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·24. Februar 2026

Mehrere Rassismus-Vorfälle: Premier League will hart durchgreifen

Artikelbild:Mehrere Rassismus-Vorfälle: Premier League will hart durchgreifen

Rassismus rund um den Fußball ist leider ein wiederkehrendes Thema. Nicht nur aktuell aufgrund der Vorfälle in der Champions League rund um das Spiel zwischen Benfica und Real Madrid. Beispiele gibt es einige. Eigentlich vergeht kaum ein Wochenende, an dem man nichts in diese Richtung vernehmen kann. 

Auch in der Premier League kam es am Wochenende wieder zu Vorfällen. Diese finden manchmal im Stadion, oftmals aber auch in den Sozialen Medien statt. Polizei und Liga wollen nun gemeinsam härter vorgehen. Die Polizei hat alle Personen, die sich online rassistisch gegenüber Fußballern der Premier League äußern, gewarnt, dass sie sich nicht „hinter ihrer Tastatur verstecken“ können, nachdem sie am Wochenende Ermittlungen zu vier verschiedenen Vorfällen aufgenommen hat.


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Der Sprecher des Premierministers hat Social-Media-Unternehmen wie Meta – Eigentümer von Instagram – aufgefordert, bei der Identifizierung der Täter zu helfen, nachdem der Stürmer der Wolverhampton Wanderers, Tolu Arokodare, und der Mittelfeldspieler von Sunderland, Romaine Mundle, bekannt gegeben hatten, dass sie nach ihren Spielen am Sonntag beleidigende Nachrichten erhalten hatten.

Zuvor hatten auch Wesley Fofana von Chelsea und Hannibal Mejbri von Burnley berichtet, dass sie am Samstag rassistische Nachrichten erhalten hatten. Laut dem englischen Guardian will man nun Strategien entwickeln, um die Dinge schneller aufklären zu können.

Klare Kante gegen Rassismus

„Es gibt absolut keinen Platz für rassistische Beleidigungen, weder online noch persönlich, und jeder, der glaubt, sich hinter seiner Tastatur verstecken zu können, sollte noch einmal darüber nachdenken“, sagte Mark Roberts, Polizeichef von Cheshire und Leiter der UK Football Policing Unit (UKFPU). Eben jener Unit, die bestätigte, dass sie in den letzten drei Tagen vier separate Meldungen über Beleidigungen gegenüber Spielern der höchsten Spielklasse erhalten hat. „Die UKFPU verurteilt dieses abscheuliche Verhalten und wir werden durch unser engagiertes Team von Beamten alles in unserer Macht Stehende tun, um die Verantwortlichen zu identifizieren und vor Gericht zu bringen.“

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Foto: Getty Images

Die Anti-Diskriminierungs-Organisation Kick It Out hat ebenfalls gefordert, dass Plattformen mehr gegen dieses Problem unternehmen, und der Sprecher des Premierministers sagte, die Minister würden sicherstellen, dass sie „weiterhin daran arbeiten, Menschen vor Beleidigungen zu schützen“, und fügte hinzu: „Der Rassismus, dem diese Fußballer ausgesetzt sind, ist abscheulich. Der Premierminister hat bereits in der Vergangenheit Fußballer unterstützt, die den Mut hatten, sich zu äußern und Diskriminierung und Rassismus anzuprangern, und dies ist kein Unterschied.“

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