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·2. Oktober 2026
Manchester City: VAE drohen Berichten zufolge mit Investitionsstopp

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Nach dem Schuldspruch gegen Manchester City in 114 von 115 Punkten könnte die Affäre offenbar weit über den Fußball hinausgehen. Berichten zufolge drohen die Vereinigten Arabischen Emirate mit dem Ende ihrer Investitionen in Großbritannien, sollte der Klub hart bestraft werden.

Spielbälle des englischen Ligapokals liegen vor dem Aufwärmen im Molineux Stadium in Wolverhampton gestapelt, aufgenommen beim Spiel der Wolverhampton Wanderers gegen Burnley am 28. August 2024. (Copyright Depositphotos.com)
Die Premier League hat Manchester City in nahezu allen Anklagepunkten wegen Steuerbetrugs im Multi-Millionen-Bereich und weiterer Vergehen für schuldig befunden. Im schlimmsten Fall drohen dem zehnmaligen englischen Meister nun ein Zwangsabstieg und empfindliche Punktabzüge in den kommenden Jahren. Der Verein selbst akzeptiert das Urteil nicht und legte am Freitag Berufung ein.
Brisant wird die Angelegenheit durch die Eigentümerstruktur des Klubs: Seit 2008 hält die City Football Group 82 Prozent der Anteile, Hauptanteilseigner ist Scheich Mansour bin Zayid Nahyan, der seit 2023 als Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate zu den einflussreichsten Männern des Golfstaatenverbundes zählt. Berichten zufolge könnten die Emirate deshalb sämtliche Investitionen in Großbritannien auf Eis legen, sollte Manchester City hart sanktioniert werden. Damit würde aus einer reinen Sportaffäre plötzlich eine diplomatische Frage zwischen zwei Staaten.
Die Fakten im Überblick:
So geht es weiter: Manchester City hat bereits Berufung gegen das Urteil eingelegt, über das weitere Verfahren und eine mögliche Strafe wird in den kommenden Wochen entschieden.







































