Mangelndes Fairplay? Beim 1. FC Köln hadert man mit einer Szene | OneFootball

Mangelndes Fairplay? Beim 1. FC Köln hadert man mit einer Szene | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·2. Mai 2026

Mangelndes Fairplay? Beim 1. FC Köln hadert man mit einer Szene

Artikelbild:Mangelndes Fairplay? Beim 1. FC Köln hadert man mit einer Szene
Artikelbild:Mangelndes Fairplay? Beim 1. FC Köln hadert man mit einer Szene

OneFootball Videos


Mangelndes Fairplay? Beim 1. FC Köln hadert man mit einer Szene

Artikelbild:Mangelndes Fairplay? Beim 1. FC Köln hadert man mit einer Szene

Simon Bartsch

2 Mai, 2026

Nach dem 2:2-Remis der Geißböcke gegen Union Berlin war die Enttäuschung bei den Kölnern groß. Für zusätzlichen Frust sorgte eine bestimmte Szene. Der 1. FC Köln ärgert sich über mangelndes Fairplay.

Mangelndes Fairplay oder Fußball-Alltag? Der FC hätte nach einem ins Aus gespielten Ball gerne jenen wiederbekommen. Das passierte nicht, dafür fiel unmittelbar danach das 2:2.

Eric Martel im Kopfball-Duell

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com und bleibt immer informiert mit come-on-fc.com.

Artikelbild:Mangelndes Fairplay? Beim 1. FC Köln hadert man mit einer Szene

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Mangelndes Fairplay? Beim 1. FC Köln hadert man mit einer Szene
Artikelbild:Mangelndes Fairplay? Beim 1. FC Köln hadert man mit einer Szene
Artikelbild:Mangelndes Fairplay? Beim 1. FC Köln hadert man mit einer Szene

Marvin Schwäbe hatte Redebedarf. Der Keeper der Geißböcke stand an der Seitenlinie und sprach wahlweise mit Schiedsrichter Daniel Schlager oder Union-Kapitän Christopher Trimmel. Offenbar war der Redebedarf so deutlich, dass der Unparteiische dann zur Gelben Karte greifen musste. Dabei war der Frust des Kölner Torhüters verständlich. Eric Martel lag bereits seit einiger Zeit in Höhe der Mittellinie auf dem Boden, krümmte sich vor Schmerzen. Felipe Chávez war es schließlich, der den Ball eindeutig absichtlich ins Aus spielte. Für die Gegner war der Pass über die Seitenlinie, fernab von jeglichem Mitspieler, dann aber offensichtlich nicht so eindeutig. So nahm sich Christopher Trimmel die Kugel. Anstatt wie üblich, die Kugel wieder zum Gegner zu werfen, landete die Kugel beim Mitspieler. „Berlin hat es dann nicht eingesehen, uns den Ball dann Fairness halber wieder zurück zu spielen“, sagte Schwäbe später. „Das ist in dem Moment einfach unverständlich. Dass das dann ein Stück weit eskaliert, ist klar.“

„Kann man machen, muss man aber nicht“

Es eskalierte auch, weil die Eisernen den Angriff zum Ausgleich nutzten. Levan Burcu bekam über Umwege die Kugel, zog ab und überwand Marvin Schwäbe. „Ich denke schon, dass das ein bisschen schade ist. Es ist dann schon Fairplay, ihn zurückzuspielen. Er spielt ihn klar ins Aus“, sagte Marius Bülter, fügte aber auch an, dass es nun „ohnehin nicht mehr zu ändern“ sei. Dennoch war der Frust über die Aktion groß. Auch, weil es das 2:2 bedeutete und damit den verspielten Sieg. Auf Seiten der Eisernen war man da aber anderer Meinung. „Sie hatten vorher selber die Möglichkeit, den Ball raus zu spielen, haben dann gemerkt, dass eine Druckphase kommt und spielen ihn dann raus“, erklärte Trimmel. „Dann habe ich ganz klar definiert: Ihr habt jetzt schon sieben acht Mal auf Zeit gespielt, seid am Boden liegen geblieben. Da spielen wir natürlich das Spiel mit, weil es um Fairplay geht und nicht um einzelne Situationen.“

Trimmel sagte aber auch, dass er es in der Situation als Gegenspieler wohl ähnlich gesehen habe. René Wagner wollte sich gar nicht erst auf eine Diskussion einlassen. Die Frage, ob man den Ball nicht hätte zurückgeben müssen, sagte der Coach nur „Kann man machen, muss man aber nicht“. Marie-Louise Eta wollte sich an die Situation derweil nicht erinnern können. Am Ende des Tages können die Kölner es nun nicht mehr ändern. Zur Wahrheit gehört zudem auch, dass der FC den Sack schon früher hätte zumachen können Etwa als Linton Maina kurz vor dem Ausgleich die Chance auf die Vorentscheidung hatte.


Impressum des Publishers ansehen