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·26. Juni 2026

Marcelo Bielsa kritisiert seine Spieler: Uruguay bricht im Chaos aus

Artikelbild:Marcelo Bielsa kritisiert seine Spieler: Uruguay bricht im Chaos aus

Bereits unter schlechten Vorzeichen ging Uruguay in die Weltmeisterschaft. Nun scheint die Beziehung zwischen Trainer Marcelo Bielsa und dem Kader endgültig gebrochen zu sein.

Der "toxische" Bielsa

Gegen Spanien bestreitet Uruguay in der Nacht von Freitag auf Samstag (MESZ) ein "Endspiel", denn für die K.O.-Phase muss ein Sieg her. Zuvor spielte die Celeste nur Unentschieden gegen Saudi-Arabien und Kap Verde, zu wenig für das Weiterkommen und auch für die Erwartungen des historischen Top-Teams


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Wie das uruguayische Medium "El Espectador" berichtet, soll es beim letzten Abschlusstraining vor dem Spanien-Spiel zu einem von den Spielern in die Wege geleiteten Gespräch zwischen mehreren Führungsspielern und Nationaltrainer Marcelo Bielsa gekommen sein. Dabei wurden zu hohe physische Anforderungen angeprangert und auch der Matchplan gegen Spanien kritisiert.

Daraufhin soll Bielsa ein Treffen mit der gesamten Mannschaft gekommen sein. Dabei schoss der 70-Jährige zurück und verteidigte sich gegen Rücktrittsrufe, die es bereits bei den Nichtnominierungen von Luis Suarez und Mittelfeldspieler Nahitan Nández gegeben haben soll. Einige Spieler sollen das Treffen nach etwa 50 Minuten auf eigene Faust verlassen haben.

Damit ist die Stimmung bei der Celeste wohl am Tiefpunkt angelangt. Bereits vor zwei Jahren gab es große Kritik am unpersönlichen Führungsstil Bielsas. Im vergangenen November sagte er selbst über sich: "Ich bin toxisch. Wenn du dich mit mir abgibst, geht es dir schlechter." Die Stars rund um Federico Valverde und Ronald Araújo müssen "El Loco" aber nicht mehr lange "ertragen", erklärte er vor der Endrunde seinen Abgang nach dem Turnier.

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