschaft helfen konntest.“ Das konnte Waldschmidt in der jüngeren Vergangenheit mit seinen Toren zumindest zwei Mal in Folge. Zwangsläufig eine Bewerbung für mehr. „Es ist nicht meine Aufgabe, das zu entscheiden.“ Diese Entscheidung wird Wagner auch in den kommenden Spielen treffen.

Fakt ist, dass Waldschmidt derzeit wieder ein wenig aufblüht. Ausgerechnet jener Spieler, dem man noch im Winter eine gewisse Unzufriedenheit und damit verbunden einen kolportierten Wechselwunsch nachsagte. Wie zufrieden der Offensivspieler mit seinem Standing in Köln ist, ist nicht so wirklich bekannt. René Wagner betonte zuletzt, Waldschmidt habe seine Rolle gefunden und akzeptiert. Und gerade gegen die kommenden Gegner Union Berlin und Heidenheim stehen die Chancen nicht schlecht, dass der FC den Ballbesitz haben wird, um Waldschmidt in die Positionen zu bringen. Und doch ist die Frage durchaus berechtigt, ob der 29-Jährige nicht als Joker die bessere Variante ist.


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