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·12. Juli 2026
MagentaTV WM 2026 Video: Hummels über Bellingham, „Er hat ein Mittelstürmer-Gen in sich“

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Der richtige Riecher vor dem Anpfiff: Schon vor dem WM-Viertelfinale Norwegen gegen England adelte MagentaTV-Experte Mats Hummels seinen früheren Dortmunder Teamkollegen Jude Bellingham und dessen Torjäger-Qualitäten. Wenige Stunden später schoss der Engländer sein Team mit einem Doppelpack ins WM 2026 Halbfinale. Alle Spiele live bei MagentaTV.

Gemeinsame Dortmunder Zeiten: Mats Hummels und Jude Bellingham feiern im BVB-Trikot. (Screenshot: MagentaTV)
„Jude hat etwas von einem Neuner in sich. Er spielt zwar im Mittelfeld. Aber irgendwie hat er ein Mittelstürmer-Gen in sich. Das hat er schon in Dortmund gezeigt, in Madrid und zeigt er jetzt auch bei der WM für England ganz besonders“, sagte Hummels. Über die gemeinsame Zeit beim BVB schwärmte er: „Er ist bei uns volljährig geworden. Er war schon unheimlich reif. Er hatte schon eine ganz andere Präsenz, fußballerisch als auch persönlich, als die meisten anderen, die in dem Alter zu so einer Mannschaft kommen. Er ist ein absolut außergewöhnlicher Spieler. Das hat man ab Tag 1 bei uns in Dortmund gesehen. Das bestätigt er Tag für Tag wieder.“
Automatische Verschriftlichung, leicht geglättet. Quelle: MagentaTV.
Mats Hummels: Küchenpsychologie ist es nicht, ich finde, da ist schon was dran, vor allem weil man weiß, dass Harry Kane so ein Zielspieler ist. Der wird in erster Linie gesucht. Und dann ist die Qualität von Jude Bellingham, dass er diese Räume erkennt. Er ist meistens nicht schon direkt in der Box, sondern nimmt diesen Lauf im richtigen Timing und übernimmt den Raum, den Harry Kane nicht besetzt. Dafür hat er ein außergewöhnliches Gefühl, ein außergewöhnliches Näschen. Jude hat irgendwas von einem Neuner in sich. Er spielt zwar im Mittelfeld, aber irgendwie hat er ein Mittelstürmer-Gen in sich, und das hat er in Dortmund schon gezeigt, bei Madrid, und jetzt zeigt er es bei der WM für England noch mal ganz besonders.
Moderation: Danke für die Analyse zu Jude Bellingham, der als Teenager zu Borussia Dortmund gekommen ist und damals gesagt hat: „Oh mein Gott, da ist Mats Hummels, der ist Weltmeister, der hat im Fußball alles erreicht.“ Er war ganz stolz, mit dir zusammenspielen zu können. War er da schon reif?
Mats Hummels: Er ist bei uns volljährig geworden, und er war schon unheimlich reif. Er hatte ja schon ein Jahr in der zweiten Liga in England Stamm gespielt und hatte eine ganz andere Präsenz, sowohl fußballerisch als auch persönlich, auf dem Platz und neben dem Platz, als die meisten anderen, die in dem Alter zu so einer Mannschaft kommen. Ein absolut außergewöhnlicher Spieler. Das hat man ab Tag 1 bei uns in Dortmund gesehen, und das bestätigt er seitdem Tag für Tag wieder.
Moderation: Hat er in Spanien noch mal eine körperliche Entwicklung gemacht? Wenn er beim Torjubel die Arme ausbreitet, denke ich manchmal, das hört weder links noch rechts auf.
Mats Hummels: Wenn man mit 16, 17 woanders hinwechselt, ist man körperlich noch nicht fertig. Er ist muskulöser geworden, noch mehr Paket, das war aber in der Zeit in Dortmund schon so, und er hat danach weitergemacht. Das ist der natürliche Lauf, und er weiß genau, wie wichtig diese körperliche Verfassung ist, um dem Rhythmus standzuhalten, den er jetzt noch einige Jahre so spielen wird.







































