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·2. Juni 2026
Medien: VfL Wolfsburg vor Verpflichtung von Tobias Strobl

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Die Trainersuche beim VfL Wolfsburg steht offenbar vor dem Abschluss. Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Medien soll Tobias Strobl neuer Cheftrainer der Wölfe werden.
Eine offizielle Bestätigung des Vereins gibt es bislang noch nicht. Dennoch verdichten sich die Hinweise darauf, dass sich der VfL für den 38-Jährigen vom SC Verl entschieden hat. Dies berichtet u.a. die Bildzeitung.
Nach dem historischen Abstieg in die 2. Bundesliga hatte die Besetzung des Trainerpostens höchste Priorität. Geschäftsführer Sport Dieter Hecking, der nach dem Saisonende vom Trainer zum sportlichen Verantwortlichen befördert wurde, suchte seinen eigenen Nachfolger.
Lange Zeit galt Alexander Blessin vom FC St. Pauli als Favorit auf den Job. Der 53-Jährige wurde über Wochen hinweg mit Wolfsburg in Verbindung gebracht. Allerdings besitzt Blessin in Hamburg noch einen Vertrag bis 2027 und soll seine Zukunftsentscheidung zuletzt hinausgezögert haben. Nun scheint der VfL einen anderen Weg einzuschlagen.
Strobl zählt zu den aufstrebenden Trainern im deutschen Fußball. Erst im Sommer 2025 übernahm er den SC Verl, nachdem er zuvor die zweite Mannschaft des FC Augsburg betreut hatte. In seiner ersten Saison führte er die Ostwestfalen auf einen starken sechsten Tabellenplatz in der 3. Liga. Zudem gewann Verl den Westfalenpokal. Vor allem die Spielweise seiner Mannschaft sorgte bundesweit für Aufmerksamkeit. Strobl steht für mutigen, offensiven Fußball und gilt als Trainer, der Spieler weiterentwickeln kann.
Sollte sich die Verpflichtung bestätigen, wäre es eine bemerkenswerte Entscheidung des VfL Wolfsburg. Strobl verfügt bislang über keine Erfahrung als Cheftrainer in der Bundesliga oder 2. Bundesliga. Gleichzeitig würde der 38-Jährige für einen kompletten Neustart stehen. Nach dem Abstieg suchen die Wolfsburger nicht nur sportlichen Erfolg, sondern auch eine neue Identität und Aufbruchstimmung.
Die Verpflichtung eines jungen und vergleichsweise unerfahrenen Trainers wäre dabei durchaus mit Risiken verbunden. Allerdings zeigen Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, dass dieser Weg erfolgreich sein kann. Besonders häufig wird in diesem Zusammenhang Fabian Hürzeler genannt, der einst als weitgehend unbekannter Trainer den FC St. Pauli in die Bundesliga führte und inzwischen in der Premier League bei Brighton & Hove Albion arbeitet.
Mit der Besetzung des Trainerpostens könnte beim VfL nun die nächste Phase des Neuaufbaus beginnen. Nach dem Abstieg steht ein umfassender Kaderumbau bevor. Mehrere Spieler haben den Verein bereits verlassen, weitere Abgänge könnten folgen. Gleichzeitig müssen zahlreiche Neuzugänge gefunden werden, damit der Wiederaufstieg möglichst schnell gelingen kann.
Dabei soll der neue Trainer eine wichtige Rolle spielen und bei der Zusammenstellung der Mannschaft mitreden. Die Voraussetzungen gelten dabei als günstig. Trotz des Abstiegs verfügt Wolfsburg im Vergleich zur Konkurrenz über erhebliche finanzielle Möglichkeiten. Nun spricht vieles dafür, dass Tobias Strobl die Aufgabe erhält, dieses Potenzial in sportlichen Erfolg umzuwandeln.







































