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·30. Juli 2026

Maximale Eskalation! UEFA droht FIFA mit WM-Boykott

Artikelbild:Maximale Eskalation! UEFA droht FIFA mit WM-Boykott

Die Pläne von Gianni Infantino, dem FIFA-Boss, Anteile an den künftigen Weltmeisterschaften an Investoren zu verkaufen, kommen gar nicht gut an. Die UEFA schlägt nun zurück. 

Denn: Die europäischen Nationen haben beschlossen, die Weltmeisterschaft zu boykottieren, sofern die FIFA ihre Pläne konkret in die Tat umsetzen will. Das berichtet The Athletic. 


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Die Entscheidung wurde am Donnerstag bei einer virtuellen Sitzung der 55 nationalen Verbände getroffen, die Mitglieder der UEFA, des europäischen Fußballverbands, sind, wie aus Kreisen mit Kenntnis der Sitzung verlautete.

UEFA schlägt gegen die FIFA zurück

Die nächste Weltmeisterschaft im Kalender ist die Frauen-WM im kommenden Sommer in Brasilien, gefolgt vom Männer-Turnier in Spanien, Portugal und Marokko im Jahr 2030.

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Foto: Getty Images

Am Dienstag bestätigte die FIFA ihre Pläne, eine bedeutende Minderheitsbeteiligung an einer neuen Gesellschaft zu verkaufen, die sie als gemeinnützige Organisation zur Durchführung ihrer wichtigsten Veranstaltungen wie der Weltmeisterschaften und der Klub-Weltmeisterschaften gründet.

Der gesamte Plan des Weltverbands hätte zur Folge, dass Präsident Infantino noch mehr Macht und Einfluss gewinnt, auch finanzielle Vorteile daraus ziehen kann.

Infantino hat diese Idee zuletzt vorangetrieben und erklärte in der Pressemitteilung: „Fußball ist die beliebteste Sportart der Welt und ein außergewöhnlicher Motor für die menschliche und gesellschaftliche Entwicklung. Teile des Fußballs haben diese Popularität in einen bemerkenswerten kommerziellen Wert umgewandelt.“

Und weiter: „Und wir feiern diesen Erfolg und möchten, dass er anhält, denn er beflügelt den gesamten Sport. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass auch der übrige Fußball damit wächst: Die FIFA existiert, um eine nachhaltige, inklusive Entwicklung in jedem Winkel der Welt zu fördern.“

Vor allem die kleinen Verbände wurden durch die Pläne unter Druck gesetzt, weil auch sie massive finanzielle Vorteile daraus ziehen können. Manche Experten sprachen schon von klarer Erpressung. Auch aus Deutschland gab es viel Gegenwind, unter anderem von Max Eberl, der kund tat, dass ihn diese Entwicklungen anekeln.

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