Mexiko 2:0 – Kampf gegen den Fluch und ein neuer Transfer? | OneFootball

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·12. Juni 2026

Mexiko 2:0 – Kampf gegen den Fluch und ein neuer Transfer?

Artikelbild:Mexiko 2:0 – Kampf gegen den Fluch und ein neuer Transfer?
Artikelbild:Mexiko 2:0 – Kampf gegen den Fluch und ein neuer Transfer?

Die WM läuft – Mexiko gegen Südafrika 2:0 (1:0) am späten Donnerstagabend in Mexiko City und die Begeisterung um „El Tri“ war fast mit Händen greifbar. Die Mexikaner kämpfen gegen einen über 30 Jahre alten Negativ-Rekord – und haben einen neuen Hoffnungsträger.

In Mexiko war die WM-Euphorie groß, in der Hauptstadt wurde die Partie gegen den WM-Gastgeber von 2010 aus Südafrika live auf verschiedenen Public-Viewing-Plätzen übertragen, sorgten bis zu 100.000 Soldaten und Polizeibeamte für die Sicherheit der Fans.


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Mexiko 2:0 – Kampf gegen?den Fluch und ein neuer Transfer?

Schon am Nachmittag mitteleuropäischer Zeit zogen die Anhänger von „El Tri“ (Dt.: „Die Dreifarbige“) zum Aztekenstadion, das als erstes Stadion der WM-Geschichte zum dritten Mal Schauplatz eines Eröffnungsspiels wurde.

„Ich bin glücklich und begeistert, mein erstes Tor bei einer Weltmeisterschaft erzielt zu haben – und das in einem so beeindruckenden Stadion vor großartigen Fans“, freute sich der in Kolumbien geborene Premieren-Torschütze Julián Quinones nach dem Spiel bei fifa.com, „in den vergangenen Tagen haben wir die Unterstützung der Fans deutlich gespürt. Es besteht eine besondere Verbindung zwischen uns, und das hat sich heute auf dem Platz gezeigt.“

Das war auch notwendig.

  • Denn: Mexiko kämpft gegen einen über 30 Jahre alten Negativ-Rekord. Es ist „der Fluch des fünften Spiels“, auf Spanisch „La Maldición del quinto partido“.
  • 2022 in Katar war schon in der Vorrunde Schluss.
  • Sieben Mal in Folge verabschiedete sich der Co-Gastgeber, der auch 1970 und 1986 die WM ausrichten durfte, zuvor zwischen 1994 und 2018 im Achtelfinale.
  • Damit verpasste man das sprichwörtliche „fünfte Spiel“ – wobei bei der erstmaligen Ausspielung des Sechzehntelfinales, dass Mexiko mit diesem Sieg schon fast in der Tasche hat, sogar Spiel sechs erreicht werden müsste, um ins Viertelfinale zu kommen.

Besonders bitter war es für Mexiko in den WM-Jahren 1998 in Frankreich und 2002 in Asien.

  • Gegen Deutschland führte man am 29. Juni1998 im Achtelfinale in Montpellier bis zur Schlussphase mit 1:0, ehe Jürgen Klinsmann mit seinem 47. und letzten Länderspieltor (75.) und Oliver Bierhoff (86.) mit dem 2:1 die Partie für die deutsche Mannschaft, die in diesem Turnier nie überzeugen konnte, noch drehten.
  • 2002 in Jeonju in Südkorea war es dann der Erzrivale USA, der die Mexikaner mit einem 2:0 nach Hause schickte.

Das soll dieses Mal nicht passieren.

Nur fünf Spieler jünger

Dafür könnte auch ein WM-Rookie sorgen: Gilberto Mora.

  • Mit 17 Jahren und 240 Tagen ist der Mexikaner seit dem Spiel gegen Südafrika, als er in der 66. Minute für Alvaro Fidalgo eingewechselt wurde, der sechstjüngste Spieler, der jemals bei einer Weltmeisterschaft zum Einsatz kam.
  • Jünger waren bei ihrem WM-Debüt lediglich Brasiliens Fußballkönig Pelé (17 Jahre, 235 Tage) bei der WM 1958 in Schweden, Salomon Olembe (17 Jahre, 185 Tage), Femi Opabunmi aus Nigeria 2002 in Asien (17 Jahre, 101 Tage), Kamerun-Idol Samuel Eto'o (17 Jahre, 99 Tage), wie Olembe 1998 in Frankreich, und Nordirlands „Big Norm“ Norman Whiteside (17 Jahre, 41 Tage) im Jahr 1982.

Ein spektakulärer Transfer?

Gilberto Mora von Club Tijuana ist mit einem Marktwert von zehn Millionen Euro (Quelle: Transfermarkt.de) der drittwertvollste Spieler der mexikanischen Liga.

Seine Einwechslung im WM-Eröffnungsspiel war sein neuntes Länderspiel – nicht schlecht für einen 17-Jährigen.

Laut dem Sportsender ESPN soll sein Vertrag in Tijuana eine Ausstiegsklausel enthalten, die bei Angeboten von Topvereinen greift. Spannend.

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