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·4. Juli 2026

Lukaku-Abgang? Neapel legt Preisschild fest

Artikelbild:Lukaku-Abgang? Neapel legt Preisschild fest

Romelu Lukaku könnte die SSC Napoli nach der WM verlassen. Die Partenopei haben eine klare Vorstellung von der Ablöse.

Wann immer sich Romelu Lukaku das Trikot der belgischen Nationalmannschaft überstreift, scheint der bullige Angreifer neue Kräfte freizusetzen. Bei der WM gelangen dem Stürmer bereits zwei Treffer, darunter das wichtige 1:2 bei der Aufholjagd im Sechzehntelfinale gegen Senegal. Nur noch acht Tore fehlen dem 33-Jährigen, um nach Ali Daei, Cristiano Ronaldo und Lionel Messi die Marke von 100 Treffern im Nationaltrikot zu knacken.


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Im Vereinsalltag liegt dagegen ein Jahr zum Vergessen hinter dem Routinier. Verletzungsbedingt absolvierte er in der Serie A nur fünf Spiele für Napoli (ein Tor), nachdem er in der Saison 2024/2025 noch großen Anteil am Gewinn des Scudettos hatte. Zudem zog der Belgier den Ärger der Verantwortlichen auf sich, als er eine Blessur in der Heimat auskurierte und seinen Aufenthalt dort ohne Absprache verlängerte. Nach dem Abschied von Trainer Antonio Conte ist ein Verbleib am Fuße des Vesuvs noch unwahrscheinlicher geworden.

Gesamt-Ablöse: Nur Neymar teurer als Belgien-Star Lukaku

Napoli möchte den verletzungsanfälligen Stürmer von der Gehaltsliste streichen, mit rund zwölf Millionen Euro im Jahr ist Lukaku einer der Top-Verdiener. Ein Jahr vor Vertragsende ist nun zudem die letzte Chance, noch eine Ablöse für den Nationalspieler einzustreichen. Laut einem Bericht der Gazzetta dello Sport erhofft sich die SSC rund zehn Millionen Euro.

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Foto: Getty Images

Zu den Interessenten soll neben Klubs aus der MLS und der Saudi Pro League auch der RSC Anderlecht zählen. Beim belgischen Rekordmeister startete Lukaku einst seine Karriere, die ihn zu Chelsea, West Brom, Everton, ManUnited, Inter, erneut Chelsea, erneut Inter, zur Roma und schließlich nach Neapel führte. Insgesamt zahlten die Klubs für den Routinier rund 370 Millionen Euro an Ablöse. Nur Neymar (400 Millionen) spülte seinen Klubs während seiner Laufbahn mehr Geld in die Kassen.

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