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·10. Juni 2026
Mainz muss sich auf den Abgang dieses WM-Fahrers einstellen

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Nadiem Amiri will den FSV Mainz 05 verlassen. Der deutsche Nationalspieler steht nach Informationen der Bild bei besseren Angeboten als bei den Mainzern für einen Wechsel zur Verfügung. Star-Berater Pini Zahavi sondiert bereits den Markt und prüft mögliche Transferziele.
Wie die Bild berichtet, ist Amiri bei einem überzeugenden Angebot zu einem Wechsel bereit, obwohl sein Vertrag noch bis 2028 läuft. Mainz strebt zwar eine Verlängerung an, diese dürfte sich jedoch zunehmend als schwierig erwerisen. Seit Juli 2025 wird Amiri von Starberater Pini Zahavi vertreten, der dem Vernehmen nach bereits verschiedene Märkte sondiert.
Laut Sky steht Galatasaray Istanbul auf der Liste. Trainer Okan Buruk soll dem Deal jedoch noch skeptisch gegenüberstehen und müsse intern erst überzeugt werden. Zugleich käme auch ein Wechsel nach Saudi-Arabien für den Spielmacher grundsätzlich in Frage. Amiri selbst ließ zuletzt alle konkreten Fragen zu seiner Zukunft unbeantwortet. Nach dem Bundesligaspiel gegen Union Berlin brach er ein DAZN-Interview ab, als er auf Galatasaray angesprochen wurde.
In Mainz hat sich der gebürtige Ludwigshafener nach seinem Wechsel von Bayer Leverkusen im Januar 2024 für eine Million Euro zur festen Größe entwickelt. In 82 Pflichtspielen für die Rheinhessen erzielte er 26 Tore und lieferte 13 Vorlagen. In der Saison 2025/26 trug er mit zehn Toren in 20 Ligaeinsätzen maßgeblich zur soliden Platzierung der 05er bei. Bereits im Sommer 2024 hatte Amiri vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt gestanden, entschied sich letztlich aber für eine Vertragsverlängerung in Mainz.
Amiri steht im deutschen WM-Kader und betonte gegenüber RTL: „Die WM ist das Größte für mich, dort für Deutschland zu spielen. Ich bin jetzt 29 und es wird wahrscheinlich meine letzte Chance sein." Eine Entscheidung über seine Zukunft dürfte er bewusst erst nach dem Turnier treffen. Eine starke WM könnte seinen Marktwert zusätzlich in die Höhe treiben und das Interessentenfeld vergrößern.
Mainz steht vor dem schmerzhaften Abgang eines Leistungsträgers ohne nennenswerte Ablöse in Sicht. Je überzeugender Amiri bei der WM auftritt, desto schwieriger wird es für die Rheinhessen, den Spieler möglicherweise doch noch zu halten.







































