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·27. August 2026
Machtwort vor HSV-Kracher: Kovac verpasst unzufriedenem Silva Joker-Rolle

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Es geht wieder los. Borussia Dortmund empfängt am Samstag (29. August, 18:30 Uhr) zum Auftakt der Bundesliga-Saison 2026/27 den Hamburger SV. „Man hat noch keinen Vergleich: Wo steht man? Wo ist man?“, weiß Niko Kovac (54) aus Erfahrung.
„Die Vorbereitung war gut“, lobt der BVB-Coach seinen Kader am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem HSV-Spiel. Kovac hebt aber auch warnend den Zeigefinger: „Das heißt aber nicht, dass das erste Bundesliga-Spiel von alleine läuft.“
Personell kann der Dortmunder Chef-Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Weiterhin nicht an Bord sind die beiden langzeitverletzten Emre Can (32) und Nico Schlotterbeck (26). „Einziges Problemkind“ sei Ramy Bensebaini (31), berichtet Kovac laut Ruhr24. Im Duell um den Franz-Beckenbauer-Cup gegen Bayern München (1:2) am vergangenen Samstag hatte Waldemar Anton (30) seinen Mannschaftskollegen unabsichtlich abgeräumt. „Der wurde gegen Bayern ganz schön stark an der Leber beziehungsweise Rippe getroffen“, liefert der Fußballlehrer ein medizinisches Update.
Ohne Can, Schlotterbeck und vielleicht auch Bensebaini wird es nicht einfach für Kovac, seine Abwehrzentrale zu besetzten. Vom letztjährigen Stammpersonal ist lediglich Anton fit. „Natürlich ist es schon so, dass wenn man Dreierkette spielt, einen Verteidiger mehr braucht“, weist der 54-Jährige auf das Dilemma hin und nimmt zu den Einsatzchancen von Joane Gadou (19) und Filippo Mane (21) Stellung. „Mit Gadou sind wir zufrieden, Mane hat einen sehr guten Sprung gemacht“, lobt der BVB-Coach die beiden Youngster.
In die Karten schauen lässt sich Kovac aber nicht. „Jeder einzelne hat die Chance, in der Startelf zu spielen“, bleibt er im Ungefähren, denn: „Wir haben viele gute bis sehr gute Spieler.“

Foto: IMAGO
Als möglicher Transferkandidat gilt Fábio Silva (24). Der Stürmer kommt in der Regel als Einwechsler zum Einsatz. Eine Rolle, die dem Portugiesen nicht schmeckt. Immer wieder kommen Gerüchte auf, dass er noch in diesem Sommer den BVB verlassen könnte. „Er ist ein Teil der Mannschaft, er weiß, welche Bedeutung er hat“, sagt Kovac zur aktuellen Situation. Silva wisse „ganz genau, dass Serhou Guirassy unser Stürmer Nummer 1 ist“. Der Chef-Coach stellt klipp und klar fest: „Er ist Herausforderer und Guirassy ist unser Stürmer Nummer eins.“
Nicht nur für Silva gilt Kovacs Ansage an seine Schützlinge: „Wir haben einen guten Kader, wir haben doppelt und zum Teil dreifach besetzte Positionen. Die Jungs müssen sich der Konkurrenz stellen.“







































