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·2. Juli 2026
Matthäus über DFB-Team: „Geht uns nicht besser als Italien“

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Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft ist die Enttäuschung im Land groß. Auch bei Fußballexperte Lothar Matthäus, der ein hartes Urteil zieht.
Durch die Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay im Sechzehntelfinale muss die DFB-Elf schon früh die Koffer packen und sich aus dem XXL-Turnier verabschieden. Gründe dafür sind auch, dass die deutsche Mannschaft scheinbar nicht aus den schwierigen Begegnungen zuvor lernen konnte.
„Ich hatte gehofft, dass wir aus den Dingen gelernt hätten, die schon gegen die Elfenbeinküste und Ecuador zu sehen waren. Ich hatte gedacht, dass Julian Nagelsmann seine Lehren aus diesen Spielen gezogen hätte“, zeigte sich Lothar Matthäus, einst selbst Weltmeister und mittlerweile Fußballexperte, enttäuscht. In seiner Kolumne bei Sky Sport teilte der 65-Jährige seine Gedanken zur WM-Blamage.
„Was Deutschland aber gegen Paraguay gezeigt hat, war einfach viel zu wenig. Ich habe auch keine klare Spielidee gesehen. Nach außen sah es nicht so aus, dass eine Einheit auf dem Platz stand“, so der ehemalige Mittelfeldstar. Und führt fort: „Gefühlt geht es uns nicht besser als Italien. Die Italiener waren drei Mal gar nicht dabei. Wir sind, gefühlt, drei Mal in der Gruppenphase ausgeschieden. Wir sind genauso früh ausgeschieden, wie in Russland und Katar, als es noch kein Sechzehntelfinale gab.“
Ein ernüchterndes Urteil also, das WM-Aus muss laut Matthäus unmittelbare und tiefgreifende Folgen haben: „Noch ist Julian Nagelsmann der Nationaltrainer. Ob und wie es weitergeht, kommt darauf an, was der DFB will.“ Derweil plädiert der Sky-Experte für einen Wechsel auf der Trainerposition. „Jürgen Klopp wird schon seit Jahren gehandelt, denn er hat sehr gut bei seinen Vereinen gearbeitet. Er ist ein Motivator und einer, der eine klare Kante zeigt“, so der 65-Jährige.

Foto: Getty Images
Ohnehin muss es aber einen strukturellen und kommunikativen Reset beim DFB geben, wie Matthäus findet: „Ich wünsche mir insgesamt beim DFB mehr Klarheit. Man kann unterschiedliche Meinungen haben, am Ende muss man über das reden, was am besten ist für den deutschen Fußball. Wenn du nicht offen miteinander sprichst und nur auf Harmonie machst, funktioniert es nicht. Nur mit Harmonie wirst du nicht Weltmeister.“







































