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·23. März 2026
Mehr Flexibilität für Transfers? Premier League will Regeln ändern

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·23. März 2026

Die Premier League arbeitet an einer Anpassung ihrer neuen Finanzregeln, um den Klubs künftig mehr Spielraum auf dem Transfermarkt zu ermöglichen. Noch vor der offiziellen Einführung der sogenannten Squad Cost Ratio (SCR) soll eine wichtige Änderung beschlossen werden.
Wie der Guardian berichtet, könnten Vereine künftig ungenutzte Ausgabenanteile aus zwei Jahren in die Zukunft übertragen. Konkret geht es darum, dass Klubs, die unter der festgelegten Grenze bleiben, später mehr investieren dürfen. Ohne direkt Sanktionen befürchten zu müssen.
Grundlage der neuen Regel ist die SCR, die vorsieht, dass maximal 85 Prozent der Einnahmen für Spielerkosten wie Transfers, Gehälter und Beraterhonorare ausgegeben werden dürfen. Bei einem Verstoß drohen finanzielle Abgaben, bei besonders starken Überschreitungen sogar Punktabzüge.
Die geplante Anpassung sieht nun vor, dass Klubs bis zu zehn Prozent ihres nicht ausgeschöpften Budgets aus zwei Jahren „ansparen“ können. Wer also beispielsweise mehrfach unterhalb der Grenze bleibt, könnte im dritten Jahr mehr investieren und die 85-Prozent-Marke temporär überschreiten, ohne direkt bestraft zu werden.

Foto: Getty Images
Hintergrund der Änderung ist vor allem Kritik von wirtschaftlich stabil geführten Klubs wie Brighton. Diese hatten argumentiert, dass die bisherigen Regeln ihnen die Möglichkeit nehmen, finanziellen Spielraum strategisch aufzubauen und später gezielt zu nutzen. Die Anpassung gilt als Kompromiss und soll laut Bericht auf breite Zustimmung stoßen. Eine offizielle Bestätigung wird noch vor Beginn des Sommer-Transferfensters erwartet. Neben den Finanzregeln wurde zudem beschlossen, die Preisobergrenze für Auswärtstickets bei 30 Pfund bis zur Saison 2027/28 zu verlängern.









































