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·26. Juni 2026

Maier kritisiert und verteidigt Neuer

Artikelbild:Maier kritisiert und verteidigt Neuer

Torwart-Legende Maier nimmt Manuel Neuer nach der WM-Niederlage gegen Ecuador in Schutz, fordert vor dem Sechzehntelfinale aber aktiveres Eingreifen.

Torwart-Legende Sepp Maier sieht bei seinem "Erben" Manuel Neuer eine Mitschuld am entscheidenden Gegentor zur deutschen Niederlage im finalen WM-Gruppenspiel gegen Ecuador (1:2). "Das ganze Team war erschreckend schwach. Allerdings hätte Manu dem Ball früher entgegengehen müssen, statt auf ihn zu warten", sagte Maier bei Sport1.


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Der 82-Jährige weiter: "Ein Torwart seiner Klasse muss in solchen Situationen aktiver agieren. Da muss er sich schon an die eigene Nase fassen." Früher hätte Neuer (40) den Ball "souverän gehalten".

Zugleich nahm Maier seinen Nachfolger im DFB- und Bayern-Tor in Schutz. Zwar habe Neuer "unglücklich" ausgesehen, er könne Neuers Reaktion gegenüber den Reportern aber "verstehen, die ihm einen großen Fehler andichten wollen. Manu ist nicht der Sündenbock für diese Niederlage. Das ist einfach nicht fair."

In der K.o.-Runde, die für die Nationalmannschaft mit dem Sechzehntelfinale am Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough höchstwahrscheinlich gegen Paraguay beginnt, würden solche Situationen "brutal bestraft", warnte Maier und betonte: "Da muss Manu wieder der Alte sein."

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