Memmingen-Trainer Günes schiebt Favoritenrolle zu 1860: "Die größere Erwartungshaltung liegt beim Gegner" | OneFootball

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·13. August 2026

Memmingen-Trainer Günes schiebt Favoritenrolle zu 1860: "Die größere Erwartungshaltung liegt beim Gegner"

Artikelbild:Memmingen-Trainer Günes schiebt Favoritenrolle zu 1860: "Die größere Erwartungshaltung liegt beim Gegner"

Kurzzeitig wurde Löwen-Trainer Alper Kayabunar am Mittwochmittag kurz sauer, als eine Übung auf dem Einserplatz nicht so funktionierte, wie er sich vorgestellt hatte. Er rief: "So kriegen wir einen Konter nach dem anderen - ihr müsst wach bleiben." Das Umschaltspiel funktioniert noch nicht so, wie es sein sollte.

Die Löwen stehen nach dem Stotterstart in die Regionalliga Bayern mit zwei 2:2-Unentschieden gegen Schweinfurt und Augsburg II im Gastspiel bei Tabellenführer FC Memmingen (Freitag, 19 Uhr, db24-Ticker) irgendwie schon unter Druck - da hilft’s auch nicht, dass man von einer Seite von einem Giesinger Start-up spricht. 1860 ist ein großer deutscher Traditionsverein, der tief gefallen ist, aber in der Viertklassigkeit immer den Anspruch haben sollte, vorne mitzuspielen. Befreiungskampf hin oder her.


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Die Partie in Memmingen ist seit Tagen mit 5.000 Fans ausverkauft. Nach drei Siegen in Folge strotzt der Gastgeber nur vor Selbstbewusstsein. “Du merkst, da steht eine Einheit auf dem Platz und man spürt die Freude bei jedem, für den anderen zu arbeiten oder sich für den anderen einzusetzen. Das ist eine sehr gute Basis, die wir gerade haben. Zudem haben wir kaum Verletzungssorgen. Der Konkurrenzkampf ist groß und leistungsfördernd”, schwärmt FCM-Trainer Matthias Günes.

Durchdrehen ob des eigenen Top-Starts wird in Memmingen keiner. “Wir sind gut rausgekommen, können aber das Ganze schon auch richtig einordnen. Ich hab’schon auf der Pressekonferenz in Bayreuth gescherzt: Alles außer ein Sieg gegen die Sechziger ist nicht akzeptabel! Spaß beiseite. Wir werden versuchen, mit unseren Mitteln auch die Löwen zu ärgern. Mit drei Siegen im Rücken fällt das natürlich leichter, weil Selbstvertrauen da ist. Aber ich sag’s mal so: Die größere Erwartungshaltung liegt sicherlich beim Gegner.”

Auch Löwen-Trainer Alper Kayabunar kann aus dem Vollen schöpfen. Obwohl Tunay Deniz nach seinem Kreuzbandriss ordentliche 58 Minuten im Toto-Pokal-Spiel in Wendelstein absolvierte, ist nicht davon auszugehen, dass der Routinier in die Startelf klettert.

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