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·11. Mai 2026
Männel-Zukunft offen: Wachablösung bei Erzgebirge Aue?

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Neben der Trainerfrage steht beim FC Erzgebirge Aue derzeit auch die Zukunft von Martin Männel im Fokus. Dabei könnte es zu einer Wachablösung kommen.
Seit 18 Jahren spielt Männel für den FC Erzgebirge Aue, ist angesichts von fast 600 Einsätzen der Rekordspieler der Veilchen und war nahezu durchgehend gesetzt. In den letzten Spielen saß der 38-Jährige jedoch nur auf der Bank. Ein Fingerzeig für die Zukunft? Vor dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg am Freitagabend bezog Präsident Thomas Schlesinger im Interview mit "MagentaSport" Stellung.
"Wir können uns eine Rolle für Martin Männel im Verein absolut weiter vorstellen. Wie er diese Rolle, die wir ihm zugedenken, annimmt, muss noch genau abgestimmt werden." Heißt: Noch ist offen, ob Männel in der kommenden Saison weiterhin auf dem Platz stehen wird. Der Keeper selbst hatte zuletzt betont, gerne bleiben zu wollen – als Spieler. Der Verein hat offenbar andere Pläne.
Schlesinger sagte: "Wenn man einen Torhüter hat, der 38 Jahre alt ist und gleichzeitig zwei junge Talente auf der Bank sitzen, die absolut Qualität haben, muss man diesen jungen Leuten irgendwann die Chance geben. Deswegen gibt es Ideen, aber die müssen gemeinsam mit dem Trainerteam und natürlich am Ende auch mit Martin ordentlich abgestimmt sein." Soll Männel womöglich die Rolle des Torwarttrainers übernehmen?
In den letzten drei Partien stand Louis Lord zwischen den Pfosten – und machte seine Sache insbesondere gegen den MSV sehr gut. Auch im letzten Saisonspiel gegen Schweinfurt wird der 22-Jährige wohl nochmal den Kasten hüten, ehe Männel dem Vernehmen nach im Pokalfinale gegen Zwickau zum Einsatz kommen soll. Wird es sein letztes Spiel für die Veilchen?







































