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·6. April 2026
„Macht man nicht“: Effenberg schießt scharf gegen Nagelsmann

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Die vergangene Länderspielphase sorgte auf mehreren Ebenen für Aufregung. Julian Nagelsmann, der Bundestrainer, überraschte mit Nominierungen, Entscheidungen und auch mit Aussagen. Dafür kriegt er nun Gegenwind.
Vor allen Dingen der Umgang mit Deniz Undav sorgte für Fragezeichen. Kein Wunder, schließlich spielt Undav eine sehr gute Saison in der Bundesliga und kam nur wenig zum Einssatz. Gegen Ghana brauchte er dann etwas, um in das Spiel zu finden, erzielte aber den 2:1-Siegtreffer.
Im Anschluss sorgte Bundestrainer Nagelsmann für Aufregung als er betonte, dass Undav vor seinem Treffer alles andere als gut unterwegs war und dass sich an der Rolle des Spielers erst einmal nichts ändern wird.
Nun hat Stefan Effenberg Kritik am Bundestrainer ausgesprochen. „Wenn du der beste Bundesliga-Stürmer hinter Harry Kane bist, eine Top-Quote hast und in 39 Spielen an 36 Toren beteiligt bist, solltest du in der Startelf stehen. Nach dem Leistungsprinzip solltest du dann in der Startelf gesetzt sein“, sagte der 57-Jährige im Doppelpass bei Sport1.

Foto: Getty Images
Und weiter: „Wenn du Woltemade aufstellst und das damit begründest, dass er Selbstvertrauen gewinnen muss: Ja, aber bitte im Verein und nicht in der Nationalmannschaft. Da sollen die Besten spielen.“
Effenberg reiht sich damit in eine Vielzahl von Experten ein, die nach der Nagelsmann-Aussage schon gewettert hatten. Die kritischen Worte regten den Ex-Nationalspieler besonders auf. „So darfst du niemals über einen Spieler aus deinem Team sprechen. So etwas macht man nicht. Das macht man hinter verschlossener Tür, aber nicht öffentlich“, so Effenberg weiter.
Immerhin: Undav selbst betonte am Wochenende, dass es noch einmal ein Gespräch mit dem Bundestrainer gab und zwischen beiden alles soweit geklärt ist.
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