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·13. Juni 2026

Medienbericht: TSG Hoffenheim plant angeblich Vorstoß bei Said El Mala

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Simon Bartsch

13 Juni, 2026

Das Transfergerücht kommt überraschend, es wäre aber ein finanzieller Segen für den 1. FC Köln: Said El Mala soll demnach im Fokus von Hoffenheim stehen? Angeblich locken die Sinsheimer mit einem ordentlichen Handgeld.

Es war ein beherzter Antritt und ein guter Abschluss, die Said El Mala beim ersten Bundesliga-Spiel von Beginn an zum ersten Treffer auf fremden Boden nutzte. Der Offensivspieler erzielte den entscheidenden Treffer bei der TSG Hoffenheim. Möglicherweise hat unter anderem dieses Tor Eindruck hinterlassen. Zumindest berichtet der „Express„, dass die Sinsheimer einen Vorstoß bei dem Kölner Shootingstar wagen wollen.

Said El Mala soll auf der Liste der TSG Hoffenheim stehen (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)

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Das kommt überraschend – wenn es denn konkret werden sollte. Wie der „Express“ berichtet, soll die TSG Hoffenheim einen Vorstoß beim FC wagen und die El-Mala-Brüder unter Vertrag nehmen wollen. Demnach will die TSG Said El Mala ein hohes Handgeld und einen langen Vertrag anbieten. Auch Bruder Malek soll mit nach Sinsheim geholt werden. Wie berichtet, hatte sich der FC bereits mit dem FC Brentford auf einen Wechsel geeinigt. Die Seite des Spielers hat den Transfer aber abgelehnt. Dem Vernehmen nach, weil Malek nicht mit unter Vertrag genommen worden wäre. Eine andere Erzählung lautet, dass die Familie auf ein größeres Angebot aus England warte. Die Kölner sind nicht abgeneigt, den Spieler dennoch gehen zu lassen, wenn das nötige Geld auf den Tisch gelegt wird. Allerdings kann man sich in Köln auch durchaus einen Verbleib vorstellen. Die FC-Verantwortlichen betonten immer wieder, auch ohne einen El-Mala-Transfer handlungsfähig zu sein. Wie der Express erklärt, könnte Hoffenheim ein „gangbarer Weg“ für die Familie El Mala sein.

Kann Hoffenheim den Vorstoß wagen?

Ob es für die TSG aber ein finanzierbarer Weg ist, ist eher fraglich. Denn man darf durchaus die Frage stellen, ob die Sinsheimer das Gesamtpaket überhaupt schnüren können. Bislang hat die TSG bereits mehr als 40 Millionen Euro in den Kader für die kommende Spielzeit gesteckt. Mit einem weiteren Paket für El Mala wären es dann um die 100 Millionen Euro. Nicht mal ansatzweise haben die Sinsheimer in der Vereinshistorie so viel Geld in den Kader investiert. Zwar steht hinter Hoffenheim Mäzen Dietmar Hopp. Doch der Verein finanziert sich seit einigen Jahren weitestgehend aus eigenen Mitteln. Durch die verpasste Champions League sind auch die Einnahmen nicht so hoch, wie während der Saison erhofft. Die FC-Bosse machten bereits mehrfach deutlich, dass sie El Mala nicht unter den geplanten Wunschpreis gehen lassen. Der bewegt sich bei etwa 50 Millionen Euro. Es gilt als unwahrscheinlich, dass ein Bundesligist diese Summe für den Spieler auf den Tisch legt. Auf der anderen Seite lassen die bisherigen Investitionen erahnen, dass es die TSG in der kommenden Spielzeit noch einmal wissen wollen.

Und dennoch: Aktuell scheint die Spur noch nicht so richtig heiß zu sein.


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