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·27. September 2026

Mexiko-Rekord nach 96 Jahren gebrochen: Supertalent Mora schreibt Geschichte

Artikelbild:Mexiko-Rekord nach 96 Jahren gebrochen: Supertalent Mora schreibt Geschichte

Gilberto Mora hat beim 1:1 gegen Kolumbien Geschichte geschrieben. Mit 17 Jahren, elf Monaten und 13 Tagen ist das Offensivtalent aus Tijuana nun Mexikos jüngster Torschütze, zugleich erlebte Rafa Márquez sein erstes Spiel als Chefcoach von La Tri.

BALTIMORE, USA – 26. September 2026: Gilberto Mora kontrolliert den Ball in der ersten Halbzeit des Länderspiels zwischen Mexiko und Kolumbien im M&T Bank Stadium. (Foto: Jamie Sabau/Getty Images)


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Der 17-Jährige knackte damit eine Bestmarke, die 96 Jahre Bestand gehabt hatte. Márquez lobte den jungen Spielmacher nach dessen Premierentreffer ausdrücklich und kündigte an, ihn behutsam fördern zu wollen.

Mora übertrifft Rosas‘ Bestmarke aus dem Jahr 1930

Die Partie in Baltimore begann aus mexikanischer Sicht mit einem frühen Rückschlag. Bereits in der neunten Minute brachte Luis Suárez von Sporting Kolumbien in Führung.

Mexiko antwortete nach der Pause, als Mora in der 62. Minute seinen großen Moment bekam. Jesús Gallardo spielte einen langen Pass auf den Mittelfeldspieler mit der Rückennummer 10. Mora ließ Jhon Lucumí von Juventus Turin ins Leere laufen und traf anschließend aus kurzer Distanz in die kurze Ecke.

Es war Moras erster Treffer für die Nationalmannschaft und zugleich ein historischer. Der Profi des Club Tijuana löste Manuel Rosas als jüngsten mexikanischen Torschützen ab. Rosas hatte bei der Weltmeisterschaft 1930 im Alter von 18 Jahren, drei Monaten und zwei Tagen beim 3:6 gegen Argentinien getroffen.

Mora war bei seinem Premieren-Tor 17 Jahre, elf Monate und 13 Tage alt. Schon bei der Weltmeisterschaft hatte der offensive Mittelfeldakteur auf sich aufmerksam gemacht. In der Historie des Turniers waren lediglich fünf Akteure bei ihrem Einsatz jünger als er.

Kameruns Stürmer Benjamin Moukandjo und Kameruns Pierre Achille Webo (3L) kämpfen um den Ball mit Mexico’s Kapitän Rafael Marquez und Mexico’s Abwehrspieler Francisco Rodriguez (R) beim Spiel Mexico gegen Kamerun bei der WM 2014 (AFP PHOTO / PIERRE-PHILIPPE MARCOU)

Márquez startet mit Remis und setzt auf Kontinuität

Für Rafa Márquez war das Unentschieden gegen Kolumbien die Premiere auf der Bank von La Tri. Der frühere Innenverteidiger hatte das Amt nach Javier Aguirre übernommen, der Mexiko bei der WM bis ins Achtelfinale geführt hatte. Dort endete der Lauf der Auswahl nach einer dramatischen 2:3-Niederlage gegen England.

Der 148-malige Nationalspieler und langjährige Kapitän Mexikos soll auf dem von Aguirre geschaffenen Fundament aufbauen. Márquez bewertete den ersten Auftritt seiner Mannschaft positiv, sah aber zugleich weiteres Entwicklungspotenzial: „Ich glaube schon, dass wir das Niveau gehalten haben, das wir schon bei der Weltmeisterschaft gezeigt haben: Intensität. Wir haben uns nicht zurückgehalten und bis zum Schluss haben wir gekämpft und uns ins Zeug gelegt. Die Leistung war meiner Meinung nach gut, wir hatten Ballbesitz und sind zu Torchancen gekommen. Es gibt zwar noch viel zu verbessern, aber ich bin zufrieden, wenn auch nicht ganz zufrieden“.

Als Spieler kam Márquez für Mexiko auf 148 Länderspiele, in denen er 17 Tore und sieben Vorlagen verbuchte.

Besonderes Lob für Mexikos Supertalent

Der neue mexikanische Chefcoach nahm vor allem Mora in den Blick. „Wir wissen bereits, wie gut Gilberto ist. Jetzt werden wir versuchen, auf ihn aufzupassen, ihn zu schützen und ihn zu fördern. Er ist noch jung, und wir alle werden unser Bestes tun, damit er sich weiterentwickelt und weiterhin solche Leistungen zeigt“, sagte Márquez.

Auch mit Blick auf Moras weitere Laufbahn äußerte sich die Mexiko-Legende zuversichtlich: „Ich glaube, Gilberto verfügt über eine gute sportliche Grundlage. Die Rückennummer ist nur eine Nummer – er wird bei jedem Verein seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich weiterentwickeln. Hoffentlich sehen wir ihn bald in einer bedeutenden Mannschaft.“

Mora, der im offensiven Mittelfeld eingesetzt wird, besitzt derzeit einen Marktwert von 25,00 Millionen Euro.

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