Microsoft meldet erneut sinkende Xbox-Verkäufe: Hardwareumsatz bricht um 29 Prozent ein | OneFootball

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·30. Juli 2026

Microsoft meldet erneut sinkende Xbox-Verkäufe: Hardwareumsatz bricht um 29 Prozent ein

Artikelbild:Microsoft meldet erneut sinkende Xbox-Verkäufe: Hardwareumsatz bricht um 29 Prozent ein

Microsoft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlichen Rückgang im Gaming-Geschäft verzeichnet. Der Umsatz der Sparte sank um sieben Prozent beziehungsweise rund 1,7 Milliarden Dollar. Besonders schwach entwickelte sich weiterhin das Geschäft mit Xbox-Konsolen.

Die Verkäufe der Xbox Series X und Series S bleiben für Microsoft ein Problem. Im Geschäftsjahr 2026, das am 30. Juni endete, ging der Umsatz mit Xbox-Hardware um 29 Prozent zurück. Als Grund nennt der Konzern eine geringere Zahl verkaufter Konsolen. Die häufig genannte Summe von 1,7 Milliarden Dollar bezieht sich dabei nicht allein auf die Hardware. Sie beschreibt den Rückgang des gesamten Gaming-Umsatzes, zu dem neben den Konsolen auch Spiele, Abonnements und weitere Dienstleistungen gehören.


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Xbox-Hardware verliert erneut deutlich

Der Rückgang setzt eine längere Entwicklung fort. Bereits im Geschäftsjahr 2025 war der Hardwareumsatz laut Microsoft um 25 Prozent gesunken. Ein Jahr später fiel das Minus mit 29 Prozent noch etwas größer aus. Auch die Übernahme von Activision Blizzard konnte die rückläufigen Konsolenverkäufe bislang nicht ausgleichen. Microsoft hatte für den Publisher hinter Marken wie "Call of Duty" annähernd 70 Milliarden Dollar gezahlt. Das Unternehmen veröffentlicht keine konkreten Verkaufszahlen für Xbox Series X und Series S. Die prozentualen Umsatzrückgänge zeigen jedoch, dass Microsoft im klassischen Konsolengeschäft weiterhin deutlich weniger Hardware absetzt.

Inhalte und Dienste ebenfalls im Minus

Der Umsatz mit Xbox-Inhalten und -Diensten sank im gesamten Geschäftsjahr um fünf Prozent. Microsoft verweist dabei auf ein starkes Vorjahr, das von erfolgreichen eigenen Veröffentlichungen profitiert hatte. Das Wachstum des Xbox Game Pass konnte den Rückgang zumindest teilweise abfedern. Im vierten Quartal verschärfte sich die Entwicklung. Der Umsatz mit Inhalten und Diensten ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent zurück. Gleichzeitig sank der Umsatz des gesamten Bereichs "More Personal Computing" um vier Prozent. Microsoft veröffentlichte die Zahlen am 29. Juli. Der Gesamtkonzern wuchs dagegen weiter. Microsoft steigerte seinen Jahresumsatz um 18 Prozent auf 331,8 Milliarden Dollar. Während vor allem Cloud- und KI-Angebote zulegten, bleibt Xbox damit einer der schwächeren Bereiche des Unternehmens.

Foto: videogameschronicle.com

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