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·15. Februar 2026
Lukas Kwasniok geht volles Risiko, der 1. FC Köln ohne Punkte nach Hause

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Simon Bartsch
15 Februar, 2026
Lukas Kwasniok wollte es offenbar wissen, der Kölner Coach setzte zeitweise sogar auf gar keinen gelernten Innenverteidiger und eröffnete somit die Frage, ob er vielleicht zu viel Risiko eingegangen ist.

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich (Foto: Daniela Porcelli/Getty Images)
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Lukas Kwasniok hatte eigentlich dem VfB Stuttgart schon zum Sieg gratuliert, da war der erste Ball noch nicht gespielt. Der Kölner Coach hatte sich auf der Abschluss-Pressekonferenz vor dem Duell in Galgenhumor geübt. Kein Wunder – so ziemlich jede Bilanz sprach für eine Niederlage bei den Schwaben. Wie dringend der 44-Jährige aber mit den Serien brechen wollte, zeigte sich dann während des Spiels. Nach knapp 70 Minuten ging Kwasniok all-in, der Trainer wechselte mit Cenk Özkacar und Joel Schmied gleich beide nominellen Innenverteidiger aus, mit Said El Mala und Luca Waldschmidt kamen zwei Offensivkräfte – und das beim Spielstand von 0:1. Und Kwasnioks Risiko schien sich auszuzahlen. Mit einem wunderschönen Treffer glich Ragnar Ache aus.
„Wir lagen zurück. Dann wollte ich ein Tor erzielen und das ist leichter, wenn du ein paar Offensivspieler auf dem Feld hast“, erklärte der Trainer seine Maßnahme. Sebastian Sebulonsen, Eric Martel und Kristoffer Lund übernahmen die Dreierkette. Wobei letzterer sich doch weiterhin schwer tat. Auch Martel erwischte einmal mehr nicht seinen besten Tag. Nach dem 1:1 wurde Stuttgart aber wieder stärker, der FC stand erstaunlich tief. Kwasniok blieb bei seiner Ausrichtung, setzte nicht auf Innenverteidiger wie Rav van den Berg, die die Defensive verstärken sollte. Und es dauerte auch nicht lange, da schlug der VfB zum zweiten Mal zu. „Am Ende bin ich überzeugt davon, dass auch drei ganz klassisch gelernte Innenverteidiger diese Situation zum 2:1 nicht verteidigt bekommen“, sakte Kwasniok. „Hendriks spielt einen überragenden Flankenball und Demirovic erkennt die Situation super. Dann muss man das auch akzeptieren.“
Die beste Figur machte die Kölner Hintermannschaft beim Gegentor sicher nicht. Und so brachte sich der FC um einen wohl möglichen Punkt. Dabei probierte es der Trainer erneut mit Offensivwechseln. Für Eric Martel und Tom Krauß kamen in der Schlussphase noch Florian Kainz und Fynn Schenten. Der Ausgleich wollte nicht mehr fallen, dafür aber der dritte Gegentreffer. „Am Ende geht es um Punkte und Punkte kannst du aus meiner Sicht nur dann sammeln, wenn du Leistung abrufst“, sagte Kwasniok.









































