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·18. August 2026
Maresca macht Liverpool-Star als Fernandez-Alternative aus

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·18. August 2026

Zum ersten Mal seit der Saison 2019/20 muss Manchester City ohne Rodri auskommen, der stets das Mittelfeld dominiert hat – und der neue Trainer Enzo Maresca soll Berichten zufolge Alexis Mac Allister von Liverpool als potenziellen Ersatz ins Auge gefasst haben.
Rodri ist bereits am Montag in Barcelona gelandet und soll in Kürze einen langfristigen Vertrag bei den Katalanen unterschreiben. Der frisch gekürte Weltmeister lehnte sowohl einen Verbleib bei ManCity als auch einen Wechsel zu Real Madrid ab, um gemeinsam mit vielen seiner spanischen Nationalmannschaftskollegen ein neues Kapitel seiner Karriere in Katalonien zu beginnen.
Das Leben ohne Rodri verheißt nichts Gutes für City; der Premier-League-Klub blieb in der Saison 2024/25 ohne Titel, als der Mittelfeldspieler den Großteil der Saison wegen einer Kreuzbandverletzung verpasste, und wurde kürzlich im Community Shield von Arsenal mit 0:3 vernichtend geschlagen.
Obwohl City tief in die Tasche griff, um Elliot Anderson zu verpflichten, und die Gespräche mit dem marokkanischen Durchstarter Ayyoub Bouaddi fortsetzt, braucht der Verein dennoch jemanden, der die Lücke füllt, die Rodri hinterlassen hat. BBC Sport berichtet, dass Maresca Interesse an Mac Allister hat.
Der Argentinier, der noch bis Juni 2028 beim FC Liverpool unter Vertrag steht, hat ein ähnliches Profil wie Rodri und würde Maresca einen erfahrenen, intelligenten, tief stehenden Spielmacher mit beeindruckenden defensiven Fähigkeiten bescheren. Mac Allisters Formtief in der vergangenen Saison hat jedoch seinen zuvor beeindruckenden Ruf getrübt.
Dennoch wäre der Weltmeister von 2022 eine wertvolle Verstärkung für fast jedes Mittelfeld, doch er dürfte nicht Marescas erste Wahl sein.
Es ist kein Geheimnis, dass Maresca von einem Wiedersehen mit Enzo Fernandez träumt. Die beiden arbeiteten bei Chelsea zusammen, und der Mittelfeldspieler erreichte unter dem italienischen Trainer seine beste Form.
Erst nachdem Maresca am Neujahrstag Stamford Bridge verlassen hatte, begann Fernandez offen mit einem Wechsel zu liebäugeln, was ihm eine Sperre von zwei Spielen seitens der Chelsea-Führung einbrachte. Real Madrid war sein bevorzugtes Ziel, doch der 15-fache CL-Sieger erklärte öffentlich, man habe "keine Absicht", den 25-Jährigen zu verpflichten.
City bot sich daraufhin als Ausweg für Fernandez an. Berichten zufolge nahm der Verein direkten Kontakt zum Umfeld des Argentiniers auf, zögerte jedoch angesichts seiner Ablösesumme von 140 Millionen Euro. Chelsea setzte daraufhin eine feste Frist für Angebote für Fernandez zu dem genannten Preis, doch City – oder irgendein anderer Verein – ergriff vor Ablauf der Frist keine Maßnahmen.
Dennoch haben die Cityzens einen späten Vorstoß bei Fernandez noch nicht ausgeschlossen, auch wenn die Situation nun komplizierter ist. Laut einem Bericht des Telegraph könnte City nun, da die Frist verstrichen ist, gezwungen sein, mehr als 140 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler zu zahlen.
Es würde einen massiven Schritt von City erfordern, um Chelsea davon zu überzeugen, Fernandez zu verkaufen, "da die Zeit knapp wird, um ihn zu ersetzen". Nur ein erhöhtes Angebot oder ein Deal zu "günstigeren Konditionen" käme für die Blues in Betracht.
Während Fernandez im Sommer-Transferfenster weiterhin für Schlagzeilen sorgt, bereitet sich Chelsea allem Anschein nach mit dem Mittelfeldspieler in den eigenen Reihen auf die Saison 2026/27 vor. Der 25-Jährige feierte am Wochenende beim 3:1-Sieg der Blues in der Saisonvorbereitung gegen Real Sociedad sein Comeback und wurde vom Publikum im Stamford Bridge mit gemischten Reaktionen empfangen.
Was Fernandez’ Ansehen bei den Fans nicht gerade förderte, war sein Ausgleichstreffer für Argentinien gegen England im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026, der letztendlich dazu beitrug, dass die Albiceleste die Three Lions aus dem Turnier warf.
Dennoch bleibt Chelsea laut The Telegraph "optimistisch", dass Fernandez trotz der jüngsten Turbulenzen wieder in den West-Londoner Verein integriert werden kann. Die Blues gehen davon aus, dass der argentinische Nationalspieler in der nächsten Saison ihr Spieler bleibt und dabei hilft, unter Xabi Alonso eine neue Ära einzuläuten.
Sollte jedoch das Unerwartete eintreten und Fernandez den Verein noch vor Ende der Transferperiode verlassen, soll der Verein Berichten zufolge großes Interesse an Alex Scott, dem Mittelfeldspieler von Bournemouth, als potenziellem Ersatz haben.
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