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·15. August 2026
Memphis Depay und die Corinthians: Die Saga geht weiter

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·15. August 2026

Auch nach der Trennung ist die Saga zwischen Memphis Depay und den Corinthians nicht beendet. Der Klub hat Schulden bei seinem Starspieler, auch von einer Kehrtwende ist die Rede. Auch anderen Teams in Brasilien wurde er bereits angeboten.
Die Vertragsverlängerung war so gut wie fix. Nach der Weltmeisterschaft und seinem Urlaub kehrte Memphis Depay wieder nach Brasilien zurück, um die zukünftige Zusammenarbeit mit den Corinthians zu finalisieren. Nach den medizinischen Untersuchungen hatte der 32-jährige Niederländer seinen Teil der Vereinbarung bereits unterzeichnet, doch dann kam das Veto von Vereinsboss Osmar Stabile. Er unterschrieb jedoch nicht, womit der Deal platzte.
Im Statement erklärten die Corinthians, dass die Trennung vor allem finanzieller Natur ist. Eine Begründung, die Memphis nicht so recht glauben wollte. Trotz hoher Forderung witterte er vereinsinterne Widersacher aus, wie er es zuvor mehrmals in Interviews anklingen ließ. Konkret meinte er damit auch Stabile, der seinen Klub nun aus der Schlinge ziehen muss. Denn die Corinthians schulden Memphis mehrere Millionen Euro an Gehalt. In der neuen Vereinbarung akzeptierte der Spieler selbst eine Gehaltsverringerung, auch eine Einigung zur Bezahlung der Schulden wurde getroffen. Der negative Schatten über dem Klub wird immer größer, denn die FIFA erlegte den Corinthians durch anderweitig verzögerte Zahlungen bereits zwei Transfersperren auf
Das Portal "Meu Timao" spricht nun von einer Wiederaufnahme der Kontakte zwischen dem Klub und Memphis. Demnach sorgten die negativen Reaktion sowie Druck der Sponsoren für neuerliche Vertragsverhandlungen, in denen der Rekordtorschütze der Elftal für weitere Gehaltseinbußen bereit ist. Zuvor einigte man sich bereits auf eine Reduktion des Monatssalärs von rund 230.000 Euro auf 166.000 Euro.
Wie der brasilianische Ableger von ESPN berichtet, wurde Memphis indes bereits mehreren Ligakonkurrenten angeboten, darunter Flamengo, Fluminense, Grêmio Porto Alegre und Vasco da Gama, die die Forderungen des Angreifers als zu hoch empfanden. So bleibt nun wohl nur die Fährte Corinthians offen. Der Klub muss sich nun die Frage der Finanzierbarkeit stellen, während Memphis weiter vor einer ungewissen Zukunft steht. Für die Corinthians lief er 79-mal auf (20 Tore, 15 Vorlagen) und gewann drei Titel.
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