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·26. Mai 2026
Machtwort am Wahltag: Fatih Terim nimmt die umstrittene 10+4-Ausländerregel des Verbandes ins Visier!

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·26. Mai 2026

Die administrativen Weichen für die kommenden Jahre sind beim gelb-roten Traditionsklub gestellt, während eine der prägendsten Figuren der Vereinsgeschichte die mediale Bühne für ein sportpolitisches Machtwort nutzte. Fatih Terim nahm an der Präsidentschaftswahl bei Galatasaray teil, bei der der derzeitige Präsident Dursun Özbek als einziger Kandidat antrat. Für den Urnengang suchte die Trainerlegende das ehrwürdige Galatasaray-Gymnasium auf, wo er von zahlreichen Mitgliedern und Medienvertretern gleichermaßen empfangen wurde. Während der amtierende Klubchef Dursun Özbek seine Stimme abgab und die Kontinuität im Vorstand festigte, richteten sich die Kameras schnell auf den ehemaligen Nationalcoach. Der als „Imperator“ bekannte Fachmann nutzte die Gelegenheit unmittelbar nach der Stimmabgabe, um sich ausführlich zu den jüngsten Beschlüssen des Verbandes zu äußern. Der erfahrene Fußballlehrer verwendete bemerkenswerte Aussagen zur Ausländerregelung, die in der Trendyol Süper Lig mit 10+4 anzuwenden ist, und stieß damit eine grundlegende Debatte über die zukünftige Ausrichtung des heimischen Spitzenfußballs an.
Die Diskussion um das Limit für ausländische Akteure spaltet die Liga seit Wochen, doch der ehemalige Erfolgstrainer mahnte im Angesicht der neuen Verordnung zu Besonnenheit und erinnerte an seine eigenen historischen Reformansätze. In einem Statement direkt vor dem Wahlgebäude plädierte er dafür, bürokratische Hürden im modernen Profifußball nicht zu überbewerten. „Natürlich stehe ich nicht auf der Seite des Verbandes. Die Anwendung, die im Interesse der Vereine liegt, die im Interesse des türkischen Fußballs liegt, ist die beste. Ich sagte damals: 14 türkische Spieler im Kader waren verpflichtend, 14 Ausländer jedoch nicht. Die Zahl der ausländischen Spieler sollte komplett unbegrenzt sein“, erinnerte er an seine frühere Philosophie, die auf Leistungsprinzip statt auf strikte Verbote setzte. Für ihn steht fest, dass der starre Blick auf Kontingente den Vereinen auf internationaler Ebene eher schadet als nützt, weshalb das langfristige Wohl der Klubs im Fokus stehen müsse.
Nach Ansicht des langjährigen Meistermachers darf sich der türkische Fußball den globalen Entwicklungen und Modernisierungsprozessen keineswegs verschließen, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Er betonte nachdrücklich, dass starre Dogmen in einer dynamischen Sportwelt keinen Platz mehr haben sollten. „Deshalb kommen wir in diesen Tagen in eine Welt, in der sich alles verändert, in der alles verwandelt und erneuert wird. Wir sollten hier nicht mehr zu viel machen. Sobald das Richtige entschieden ist, muss es getan werden“, forderte der Starcoach ein konsequentes und zukunftsorientiertes Handeln aller beteiligten Institutionen. Das ständige Zurückrudern bei regulatorischen Fragen blockiere lediglich das Potenzial der Top-Klubs im Europapokal.
Trotz der teils scharfen Kritik aus den Fanlagern an der restriktiven Richtlinie des Verbandes äußerte der erfahrene Fußballlehrer großes Vertrauen in die Entscheidungsträger und appellierte an die Kooperationsbereitschaft der Vereinsvertreter. Er sehe in der aktuellen Situation kein unüberwindbares Hindernis für die sportliche Entwicklung der Liga. „Das werden sie. Der türkische Fußballverband ist dazu bereits in der Lage. Sie sitzen und reden mit Vereinen, und nach seiner Meinung werden Regeln aufgestellt. Ich sehe offensichtlich keine sehr beunruhigende Situation“, erklärte er abschließend. Für den weiteren Verlauf der Transferperiode sieht er die Klubführungen in der Pflicht, sich durch konstruktive Gespräche mit dem TFF zu arrangieren, um die Kaderplanungen trotz der 10+4-Regelung erfolgreich abzuschließen.
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