Mbappés Ballon d‘Or-Offensive: „Keiner war besser als ich“ | OneFootball

Mbappés Ballon d‘Or-Offensive: „Keiner war besser als ich“ | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: REAL TOTAL

REAL TOTAL

·11. September 2026

Mbappés Ballon d‘Or-Offensive: „Keiner war besser als ich“

Artikelbild:Mbappés Ballon d‘Or-Offensive: „Keiner war besser als ich“
Artikelbild:Mbappés Ballon d‘Or-Offensive: „Keiner war besser als ich“

Kylian Mbappé spielt seine dritte Saison bei Real Madrid – Foto: Denis Doyle/Getty Images

Artikelbild:Mbappés Ballon d‘Or-Offensive: „Keiner war besser als ich“

Mbappé: „Es ist eine individuelle Auszeichnung“

MADRID. Kann man den Ballon d‘Or gewinnen und somit zum weltbesten Fußballer ernannt werden, wenn man in der betreffenden Saison keine einzige Trophäe mit seinem Klub und seiner Nationalmannschaft abgeräumt hat? Kylian Mbappé ist überzeugt: ja, kann man. Um genauer zu sein: ja, kann er. Der Superstar rechnet sich trotz des Ausscheidens mit Real Madrid im Viertelfinale der Champions League und des Ausscheidens mit Frankreich im Halbfinale der Weltmeisterschaft Chancen aus, am 26. Oktober in London der neue Fußball-König zu werden.


OneFootball Videos


Das hat er nun auch in einem Interview mit der französischen Fachzeitschrift FRANCE FOOTBALL, Organisator des Preises, betont. „Kein Spieler war letzte Saison besser als ich“, gab Mbappé sogar zu Protokoll. „Ich habe Argumente dafür, den Ballon d‘Or zu gewinnen – etwa, dass ich der beste Torschütze der WM-Geschichte bin. Ich habe das Gefühl, dass ich ihn dieses Jahr gewinnen kann. Es heißt, ich hätte keinen kollektiven Titel gewonnen, aber es ist eine individuelle Auszeichnung. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Ballon d‘Or einstimmig vergeben wurde. Ich habe aber meine Argumente: Ich bin der beste Torschütze der WM-Geschichte und kann mit 27 Jahren bereits sagen, dass ich mehr Tore in diesem Wettbewerb erzielt habe als jeder andere – sogar mehr als eine Legende wie Messi. Und das bei dem wichtigsten Turnier im Sport“, so Mbappé.

In der Tat: Der WM in den USA, Kanada und Mexiko drückte er auf beeindruckende Art und Weise seinen Stempel auf. Der Angreifer der Königlichen avancierte mit zehn Treffern zum zweiten Mal in Folge zum Torschützenkönig des Turniers, schoss sich damit zugleich zum besten Torschützen der WM-Historie (22). Für Real hatte er vorher in der Saison in 44 Pflichtspielen 42 Mal eingenetzt.

Kane schoss mehr Tore als Mbappé

„Ich kann verstehen, wenn manche Menschen das anders sehen. Es gibt keine Gedanken-Diktatur. Aber wenn man die Konkurrenz analysiert, hat in der vergangenen Saison niemand eine bessere Saison gespielt als ich. Manchmal gingen die Stimmen an den besten Spieler der besten Mannschaft – und nicht unbedingt an den besten Spieler der Welt. Ich würde für mich selbst stimmen“, meinte die Nummer 10.

Zu den Konkurrenten zählt unter anderem Harry Kane. Der Stürmer-Star des FC Bayern München und englische Nationalmannschaftskapitän kam im zurückliegenden Spieljahr sogar auf 61 Vereinstore in 51 Einsätzen und sechs Treffer bei der WM. In der Hinsicht hat Mbappé also nicht recht: Der Beste war er nicht. Klar ist für den Madrilenen jedenfalls: „Ich war immer der Meinung, dass der Ballon d‘Or an einen besonderen Spieler gehen sollte, so wie in der Ära von Messi und Ronaldo. Er wird nie an normale Spieler vergeben, sondern an Spieler, die etwas Besonderes sind. Und ich glaube, dass ich in diesem Jahr Dinge gemacht habe, die besonders waren. Deshalb glaube ich, dass ich ihn gewinnen kann. Es ist eines meiner Ziele und es bleibt nicht mehr viel Zeit“

Mehr zum Thema

Ballon-d‘Or-Kandidaten stehen fest

Vor der Vergabe am 26. Oktober stehen jetzt die 30 Nominierten auf den Gewinn des Ballon d‘Or... weiterlesen

Mourinho teilt Ballon-d’Or-Meinung

Der erfolgreiche Saisonstart soll ein erfolgreicher Saisonstart bleiben. José Mourinho empfängt... weiterlesen

Mourinho: „An jemanden, den wir vermissen werden“

Sein Trainer José Mourinho ist ähnlicher Ansicht: „Der Ballon d‘Or muss für mich an einen Spieler gehen, den wir vermissen, wenn er aufhört. Auf ewig. Ich vermisse Maradona, Ronaldinho, Ronaldo Nazario, Cristiano Ronaldo, Messi, Zizou, Lothar Matthäus. Ich vermisse diese Spieler sehr. Du kannst den Ballon d‘Or nicht einem Spieler geben, weil er die Champions League oder die Weltmeisterschaft gewonnen hat. Wenn du jemanden für die Champions League auszeichnen willst, dann gebe Luis Enrique den Ballon d‘Or. Die Trainer repräsentieren die Mannschaft. De la Fuente verdient sich den Ballon d‘Or der Trainer. Das ist eine große Auszeichnung für eine Mannschaft, die in die Geschichte eingegangen ist. Aber eine andere Sache ist der beste Spieler der Welt – und der darf keiner von Paris Saint-Germain und keiner aus der spanischen Nationalmannschaft sein.“

REAL TOTAL supporten, App und mehr: Alle Infos oder direkt zu Steady

Impressum des Publishers ansehen