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1. FSV Mainz 05

·13. September 2026

Mainzerinnen unterliegen in Freiburg

Artikelbild:Mainzerinnen unterliegen in Freiburg

In einem chancenreichen Spiel sind die Mainzerinnen trotz eines dominanten Auftritt mit vielen guten Aktionen im Auswärtsspiel beim SC Freiburg nicht effizient genug und unterliegen im Breisgau mit 3:0 (1:0). Dabei verpasst es der FSV, zahlreiche aussichtsreiche Gelegenheiten zu nutzen, während die Gastgeberinnen drei Mal aus der Distanz durch Ilayda Acikgöz (27.), Carina Brunold (75.) und Emma Memminger (83.) erfolgreich sind. In der Nachspielzeit verhindert Torhüterin Mamiko Matsumoto zudem ein viertes Gegentor, indem sie einen von Luca Birkholz getretenen Strafstoß pariert (90.+4).

"In den ersten drei Partien haben wir mit dem Ball nicht mutig genug gespielt - diese Woche war ein Thema bei uns, dass wir uns in der Hinsicht mehr zutrauen müssen. Das ist uns heute gelungen, daher möchte ich meine Mannschaft heute trotz der Niederlage dafür loben, dass wir versucht haben, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir wussten, dass mit Freiburg eine starke Mannschaft auf uns zukommt und wir haben es gegen den Ball nicht schlecht gemacht. Trotzdem hat es nicht gereicht und jetzt gilt es, weiterzumachen", äußerte sich Cheftrainer Takashi Yamashita nach dem Abpfiff zum Spiel.


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Partie auf Augenhöhe, Freiburg trifft aus der Distanz

Im Vergleich zum jüngsten Heimspiel gegen den 1. FC Köln veränderte der Mainzer Cheftrainer seine Startelf auf zwei Positionen: Für Vital Kats und Paula Flach standen Mattson Strickler und Emma Junold von Beginn an auf dem Platz. Die Partie startete munter und beide Mannschaften waren sichtlich bemüht, sich frühzeitig offensiv in Position zu bringen - den Gastgeberinnen gelang hierbei der erste gefährliche Abschluss. Eine weit geschlagene Flanke von der rechten Seite senkte sich gefährlich vor dem Tor des FSV, Mamiko Matsumoto konnte den Ball allerdings entschärfen und über die Latte lenken (6.). Nur wenig später konnten auch die Rheinhessinnen den ersten Schuss auf das Gehäuse des SCF verbuchen: Gentiana Fetaj steckte aus zentraler Position auf Strickler durch, die innerhalb des Strafraums aus halbrechter Position zum Abschluss kam, ihren Versuch konnte Torhüterin Anna Reimann jedoch abfangen (7.).

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hielten die Mainzerinnen gut dagegen und es entwickelte sich insgesamt eine Partie auf Augenhöhe. Die Mainzer Frauen ließen die Freiburger Offensive nicht wirklich zur Entfaltung kommen, bis Ilayda Acikgöz in der Hälfte des FSV an den Ball kam und aus der Distanz abzog - der Ball landete daraufhin im linken unteren Eck, 1:0 für Freiburg (28.). Beinahe hätten die Mainzerinnen unmittelbar danach für eine Antwort gesorgt. Kurz nach dem Wiederanpfiff erspielte sich der FSV einen Eckstoß, nach welchem Johanna Berg über Umwege im Strafraum an den Ball kam und von links für Strickler auflegte - ihr Abschluss verfehlte das Tor der Freiburgerinnen allerdings knapp am rechten Pfosten (31.). Trotz des Rückstands verfielen die Gäste nicht in Hektik, sondern waren weiterhin gut im Spiel und suchten im eigenen Ballbesitz geduldig nach einer Lücke in der Freiburger Defensive. Vor allem über Standardsituationen wurde es im letzten Drittel des SCF gefährlich - einen Freistoß von Junold konnte Johanna Berg aus kürzester Distanz allerdings nicht verwerten (45.), weshalb es mit einem Zwischenstand von 1:0 für Freiburg in die Halbzeitpause ging.

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