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·9. September 2026

„Manchmal fragwürdig“: Ex-Eintracht-Star äußert scharfe Kritik

Artikelbild:„Manchmal fragwürdig“: Ex-Eintracht-Star äußert scharfe Kritik

Eintracht Frankfurt steckt nach einem enttäuschenden Saisonstart bereits in einer schwierigen Phase. Nur einen Punkt holten die Hessen aus den ersten beiden Bundesliga-Spielen und kassierten dabei sieben Gegentore. Nun sorgt auch abseits des Platzes ein ehemaliger Spieler für Schlagzeilen.

Junior Dina Ebimbe hat deutliche Kritik an seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt geäußert. Der 25-Jährige wechselte in diesem Sommer für rund 800.000 Euro zum FC Schalke 04 und feierte am vergangenen Wochenende beim 0:0 gegen den FC Bayern sein Heimdebüt. Bei einer Medienrunde sprach er nun über seine Zeit in Frankfurt.


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Ebimbe absolvierte insgesamt 85 Spiele für die Eintracht und erzielte dabei 15 Tore. Besonders in der Saison 2023/24 gehörte der Franzose zu den Leistungsträgern und traf beim 5:1-Erfolg gegen Bayern München sogar doppelt. Anschließend geriet seine Karriere in Frankfurt jedoch zunehmend ins Stocken.

Der Mittelfeldspieler kam kaum noch zum Einsatz und durfte zeitweise offenbar nicht einmal mehr mit der Profimannschaft trainieren. Nach einer Leihe zu Stade Brest wechselte er schließlich nach Schalke. Rückblickend findet Ebimbe vor allem den Umgang des Vereins mit seinen Spielern kritisch.

„Die Art und Weise, wie Spieler behandelt werden, ist manchmal fragwürdig“, erklärte der 25-Jährige. Auf Nachfrage legte er nach: „Ich werde dazu nichts sagen, aber jeder weiß, wie die Spieler behandelt werden. Sie sind unhöflich.“

Dabei deutete Ebimbe an, dass seine Kritik nicht ausschließlich auf seine eigene Situation abzielt. Vielmehr sprach er von einer grundsätzlichen Art und Weise, wie Spieler bei der Eintracht behandelt würden.

Noch im Mai lobte Ebimbe Frankfurt

Bemerkenswert sind die Aussagen auch deshalb, weil Ebimbe noch vor wenigen Monaten deutlich versöhnlichere Töne angeschlagen hatte.

In einem SPORTBILD-Interview im Mai erklärte der Franzose, dass für ihn alles, was bei der Eintracht passiert sei, erledigt sei: „Ich liebe Frankfurt, ich liebe diesen Klub, ich liebe die Fans. Sie haben viel für mich getan, das kann ich nicht leugnen. Deswegen respektiere ich ihre Entscheidungen.“, sagte er damals.

Auch Sportvorstand Markus Krösche hatte Ebimbe zu diesem Zeitpunkt ausdrücklich gelobt. Einen Rat des Eintracht-Bosses habe er rückblickend besser annehmen sollen: „Ich hätte von ihm einen Rat annehmen sollen, dass ich mehr auf mein Umfeld aufpassen muss. Das habe ich jetzt verstanden und es hat mir geholfen, zu dem zu werden, der ich jetzt bin.“

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Foto: FC Schalke 04

Seine jüngsten Aussagen fallen nun deutlich schärfer aus. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass Ebimbe während seiner Zeit in Frankfurt auch selbst mehrfach durch disziplinarische Vergehen aufgefallen sein soll. Der Verein soll diese Vorfälle damals zum Schutz des Spielers nicht öffentlich gemacht haben – umso mehr verwundern jetzt Ebimbes Aussagen.

Für die ohnehin kriselnde Eintracht kommt die öffentliche Kritik zur Unzeit. Sportlich müssen die Hessen schnell die Wende schaffen – gleichzeitig sorgen nun auch Aussagen von Ebimbe für zusätzliche Unruhe.

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