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·26. Juli 2026
Mega-Angebot? 1 Mrd EUR für die Bundesliga? Angebot von US-Investor

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Ein US-Finanzinvestor hat der Bundesliga ein Kreditmodell über mindestens eine Milliarde Euro angeboten. Die Liga prüft nun grundsätzlich, ob eine solche Finanzierung rechtlich und strukturell umsetzbar wäre.

Zwei Exemplare des Adidas Torfabrik im Stadion. Mit dem neuen offiziellen Bundesliga-Spielball meldet sich Adidas nach acht Jahren Pause zurück. Das Design in Schwarz, Rot und Gold würdigt die Fankultur als zentrale Stärke der Bundesliga. (Copyright Michael Romacker)
Bei der Bundesliga liegt erneut ein milliardenschwerer Vorschlag eines externen Geldgebers vor. Auf Anfrage der SID bestätigte die Liga, es sei „zutreffend, dass der Bundesliga ohne Aufforderung ein Angebot für ein Fremdkapital-Modell auf Ebene des Ligaverbands vorgelegt wurde“.
Zuvor hatte die Bild berichtet, dass der Finanzkonzern Apollo ein Darlehen von mindestens einer Milliarde Euro in Aussicht gestellt habe. Als Absicherung sollen dabei die nationalen Medienrechte der Bundesliga dienen.
Nach Angaben der Liga gab es während der Weltmeisterschaft in New York einen „informellen Austausch“ zwischen Vertretern von Apollo Sports, den Gremien der Bundesliga und mehreren Erstligisten.
Nach Eingang des Angebots haben Liga und Gremien eine erste Untersuchung eingeleitet. „Nach Vorlage des besagten Angebots hat die Bundesliga in Abstimmung mit den Liga-Gremien mit einer allgemeinen, grundsätzlichen Prüfung des Angebots und der rechtlichen Machbarkeit begonnen“, teilte die Liga mit. Diese Vorprüfung solle die Grundlage schaffen, damit die zuständigen Gremien einen möglichen nächsten Schritt überhaupt seriös bewerten könnten.
Die Bundesliga und ihre Entscheidungsgremien befassen sich nach eigener Darstellung regelmäßig mit unterschiedlichen Finanzierungs- und Beteiligungsmodellen. Ziel sei es, Investitionen in die Liga und ihre Klubs zu ermöglichen und zu unterstützen.
Als jüngere Beispiele nannte die Liga einen strategischen Rückbehalt aus den Medienerlösen, der in Abstimmung mit dem Liga-Präsidium geschaffen worden sei, sowie den Abschluss einer Zukunftspartnerschaft mit der adidas AG.
Anfang 2024 hatte der Ligaverband einen lange vorbereiteten Einstieg eines Investors gestoppt. Vorausgegangen waren wochenlange, massive Proteste von Fans, bei denen unter anderem Tennisbälle auf das Spielfeld geworfen worden waren.







































