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·17. März 2026
Manchester United nimmt Ajax-Juwel ins Visier

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·17. März 2026

Bei Manchester United laufen offenbar die Planungen für den kommenden Transfersommer bereits auf Hochtouren. Wie der belgische Transferexperte Sacha Tavolieri berichtet, hat der Premier-League-Klub bereits Kontakt zu Ajax Amsterdam aufgenommen, um die Bedingungen für einen möglichen Transfer von Mika Godts zu sondieren.
Der 20-jährige Flügelspieler gehört aktuell zu den auffälligsten Offensivtalenten der niederländischen Liga und steht bei mehreren europäischen Topklubs auf dem Zettel.
Godts spielt bei Ajax eine herausragende Saison. Der belgische U21-Nationalspieler kommt in bislang 35 Pflichtspielen auf 14 Tore sowie elf Vorlagen und hat sich damit zu einem der wichtigsten Offensivspieler der Amsterdamer entwickelt. Besonders seine Dynamik im Eins-gegen-eins sowie seine Dribbelstärke machen den Linksaußen zu einem gefährlichen Faktor im Angriff.
Der Rechtsfuß fühlt sich vor allem auf der linken Außenbahn wohl, von wo aus er häufig nach innen zieht und selbst den Abschluss sucht. Neben Manchester United sollen laut britischen Medienberichten auch der FC Arsenal und der FC Liverpool die Entwicklung des jungen Belgiers genau beobachten.
Bei Manchester United gilt eine Verstärkung auf der linken Offensivseite als Priorität. Die Klubführung um den neuen Anteilseigner INEOS möchte dem Kader mehr Balance verleihen, da die rechte Seite mit Spielern wie Amad und Bryan Mbeumo aktuell stärker besetzt ist.
Godts Maktwert liegt laut transfermarkt.de bei 25 Millionen Euro. Ajax soll laut britischen Medienberichten eine Ablösesumme von rund 32 Millionen Euro verlangen. Da sein Vertrag in Amsterdam noch bis 2029 läuft, befindet sich der niederländische Traditionsklub allerdings in einer starken Verhandlungsposition.
Für United wäre der Transfer auch ein neuer Versuch mit einem Ajax-Spieler nach dem teuren Flügel-Experiment mit Antony. Der Brasilianer war 2022 für rund 95 Millionen Euro aus Amsterdam verpflichtet worden, konnte die hohen Erwartungen in England jedoch nie erfüllen.









































