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·16. Juli 2026
Messi, Scaloni und Kollegen: Ein bisschen Italien steckt doch im WM-Finale drin

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Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Zahlreiche argentinische Spieler wie Lionel Messi besitzen italienische Vorfahren. Ein Überblick.
Das Finale der WM 2026 lautet Argentinien gegen Spanien. Titelverteidiger Argentinien könnte mit einem Sieg im Endspiel der WM 2026 seinen vierten Stern nach 1978, 1986 und 2022 holen. Damit würde Argentinien mit Deutschland und Italien bei den WM-Titeln gleichziehen. Nur Brasilien (5) hat noch eine Weltmeisterschaft mehr gewonnen.
Stichwort Italien: Die Italiener sind zum dritten Mal in Folge nicht für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Und doch wird im Finale der WM 2026 zumindest ein Hauch von Italien mitschwingen. Denn viele argentinische Spieler haben italienische Vorfahren. Einige Argentinier besitzen deshalb sogar einen italienischen Pass. Dies hat teilweise auch den Vorteil, bei europäischen Klubs nicht unter bestimmte Kaderbeschränkungen zu fallen.
So hat Weltstar Lionel Messi italienische Wurzeln und besitzt laut Medienberichten neben der argentinischen und spanischen Staatsbürgerschaft auch die italienische. Sein Ururgroßvater väterlicherseits, Angelo Messi, verließ 1883 das italienische Recanati, während sein Ururgroßvater mütterlicherseits (ursprünglich Cuccittini) 1899 aus San Severino Marche auswanderte.
Auch Weltmeister-Trainer Lionel Scaloni besitzt einen italienischen Pass und spricht fließend Italienisch. Seine Vorfahren stammen aus Ascoli Piceno. Seine Ehefrau ist übrigens Spanierin.
Weiter geht es mit Lautaro Martinez, dem 2:1-Siegtorschützen im Halbfinale der WM 2026 gegen England. Auch er hat einen italienischen Pass. Seine Vorfahren stammen wohl aus der Region um Venedig.
Torhüter Emiliano Martinez hat ebenfalls italienische Wurzeln. Die Vorfahren kommen aus der Region Ligurien.
Angreifer Giuliano Simeone ist sogar in Rom geboren. Die Großeltern seines Vaters (Atlético-Coach Diego Simeone) stammen beide aus Italien.
Weltmeister Rodrigo De Paul wiederum hat eine italienische Mutter (Mónica Ferrarotti) und deshalb auch einen italienischen Pass.
Mittelfeldspieler Nico Paz besitzt neben der argentinischen auch die spanische Staatsbürgerschaft. Die Wurzeln seiner Vorfahren sollen aber auch nach Italien (Apulien) zurückreichen.
Die Großeltern von Giovani Lo Celso väterlicherseits sind ebenfalls Italiener und stammen aus den Regionen Sizilien und Umbrien. Auch Lo Celso hat einen italienischen Pass.
Linksaußen Nicolas Gonzalez besitzt auch einen italienischen Pass, da seine Vorfahren väterlicherseits aus Sizilien kommen.
Ebenso besitzt Ersatzkeeper Juan Musso einen italienischen Pass. Seine Vorfahren sind unter anderem im Piemont verortet.
Und auch Verteidiger Nicolas Tagliafico hat einen italienischen Pass. Väterlicherseits stammen seine Vorfahren aus Genua, mütterlicherseits aus der Region Kalabrien.
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