„Man ist 24 Stunden am Tag Spieler von Real Madrid“: Mourinho rügt Asencio | OneFootball

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·3. September 2026

„Man ist 24 Stunden am Tag Spieler von Real Madrid“: Mourinho rügt Asencio

Artikelbild:„Man ist 24 Stunden am Tag Spieler von Real Madrid“: Mourinho rügt Asencio
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Mourinho erwartet bei Betis eine äußerst anspruchsvolle Partie – Foto: REAL TOTAL

Real Madrid: JOSÉ MOURINHO über …

… den 4. LaLiga-Spieltag gegen Real Betis (Freitag, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN): „Morgen müssen wir ein starkes Real Madrid sehen, sonst gewinnt man nicht, denn Betis ist eine sehr starke Mannschaft. Wenn man sich die Resultate von Real Madrid in den vergangen Jahren dort ansieht, weiß man, dass es wirklich schwierig ist dort zu gewinnen. Um einen Sieg einzufahren, muss man auf seinem höchsten Niveau spielen. Es gibt keinen anderen Weg.“


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… den Rücktritt von Lionel Messi aus der argentinischen Nationalmannschaft: „Über Messi zu sprechen ist kompliziert, nicht wahr? Es gibt nicht mehr viel zu sagen und es fehlen die Worte, um seine Qualität als Spieler zu beschreiben. Er ist mit 38 oder 39 Jahren zur Weltmeisterschaft gefahren und hat das gezeigt, was wir alle gesehen haben. Er zählt zu jenen Spielern, die man vermissen wird. Jetzt werden wir uns wohl ein paar MLS-Spiele ansehen müssen, um seine letzten Saisons zu genießen, auch wenn es (MLS) mir nicht unbedingt gefällt. Ich sagte es bereits bei der vergangenen Pressekonferenz: Es gibt Spieler, die man immer vermissen wird und er gehört dazu. Er gehört zu den letzten beiden Dekaden.“ 

… die Canteranos: „Viele arbeiten hin und wieder mit mir zusammen, aber auch diejenigen, die nicht zu uns stoßen, behalten wir genau im Blick. In den letzten Jahren wurde hervorragende Arbeit geleistet und das Ergebnis ist, dass Spieler in die erste Mannschaft aufgerückt sind, wie etwa Thiago (Pitarch). Zudem hat Real Madrid durch Transfers, die eigentlich gar keine echten Transfers sind, da der Verein die Spieler bei Bedarf zurückholen kann, Millionen eingenommen. Im Laufe der Saison ergeben sich durch Sperren oder Verletzungen immer wieder Gelegenheiten für die jungen Spieler. Ich lerne die Spieler immer besser kennen und wir stehen im täglichen Austausch mit der Castilla und La Fábrica. Die Jungs können sich, auch wenn ich natürlich nicht alle aufnehmen kann, durchaus Hoffnungen machen, den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen.“ 

… seinen Plan mit Neuzugang Sergio Martínez: „Der Plan ist, dass er morgen auf der Bank sitzen wird. Daran lässt sich schon mehr oder weniger ablesen, wie der Plan aussieht. Er hat zwar erst zwei Tage mit der ersten Mannschaft trainiert, aber der Verein hat ihn verpflichtet, wohl wissend, dass er nicht sofort fest zur ersten Mannschaft gehören würde. Wir haben ihn gut analysiert und erkannt, dass er ein junger Spieler mit Potenzial ist. Er hat bereits mit Racing Santander etwas Erfahrung in der zweiten und ersten Liga gesammelt. Er hat Potenzial, muss aber an sich arbeiten. Das Qualitäts- und Intensitätsniveau ist hier ein anderes. Aber er ist dabei. Morgen sind er, (Mario) Rivas, (Jorge) Cestero und die anderen da und wir werden sehen, ob er zum Einsatz kommt oder nicht. Aber es ist bereits ein Schritt nach vorn, dass er morgen bei uns sein wird.“ 

… das Transfer-Drama um Julián Álvarez: „Was diese Situation betrifft: Niemand kennt ihn und den Verein besser als (Diego) Simeone. Ich sehe absolut keinen Grund, mich dazu zu äußern. Ich sage normalerweise: Wenn ein Spieler unzufrieden ist – nun, am 1. September muss man zufrieden sin, sonst spielt man nicht bis zum 1. Januar (lacht). Mein Eindruck ist, dass er ab gestern und zumindest bis zum 31. Dezember ein wichtiger Spieler für seinen Verein sein wird.“ 

… die jüngste Verurteilung von Raúl Asencio: „Ich habe mit ihm gesprochen, als ich hier anfing. Das geschah aufgrund von Vorfällen aus der Vergangenheit. Seit ich hier bin, spreche ich nicht mehr darüber – zumindest nicht über Dinge, die außerhalb von Valdebebas passieren. Denn intern ist er ein echter Muster-Profi. Als er fit war, hat niemand härter oder besser trainiert als er. Jetzt, wo er verletzt ist, kommt er als Erster und geht als Letzter. Er zeigt extremen Einsatz. Aber man ist eben 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche und zwölf Monate im Jahr Spieler von Real Madrid. Was man außerhalb des Platzes tut, kann dem eigenen Ruf und dem des Vereins schaden. Ich bin nicht glücklich darüber. Aber nun gut, Fehler machen wir alle. Wenn sie sich jedoch häufen, ist das eine andere Sache. Der Verein hat ein Verfahren eingeleitet und solange dieses läuft, betrachte ich ihn als Spieler von Real Madrid. Er ist verletzt und wird es auch noch einige Wochen bleiben – das hilft mir dabei, mich aus den Problemen rund um seine Person herauszuhalten. Meine Reaktion darauf lässt sich am besten so zusammenfassen: Ein Spieler von Real Madrid ist rund um die Uhr ein Spieler von Real Madrid.“ 

… die Ausfälle im bevorstehenden Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand: „Du raubst mir gerade meine Gelassenheit (lacht). Wir reden morgen nach dem Spiel darüber. Lass mich bis zum Spiel gegen Betis optimistisch bleiben. Uns steht ein riesiges Problem bevor, das wir lösen müssen – die Vergangenheit spielt dabei keine Rolle mehr.“ 

… Dani Ceballos, der am Deadline-Day bei Betis unterschrieb: „Wir haben drei Minuten telefoniert und ich habe ihm gesagt, dass ich nicht mit ihm plane. Oft klammern sich Spieler an ihren Vertrag und bestehen darauf zu bleiben, wenn der Trainer nicht mit ihnen plant. In diesem Fall verlief jedoch alles sehr unkompliziert. Er sagte mir, dass er in diesem Fall dann lieber lieber frei sein wollte, um über seine Zukunft zu entscheiden. Nur wenige Tage später einigte sich der Spieler mit dem Verein auf eine Vertragsauflösung, sodass er frei war, seine weitere Zukunft zu planen.“ 

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… das Niveau in LaLiga: „Ich denke, dass auch Atlético Madrid ein Titelkandidat sein wird. Auch wenn sie es nicht offen aussprechen, dürften sie intern so denken – angesichts ihrer Neuverpflichtungen sowie der Tatsache, dass sie den selben Trainer, die selbe Mentalität und die selbe Philosophie beibehalten haben. Das ist im heutigen Fußball, mit seinen ständigen Veränderungen, eine große Stärke. Für mich zählen sie definitiv zum Kreis der Anwärter. Sie spielen auch in der Champions League stets oben mit. Auch Mannschaften wie Betis oder Villarreal sind stark. Wir werden morgen sehen, wie stark Betis ist. Zudem sind die baskischen Teams unangenehme Gegner. Für mich ist das keine einfach Liga. Manchmal mag es leicht wirken – etwa nach vier Toren gegen Málaga, aber es herrscht ein Druck, den es in anderen Meisterschaften so nicht gibt: Der Zwang, immer gewinnen zu müssen. In anderen Ländern wie beispielsweise Frankreich oder Deutschland müssen die Spitzenmannschaften nicht ständig gewinnen, weil sie ohnehin wissen, dass sie am Ende den Titel holen werden. Hier hingegen existiert dieser Druck Woche für Woche und er wiegt schwer.“ 

… das Wiedersehen mit Betis-Coach Manuel Pellegrini: „Ich mache niemandem Vorwürfe, denn die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen; das ist meine Philosophie. Das gehört der Vergangenheit an. Im Fußball passieren Dinge, bei denen man sich hinterher wie ein Idiot vorkommt und merkt, dass man einen Fehler gemacht hat – deshalb mache ich keine Vorwürfe. Wir hatten mal eine Auseinandersetzung, ein paar dumme Worte sind von meiner Seite aus gefallen, nicht von ihm. Wenn er das jetzt hört, wird er sicher lachen – es ging um die Meisterschaft, die er mit Manchester City gewinnen wollte; er hat sie am Ende tatsächlich gewonnen, ich nicht. Später sind wir uns noch einmal begegnet, bei einem Freundschaftsspiel zwischen Betis und der Roma. Wegen eines Schiedsrichters, der eine Vorliebe für Betis hatte, standen wir am Ende nur noch mit sieben Mann auf dem Platz. Das Spiel endete beim Stand von 3:1. Er hätte uns acht Tore einschenken können, hat aber nur drei gemacht. Ein großartiger Trainer, ein guter Mensch, ich mag ihn sehr. Morgen gibt es eine Umarmung vorher und eine danach.“ 

… die beiden Real-Trainer der Vorsaison: „Nein, mit Xabi (Alonso) habe ich nicht gesprochen; das letzte Mal, dass ich mit ihm geredet habe, war, als wir mit der Roma gegen Leverkusen gespielt haben. Mit Álvaro (Arbeloa) spreche ich häufiger, aber er hat mir nicht viele Informationen gegeben – es ist für einen ehemaligen Trainer nicht leicht, über die frühere Situation zu sprechen und mir als Trainer gefällt eine solche Situation auch nicht.“ 

… die Worte von Luka Modrić zu einer zukünftigen Rückkehr: „Ich erinnere mich, wie sehr wir ihn wollten, aber mit diesem Tottenham unter Daniel Levy war es unmöglich zu verhandeln. Luka war mit Tottenham gerade in der Saisonvorbereitung in den USA, saß schon im Flugzeug und dann platzte die Einigung doch wieder. Einen Tag hieß es ja, am nächsten war die Abmachung wieder hinfällig. Real Madrid wollte das Vorhaben schon fast aufgeben, weil es aussichtslos schien, aber wir wollten ihn unbedingt. Real Madrid hatte mit Xabi (Alonso), (Sami) Khedira und (Mesut) Özil bereits eine gute Basis und mit diesem Spieler wollte man den nächsten Schritt machen, denn er konnte sowohl auf der 10 als auch auf der 8 und 6 spielen – er war der ideale Spieler. Ihr habt mich monatelang dafür fertiggemacht und behauptet, er sei der schlechteste Transfer von Real Madrid, aber am Ende hat er euch eines Besseren belehrt (lacht).“ 

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