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·11. September 2026
Mainz' Königsdörffer verteidigt provokanten Jubel: „Ständig beleidigt“

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·11. September 2026

Mainz-05-Angreifer Ransford Königsdörffer hat die Beweggründe für seinen provokanten Torjubel gegen seinen ehemaligen Verein Hamburg erklärt und offengelegt, dass er ein Jahr lang rassistischen Missbrauch, Todeswünsche und zutiefst persönliche Angriffe in den sozialen Medien ertragen musste. Königsdörffer kehrte am vergangenen Sonntag zum ersten Mal ins Volksparkstadion zurück, nachdem er HSV im Sommer in Richtung Mainz verlassen hatte.
Der 24-Jährige kam ins Spiel, als die Gäste bereits mit 3:0 führten, und wurde mit einer Mischung aus Applaus und Pfiffen empfangen. Später machte er in der Nachspielzeit den 5:0-Endstand perfekt, ehe er vor den Heimfans ausgelassen jubelte. Die Reaktion darauf wurde sofort zu einem der großen Nebenschauplätze von Hamburgs schwerer Niederlage.
HSV-Kapitän Nicolai Remberg stellte seinen ehemaligen Mitspieler anschließend zur Rede und kritisierte den Jubel öffentlich, räumte aber auch ein, dass Königsdörffer von Teilen der Zuschauer beleidigt worden war.
Königsdörffer hat nun wichtigen zusätzlichen Kontext geliefert.
„Ich hatte mir vorher ein wenig Gedanken gemacht, ob ich das wirklich machen wollte“, sagte der Mainz-Stürmer laut Kicker der Mainzer Allgemeinen Zeitung. „Der Hauptgrund war, dass ich ein Jahr lang wöchentlich, manchmal täglich, Nachrichten bekommen habe, in denen mir der Tod oder jede erdenkliche Verletzung gewünscht wurde. Es gab rassistische Beleidigungen, Beleidigungen über meinen verstorbenen Cousin, Beleidigungen gegen meine Eltern.“
Königsdörffer machte deutlich, dass sich der Jubel nicht gegen HSV als Institution richtete. Die Nordtribüne, die Vereinsführung, die Mitarbeiter und seine ehemaligen Mitspieler nahm er ausdrücklich von seiner Kritik aus.
„Es war nicht gegen die Nordtribüne oder irgendjemanden aus der Vereinsführung, dem Staff oder der Mannschaft gerichtet“, sagte Königsdörffer. „Ich mag sie alle sehr. Ich habe auch mehrfach gesagt, dass ich mich beim HSV sehr wohlgefühlt habe. Aber ich wurde ein Jahr lang durchgehend beleidigt und wollte einfach zum Ausdruck bringen, dass ich mir das nicht gefallen lasse. Ich glaube, die Leute, die so etwas schreiben, verstehen es einfach nicht anders. Deshalb habe ich auf diese Weise gejubelt.“
Das Thema ist nicht völlig neu. GGFN berichtete im Februar, dass Königsdörffer bereits öffentlich über den Hass gesprochen hatte, den er während einer schwierigen Phase in Hamburg erhielt. Damals versuchte der frühere Dynamo-Dresden-Angreifer, einen Großteil der Kritik herunterzuspielen.
„Ich habe viel Hass abbekommen“, sagte Königsdörffer damals. „Aber das ist mir eigentlich scheißegal. Das interessiert mich nicht besonders. Wichtig sind für mich die Menschen, die mir nahestehen, die Trainer, die Mannschaft, meine Berater, meine Familie und meine Freunde.“
Seine jüngsten Aussagen zeigen, in welchem Ausmaß einige dieser Nachrichten weit über gewöhnliche Fußballkritik hinausgingen.
Königsdörffer sagte der Allgemeinen Zeitung, dass es Phasen gegeben habe, in denen die Beleidigungen besonders extrem wurden, und zeigte der Zeitung Berichten zufolge ein Beispiel für eine besonders hasserfüllte Nachricht.
Er sagte, dass er grundsätzlich glaube, mit solchen Anfeindungen umgehen zu können, betonte jedoch, dass deren Inhalt nicht normalisiert werden dürfe.
„Ich kann grundsätzlich damit umgehen“, sagte Königsdörffer. „Aber ich finde einfach nicht, dass das normal ist. Ich wollte ganz bewusst zeigen: Ich lasse mir das nicht gefallen.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































