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·29. September 2026
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Während in den Machtzentren des Fußballs häufig über politische Ausrichtungen debattiert wird, zählt für viele nationale Verbände vor allem eines: die nachhaltige Entwicklung vor Ort. Für zahlreiche kleinere Mitgliedsverbände ist die Unterstützung der FIFA in den letzten zehn Jahren zum Fundament geworden, um den Sport aufzubauen und langfristig zu sichern.
In der öffentlichen Diskussion über die Führung des Weltfußballs gerät die Perspektive der einzelnen Mitgliedsverbände oft in den Hintergrund. Nicht jeder Verband greift auf jahrzehntelang gewachsene, kommerzielle Millionen-Einnahmen zurück. Für viele kleinere Verbände, insbesondere in der Karibik und Mittelamerika, ist die Entwicklungsförderung der FIFA die zentrale Säule, die den Spielbetrieb, die Infrastruktur und die Nachwuchsarbeit überhaupt erst ermöglicht.
Für diese Verbände ist der Weltverband ein verlässlicher Partner. Die Bilanz der letzten zehn Jahre zeigt aus ihrer Sicht, dass der Fußball durch die gezielte Unterstützung der FIFA und das persönliche Engagement von Präsident Gianni Infantino nicht nur aufrechterhalten, sondern spürbar ausgebaut werden konnte. Auf den Erfolgen dieser Dekade wollen die Verantwortlichen vor Ort nun weiter aufbauen.
In den vergangenen Tagen haben sich mehrere Verbandspräsidenten aus der Karibik öffentlich geäußert. Sie betonen die konkreten Veränderungen, die die gestiegenen FIFA-Investitionen in ihren Heimatländern bewirkt haben.
Michael Ricketts, Präsident der Jamaica Football Federation, zieht eine klare Bilanz: „Ich denke, dass Infantino außerordentlich viel für den Fußball weltweit getan hat.“
Ricketts erinnerte daran, dass die Unterstützung der FIFA zu Beginn seiner Amtszeit schlichtweg „gelinde gesagt geringfügig“ gewesen sei. Das habe sich grundlegend geändert: „Inzwischen ist es um ein Vielfaches besser geworden.“
Auch in Trinidad und Tobago wird die Rolle des Weltverbands betont. Kieron Edwards, Präsident der Trinidad and Tobago Football Association, stellte bezüglich der Führung von Infantino unmissverständlich klar: „Wir haben Präsident Infantino unsere volle Unterstützung zugesagt und wir weichen keinen Schritt davon ab.“
Edwards bezeichnete die FIFA zudem als den „größten Unterstützer, wenn es um unsere Infrastruktur geht“.
Die Erneuerung von Plätzen, technischen Zentren und Sportstätten steht bei vielen Verbänden an erster Stelle. Dass es in der Region nie am sportlichen Potenzial, wohl aber an den Rahmenbedingungen gefehlt hat, hebt Atiba Harris, Präsident des Fußballverbands von St. Kitts und Nevis, hervor. In einer öffentlichen Erklärung an Infantino betonte er: „Wir sind hier, um Sie weiterhin in Ihrer Vision zu unterstützen.“
Harris verwies auf die deutliche Steigerung der Finanzmittel für technische Entwicklung und Infrastruktur und ergänzte, dass es St. Kitts und Nevis „nie an Talenten gefehlt hat, wohl aber an der nötigen Infrastruktur“.
Ähnlich fällt das Urteil auf den Britischen Jungferninseln aus. Avanell Morton, Präsidentin der British Virgin Islands Football Association, lobte den Einsatz des FIFA-Präsidenten: „Nun, was kann er noch tun? Er macht bereits einen fantastischen Job. Er leistet hervorragende Arbeit für die gesamte Region.“
Die Bedeutung dieser sportlichen Entwicklungsprojekte reicht oft über die Verbände hinaus. Bei einem aktuellen Besuch von Infantino in Antigua und Barbuda standen Gespräche über Jugendförderung und Sportinfrastruktur auf der Agenda – unter Teilnahme von Premierminister Gaston Browne, Sportminister Dwayne George Esquire sowie dem neugewählten Verbandspräsidenten Ickford Roberts.
Die Rückmeldungen aus den Mitgliedsverbänden machen deutlich: Die Beurteilung der Verbandsführung erfolgt an der Basis nach greifbaren Resultaten. Nach zehn Jahren kontinuierlichen Aufbaus geht es den Verbänden vor allem darum, diesen gemeinsamen Weg erfolgreich fortzusetzen.
📸 Robert Hradil - 2026 Getty Images







































