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·30. August 2026

Mercato: Ex-OM-Flop Iliman Ndiaye zu Tottenham, Marseille profitiert

Artikelbild:Mercato: Ex-OM-Flop Iliman Ndiaye zu Tottenham, Marseille profitiert

Tottenham hat einen neuen Stürmer. Laut The Athletic haben sich die Spurs grundsätzlich mit Everton auf den Transfer von Iliman Ndiaye geeinigt, während Richarlison den umgekehrten Weg nach Merseyside antritt. Ein Wechsel, der auch OM, dem früheren Klub des Senegalesen, einen kleinen Scheck einbringen könnte.

In London ist einiges in Bewegung. Laut The Athletic hat Tottenham eine grundsätzliche Einigung mit Everton erzielt, um sich die Dienste von Iliman Ndiaye zu sichern, vorbehaltlich der persönlichen Vertragsbedingungen und des Medizinchecks. Gleichzeitig und in einem separaten Geschäft tritt Richarlison den umgekehrten Weg an und kehrt zu Everton zurück, dem Klub, in dem er seine besten Jahre erlebt hatte. Der senegalesische Nationalspieler hatte sich bei den Toffees seit seiner Ankunft von OM im Jahr 2024 durchgesetzt: In den ersten drei Spielen der Saison stand er in der Startelf und lieferte bereits am 1. Spieltag gegen Crystal Palace (2:0) eine Torvorlage.


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Dieser Transfer könnte bis nach Marseille für ein erfreuliches Echo sorgen. Denn beim Wechsel von Ndiaye zu Everton im Sommer 2024 (für rund 20 Mio. Euro inklusive Boni) hatte OM vorsorglich eine Weiterverkaufsbeteiligung eingebaut. Laut dem Journalisten Grégory Schneider (Libération) erhält der Klub aus Marseille 10 % des Mehrwerts, den Everton bei diesem Verkauf erzielt. Konkret gilt der Prozentsatz nicht für die Gesamtsumme, sondern nur für die Differenz zu den ursprünglich gezahlten 20 Mio. Euro. So würde ein Transfer im Bereich von 50 Mio. Euro OM zum Beispiel rund 3 Mio. Euro einbringen. Eine eher bescheidene Summe im Maßstab eines Transferfensters, aber für einen Klub, der seine Bücher ausgleichen muss, alles andere als zu vernachlässigen.

Ndiaye bei den ganz Großen

Für Tottenham würde die Ankunft von Ndiaye den kompletten Umbau der Offensive abrunden. Als neunter Neuzugang in einem XXL-Sommertransferfenster von laut Transfermarkt fast mehr als 350 Millionen Euro würde der Senegalese auf den Flügeln unbestreitbare Qualität mitbringen, im von Roberto De Zerbi bevorzugten 4-2-3-1. Er würde zu weiteren Neuzugängen wie Omar Marmoush oder Savinho stoßen und zu einer Offensive, die mit den Rückkehrern Dominic Solanke und Mohammed Kudus nach Verletzungen nun besser besetzt ist. Genug, um eine Angriffsreihe zu verdichten, die bei der Auftaktniederlage in Brentford sehr dünn wirkte und bei der Niederlage gegen Newcastle traurig unzureichend war.

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Umgekehrt schließt der Abgang von Richarlison ein schwieriges Kapitel bei Tottenham. Der Brasilianer war 2022 von Everton für eine Summe gekommen, die auf bis zu 60 Mio. Euro steigen konnte, erfüllte die Erwartungen im Norden Londons jedoch nie vollständig, was vor allem an zahlreichen Verletzungen und Problemen im Umgang mit mentalem Druck lag. Zwar war er in der vergangenen Saison mit 11 Toren Tottenhams bester Torschütze in der Premier League, und er hatte diese Saison auch begonnen, bat dann aber um einen Wechsel. De Zerbi bestätigte nach der Niederlage gegen Newcastle am Samstag (2:0) zudem, dass Richarlison ebenso wie Kevin Danso und Pape Matar Sarr aus dem Kader gestrichen worden war, weil er den Klub verlassen wollte. Nun ist sein Wunsch erfüllt, und er kehrt dorthin zurück, wo er seine besten Leistungen gezeigt hatte.

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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