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·29. Juni 2026

Medienbericht: Said El Mala erneuert Wechsel-Wunsch in die Premier League

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Simon Bartsch

29 Juni, 2026

Nach wie vor stockt der Transfermarkt bei den Geißböcken. Auf der Zugangsseite tut sich bislang wenig. Das ändert sich, sobald Bewegung in die beiden möglichen Königstransfers kommt beim 1. FC Köln: Said El Mala will den FC weiterhin verlassen.

So ein wenig könnte sich der Fokus der Kaderplaner bei den Geißböcken verschoben haben. Zumindest könnte die Diomande-Meldung vom Vorabend den Eindruck erwecken. Yan Diomande soll sich mit PSG einig sein, hieß es. Das könnte wiederum Liverpool dazu bewegen, dem FC ein Angebot für Said El Mala zu unterbreiten. Die Entscheidung des Ivorers könnte also Auswirkung auf den Transfersommer der Kölner nehmen. „Könnte“, „scheint“, „soll“ – ziemlich viel Konjunktiv. Fakt ist, im Transfer um den Offensivspieler steckt aktuell ziemlich wenig Bewegung.

Wie geht es weiter mit Said El Mala? (Photo by Lars Baron/Getty Images)

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Dabei strebt der 19-Jährige noch immer einen Wechsel im Sommer an. Zumindest berichtet das „Sky“ am Montagabend. Demnach habe der Offensivspieler einmal mehr seinen Wunsch hinterlegt, in der aktuellen Transferphase in die Premier League zu wechseln. Der Wunsch ist nicht neu. Den hatte El Mala bereits im Frühling hinterlegt. Damals waren die Kölner Verantwortlichen dem Spieler entgegen gekommen, hatten sich sogar aktiv um eine Lösung bemüht. Die Lösung hieß Brentfort. Der Club war bereit, die geforderten 50 Millionen zu überweisen, nur wollte das die beratende Familie nicht. Über die Gründe wurde viel diskutiert. Möglicherweise spielte Malek El Mala eine Rolle, der in dem Angebot wohl nicht vorkam. Vielleicht war es der Wunsch nach Höherem. Nun also der nächste Vorstoß. Allerdings liegt dem FC nach wie vor kein konkretes Angebot vor. Zuletzt sollen Newcastle United, eben der FC Liverpool und Tottenham eine Verpflichtung in Erwägung gezogen haben. Am Geißbockheim ist noch keiner der Clubs vorstellig geworden.

Bleibt die 50-Millionen-Euro-Marke?

Das kann sich jederzeit ändern. Muss aber nicht. Wie „Sky“ weiter berichtet, soll die Familie den FC sogar aufgefordert haben, Interessenten bei Modalitäten möglicherweise entgegen zu kommen. In Köln kann man sich einen Abgang des Spielers nach wie vor vorstellen. Kein Wunder, die 50 Millionen Euro Einnahmen würden den Transfersommer komplett verändern. Und je früher der FC über dieses Geld verfügen würde, um so größer wäre die Chance, auch ein paar Namen aus höheren Regalfächern zu verpflichten. Ob der FC aber deswegen seine Idee des Verkaufs verändert, ist mindestens fraglich. Thomas Kessler hatte ziemlich deutlich gemacht, dass er bei den 50 Millionen Euro Ablösesumme bleiben würde. Und der FC hat eigentlich auch das bessere Blatt in der Hand. Zum einen würden die Kölner den Spieler verkaufen, sie müssen es aber nach eigener Aussage nicht. Zum anderen hat El Mala noch lange Vertrag und verfügt eben nicht über eine Ausstiegsklausel. Möglich, dass der FC anderen Zahlungsmodalitäten zustimmen würde.

Aber sollte tatsächlich Liverpool die Fühler nach dem Offensivspieler ausgestreckt haben, wären die 50 Millionen sicherlich kein großes Problem.


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