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·6. Juli 2026

Matthäus zur Bundestrainer-Frage: Warum Klopp und Völler den deutschen Fußball nach vorn bringen

Artikelbild:Matthäus zur Bundestrainer-Frage: Warum Klopp und Völler den deutschen Fußball nach vorn bringen

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (65) hat in seiner aktuellen WM-Show auf BILD.de (und YouTube) die drängendsten DFB-Themen aufgegriffen. Nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann steht die deutsche Nationalmannschaft vor einem Neuanfang, und im Zentrum der Debatte steht ein Name: Jürgen Klopp. Matthäus gibt sich optimistisch, dass am Ende eine Lösung für alle Beteiligten steht.

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Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (rechts) analysiert in seiner WM-Show regelmäßig die Lage rund um die deutsche Nationalmannschaft. (Copyright Alexander Hassenstein / Getty Images North America via Getty Images)


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Matthäus über die DFB-Verhandlungen mit Klopp

Dass der DFB mit Klopp seinen Wunschkandidaten für den Posten des Bundestrainers auserkoren hat, ist kein Geheimnis mehr. Der 58-Jährige arbeitet aktuell als Head of Global Soccer bei Red Bull und besitzt dort einen Vertrag bis 2029. Genau darin liegt die Herausforderung. Matthäus sieht mehrere Parteien am Verhandlungstisch: „Es geht nicht nur um Jürgen Klopp und den DFB, es geht auch um Sponsoren, es geht auch um seine Anstellung bei Red Bull. Das muss alles geklärt werden“, sagt Matthäus in seiner WM-Show auf BILD.de.

Der Weltmeister von 1990 glaubt jedoch an ein gutes Ende: „Ich glaube, dass die Mitentscheider von der dritten und vierten Seite Klopp gut gesonnen sind. Sie sind Fußball-Deutschland gut gesonnen. Wenn vernünftige Leute an einem Tisch sitzen, finden sie vernünftige Lösungen.“ Mehr zum Hintergrund gibt es in unserem Bericht zu Klopp als neuem Bundestrainer.

Die Rolle von Red Bull und Oliver Mintzlaff

Ein Knackpunkt bleibt eine mögliche Ablöseforderung von Red Bull. Matthäus ordnet die Ausgangslage nüchtern ein: „So wie ich Red Bull kenne, ist es ein großer Verlust, weil man versucht hat, mit Klopp was aufzubauen für die nächsten Jahre. Es ist nicht so, dass Red Bull Geld braucht. Deswegen ist es auch für Oliver Mintzlaff sehr schwierig.“ Trotzdem rechnet der 65-Jährige mit einem Einlenken des Konzerns: „Ich glaube aber, dass er es macht, Jürgen Klopp gehen zu lassen.“

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Völler und Klopp: „Bei den beiden wird es keine Probleme geben“

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Jürgen Klopp bei der WM 2026, wo er als MagentaTV-Experte im Einsatz ist und zugleich als Wunschkandidat des DFB gehandelt wird. (Copyright Elsa / Getty Images North America via Getty Images)

Sollte Klopp tatsächlich kommen, träfe er beim DFB auf Sportdirektor Rudi Völler. Vor dieser Konstellation hat Matthäus keinerlei Bedenken: „Bei den beiden wird es keine Probleme geben. Jeder weiß vom anderen, was er für Qualitäten hat, wie wichtig er für den DFB ist.“ Matthäus zeichnet das Bild einer Arbeitsteilung, bei der frische Impulse auf Erfahrung treffen.

„Jürgen wird sich mit Rudi austauschen. Sie werden versuchen, die Dinge, die Jürgen neu mitbringt, und die Erfahrungen, die Rudi gemacht hat, zu mobilisieren“, sagt Matthäus. Sein Fazit klingt nach Aufbruchstimmung: Gemeinsam werde man „einen Weg finden, wo beide einen großen Teil dazu beitragen, dass es im deutschen Fußball wieder aufwärts geht“.

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