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·21. September 2026

Manchester United beobachtet Guirassy als mögliche Sesko Alternative

Artikelbild:Manchester United beobachtet Guirassy als mögliche Sesko Alternative

Manchester United beschäftigt sich bereits mit möglichen Verstärkungen für das Sturmzentrum im Januar. Ein Name, der dabei offenbar auf der internen Liste steht, ist Serhou Guirassy von Borussia Dortmund. Der 30-Jährige bringt Erfahrung, eine starke Torquote und reichlich Bundesliga-Erfahrung mit – und könnte für die Red Devils interessant werden, falls sich Joshua Zirkzee im Winter zu einem Abschied entscheidet.

Gleichzeitig ist eine Sache offenbar klar: Ein möglicher Guirassy-Transfer wäre nicht als Ersatz für Benjamin Sesko gedacht. Der Slowene soll trotz seines schwierigen Starts weiterhin fest zur langfristigen Planung von Manchester United gehören. Das berichtet TEAMtalk unter Berufung auf eigene Quellen.


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Sesko bleibt trotz schwieriger Phase gesetzt

Sesko ist mit seinen 23 Jahren weiterhin der zentrale Baustein für die Zukunft des United-Angriffs. Sportlich verlief sein Start in die neue Saison allerdings nicht völlig reibungslos.

Der Slowene erzielte in der Premier League bislang zwei Treffer und hatte zuletzt erneut mit einer Verletzung zu kämpfen. Nach Angaben von Trainer Michael Carrick handelt es sich um Probleme am Schienbein, die den Stürmer bereits zuvor beschäftigt hatten. Zuletzt verpasste Sesko deshalb auch das Ligaspiel gegen Fulham.

Trotzdem gibt es bei United offenbar keine Überlegungen, den erst im vergangenen Sommer verpflichteten Angreifer wieder abzugeben. Sesko soll weiterhin ein wichtiger Teil der sportlichen Planung sein.

Auch seine jüngsten Auftritte zeigen, dass die Geduld des Klubs nicht völlig unbegründet ist. In der Champions League traf Sesko bei seinem Startelf-Comeback gegen Sabah und erzielte damit seinen zweiten Treffer in zwei Spielen seit seiner Rückkehr in die Mannschaft.

Guirassy ist die erfahrene Alternative im Sturm

Serhou Guirassy wäre dagegen ein völlig anderer Spielertyp für die Kaderplanung. Der 30-jährige Angreifer steht seit Sommer 2024 bei Borussia Dortmund unter Vertrag und besitzt dort noch ein Arbeitspapier bis 2028.

Für den BVB hat Guirassy inzwischen 64 Tore in 102 Pflichtspielen erzielt. Genau diese Torquote hat ihn auch für mehrere englische Topklubs interessant gemacht. Manchester United hatte den Guineer bereits 2023 auf dem Radar, entschied sich damals allerdings für Rasmus Højlund. Guirassy wechselte stattdessen dauerhaft zum VfB Stuttgart und später nach Dortmund.

Auch in dieser Saison ist Guirassy weiterhin eine wichtige Größe bei Borussia Dortmund. Nach den ersten vier Bundesliga-Einsätzen steht er bei zwei Toren und zwei Vorlagen. Hinzu kommen zwei Treffer in der Champions League gegen Villarreal.

Besonders beim 3:2 gegen Hoffenheim zeigte der Stürmer seine Bedeutung für den BVB. Guirassy erzielte den Anschlusstreffer selbst und bereitete den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Fabio Silva vor.

Zirkzee könnte den Stein ins Rollen bringen

Der entscheidende Faktor für einen möglichen Transfer ist derzeit weniger Sesko als Joshua Zirkzee.

Der Niederländer ist ebenfalls Teil von Carricks Offensivplanung, konnte seine Chancen bislang aber nicht nachhaltig nutzen. Sollte sich Zirkzee im Januar nach einer neuen Herausforderung umsehen, könnte bei United ein Platz im Sturmzentrum frei werden.

Genau für dieses Szenario wird Guirassy interessant. United würde damit nicht zwingend einen neuen Stammspieler anstelle von Sesko suchen, sondern einen erfahrenen Angreifer, der zusätzliche Optionen und Konkurrenz im Zentrum schafft.

Eine konkrete Entscheidung für einen Transfer gibt es allerdings noch nicht. United beobachtet den Markt und dürfte die Entwicklung der kommenden Monate abwarten, bevor die Verantwortlichen entscheiden, ob im Januar tatsächlich nachgebessert wird.

Dortmund hat keinen Grund, Guirassy abzugeben

Aus Sicht des BVB wäre ein möglicher Transfer ohnehin aktuell nicht sinnvoll. Guirassy gehört zu den wichtigsten Offensivspielern der Mannschaft und hat seinen Wert gerade erst wieder unterstrichen.

Dortmund ist stark in die neue Bundesliga-Saison gestartet und will nach Jahren mit wechselhaften Ergebnissen wieder um die Spitzenplätze kämpfen. Einen Leistungsträger mitten in der Saison abzugeben, passt deshalb nicht zur aktuellen sportlichen Ausrichtung.

Hinzu kommt die Vertragssituation: Guirassys Kontrakt läuft noch bis 2028. Dortmund besitzt damit grundsätzlich die Möglichkeit, bei einem möglichen Interesse aus England eine hohe Ablöse aufzurufen.

Michael Owen stellt Sesko infrage

Während United offenbar weiter auf Sesko setzt, wird der öffentliche Druck auf den Slowenen größer. Zuletzt äußerte sich auch der ehemalige United-Stürmer Michael Owen kritisch über dessen Entwicklung.

Owen sieht bei Sesko noch deutlichen Raum für Verbesserung und hält ihn derzeit nicht für einen der zehn besten Mittelstürmer der Welt. Gleichzeitig stellte sich der frühere englische Nationalspieler hinter Carricks Umgang mit dem Angreifer und verwies darauf, dass Sesko auch als Einwechselspieler bereits wichtige Tore erzielt habe.

Die Kritik ist damit eher als Einordnung seiner bisherigen Entwicklung zu verstehen – und nicht als Zeichen dafür, dass United selbst das Vertrauen in seinen Sommer-Neuzugang verloren hätte.

Guirassy und Sesko könnten gemeinsam im Kader stehen

Genau darin liegt der interessante Punkt der aktuellen Transferüberlegungen. Sollte United Guirassy tatsächlich verpflichten, müsste einer von beiden nicht zwangsläufig weichen.

Sesko könnte weiterhin als langfristiges Projekt des Klubs aufgebaut werden, während Guirassy kurzfristig zusätzliche Erfahrung und Torgefahr liefern würde. Gleichzeitig könnte der Wettbewerb um den Platz im Sturmzentrum deutlich größer werden.

Für United wäre das insbesondere dann interessant, wenn Zirkzee den Verein verlassen sollte. Statt die gesamte Verantwortung auf Sesko zu übertragen, hätte Carrick mit Guirassy eine weitere etablierte Option zur Verfügung.

Aktuell sind die Gerüchte noch nicht konkret

Manchester United hat Serhou Guirassy offenbar als möglichen Winter-Kandidaten auf dem Zettel. Benjamin Sesko soll deshalb aber keineswegs aus Manchester verschwinden.

Vielmehr geht es um die Frage, ob United nach einem möglichen Abgang von Joshua Zirkzee zusätzliche Erfahrung für das Sturmzentrum benötigt. Guirassy würde dafür ein völlig anderes Profil mitbringen als Sesko: 30 Jahre alt, Bundesliga-erprobt und mit einer nachgewiesenen Torquote.

Ob aus dem Interesse tatsächlich ein Angebot wird, ist noch offen. Für Guirassy spricht seine Qualität, gegen einen Winterwechsel spricht vor allem die Situation beim BVB.

Und Sesko? Der bleibt trotz Verletzungsproblemen und bislang überschaubarer Premier-League-Ausbeute offenbar ein fester Bestandteil der United-Zukunft.

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