Nur die Raute
·26. Juni 2026
Mehr als beim HSV? So viel Kohle bekommt Glatzel in Wolfsburg

In partnership with
Yahoo sportsNur die Raute
·26. Juni 2026

Mit dem Wechsel von Robert Glatzel zum VfL Wolfsburg hat der HSV seinen erfolgreichsten Stürmer der vergangenen Jahre verloren. Entschädigt wurde man mit einer beachtlichen Ablösesumme.
Nach zähen Verhandlungen einigten sich beide Klubs auf einen Transfer des 32-Jährigen in die Autostadt. Wie die Bild berichtet, kassieren die Rothosen zunächst eine feste Ablöse von 1,7 Millionen Euro. Darüber hinaus wurden mehrere Bonuszahlungen vereinbart, die den Deal für den HSV noch etwas lukrativer machen könnten.
Allzu groß fällt der zusätzliche Spielraum allerdings nicht aus. Selbst wenn sämtliche Bonusklauseln greifen sollten, würde die Gesamtsumme die Marke von zwei Millionen Euro nicht überschreiten. Maximal winken dem HSV also einige Hunderttausend Euro zusätzlich.
Eine der vereinbarten Prämien hängt dabei direkt mit dem sportlichen Erfolg der Wolfsburger zusammen. Sollte der Bundesliga-Absteiger mit Glatzel den sofortigen Wiederaufstieg schaffen, würde eine weitere Zahlung an die Hamburger fällig werden. Welche zusätzlichen Bonusklauseln vereinbart wurden, ist bislang nicht bekannt.

Foto: IMAGO
Für Glatzel selbst lohnt sich der Wechsel finanziell ebenfalls. In Wolfsburg unterschrieb der Mittelstürmer einen Vertrag bis 2028. Nach Angaben der Bild soll sein Jahresgehalt bei rund 1,8 Millionen Euro liegen. Hinzu kommen leistungsabhängige Prämien. Spannend: Beim HSV strich der Routinier einem Bericht von Sports Illustrated zufolge „nur“ ein Salär von 1,1 Millionen Euro ein. In Niedersachsen winkt ihm also ein beachtlicher Gehaltssprung. Zudem enthält sein neuer Vertrag eine automatische Verlängerungsoption bis 2029. Diese greift, wenn Glatzel in der Saison 2027/28 mindestens 20 Pflichtspiele für den VfL absolviert.
Doch die Finanzen dürften keinesfalls den alleinigen Ausschlag gegeben haben. Auch sportlich kam der Abschied nicht völlig überraschend. Nach dem Aufstieg rückte Glatzel beim HSV zunehmend ins zweite Glied und passte nur bedingt in die Vorstellungen des Trainerteams. Trotzdem fiel ihm die Trennung sichtlich schwer. In seiner Abschiedsbotschaft sprach der Angreifer von der „schönsten Zeit meiner Karriere“ und erklärte: „Ich werde für immer Hamburger sein und den Verein immer weiter verfolgen.“







































