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·1. Juli 2026

Mexiko als Gastgeber: Kann El Tri die Heim-WM zum Triumph machen?

Artikelbild:Mexiko als Gastgeber: Kann El Tri die Heim-WM zum Triumph machen?

Das Aztekenstadion hat gezittert, gebrüllt und geweint – vor Freude. Mexiko steht im WM-Achtelfinale, bezwang Ecuador mit 2:0, und eine Nation träumt. El Tri, der ewige Achtelfinale-Schreck, soll 2026 endlich weiter kommen. Die Heim-WM als Befreiungsschlag – das ist der Plan. Und er könnte aufgehen.

Gegen Ecuador war Mexiko von der ersten Minute an das bessere Team. Julian Quiñones traf in der 22. Minute zum 1:0, Raúl Jiménez legte in der 31. Minute nach. Zwei Tore in neun Minuten, dazwischen eine Spielpause wegen eines Unwetters – aber El Tri ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen. Das war Charakter. Das war Qualität.


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Das „Quinto Partido“ – Mexikos ewiger WM-Fluch

Seit der WM 1986 ist Mexiko bei jeder Weltmeisterschaft mindestens ins Achtelfinale eingezogen – und ist dort fast immer gescheitert. Das berühmte „Quinto Partido“, das fünfte Spiel, das nie stattfand. 1986, 1994, 1998, 2002, 2006, 2010, 2014 – immer Achtelfinale, meistens Aus.

2018 war man in der Gruppe, 2022 schied man in der Gruppenphase aus. Jetzt, 2026, als Gastgeber, ist die Chance so groß wie nie: Der Heimvorteil, das Aztekenstadion, 100.000 fanatische Fans. Wenn Mexiko jemals weiter als ins Achtelfinale kommt, dann jetzt.

Die Stärken dieser mexikanischen Mannschaft

Trainer Javier Aguirre hat ein Team geformt, das kompakt steht und schnell umschaltet. Vorne macht Raúl Jiménez mit 35 Jahren die Unterschiede – erfahren, klinisch, WM-erprobt. Sein Tor gegen Ecuador war ein Klassiker: richtiger Moment, ruhige Ausführung, Netz. Neben ihm sorgt Quiñones für Tiefe und Geschwindigkeit.

Im Mittelfeld gibt Edson Álvarez den Ton an. Der West-Ham-Profi ist einer der besten defensiven Mittelfeldspieler Nordamerikas und hält das Gleichgewicht zwischen Angriff und Abwehr. Wenn Álvarez spielt, funktioniert das mexikanische System.

Der Heimvorteil – kein Mythos, sondern Realität

Wer im Aztekenstadion gespielt hat, weiß: Diese Atmosphäre ist einzigartig. Die Höhenlage (2.240 Meter), die Hitze, die Lautstärke – das zermürbt Gegner. Ecuador war von Beginn an eingeschüchtert. Gegen England oder DR Kongo im Achtelfinale wird der Effekt noch größer sein.

Mexiko hat 2026 die Chance seines Lebens. Das Team, der Trainer, der Zeitpunkt – alles stimmt. Das „Quinto Partido“ wartet. Diesmal soll es stattfinden.

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