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·11. September 2026
Mikey Moore vor erstem Bundesliga-Start an diesem Wochenende

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·11. September 2026

Mikey Moore drängt nach seinem starken Jokereinsatz bei der 1:4-Auswärtsniederlage am vergangenen Wochenende beim VfB Stuttgart auf seinen ersten Bundesliga-Start für Köln. Der Leihspieler von Tottenham Hotspur war an einem schwierigen Abend für die Mannschaft von René Wagner einer der wenigen Lichtblicke und sorgte nach seiner Einwechslung zur Halbzeit sofort für mehr Kreativität und Durchschlagskraft.
GGFNanalysierte Moores ermutigendes Bundesliga-Debüt nach der Niederlage in Stuttgart im Detail. Der 19-Jährige sorgte aus einer zentralen offensiven Position für mehrere gefährliche Szenen und spielte eine wichtige Rolle beim späten Kölner Anschlusstreffer. Mit dieser Leistung hat er sich nun klar für das Heimspiel am Samstagabend gegen Werder Bremen empfohlen.
„Ja, definitiv“, antwortete Wagner auf die Frage, ob Moore starten könnte. „Jeder, der in der Premier League von Beginn an spielen kann, kann auch bei uns in der Bundesliga starten. Er ist auf jeden Fall ein Kandidat, am Samstag von Anfang an auf dem Platz zu stehen.“
Moore brauchte nach seiner Einwechslung für Jan Thielmann gegen Stuttgart nicht lange, um Eindruck zu hinterlassen. In zentraler Rolle hinter dem Stürmer fand der englische Jugendnationalspieler immer wieder Räume zwischen den Linien und half Köln dabei, Chancen zu kreieren, die in der ersten Halbzeit nahezu komplett gefehlt hatten.
Seine Fähigkeit, unter Druck Bälle anzunehmen, aufzudrehen und die Abwehrreihen anzugreifen, gab Wagner auf der Zehnerposition ein anderes Profil.
Diese Vielseitigkeit war ein wichtiger Grund dafür, warum Köln im August intensiv um Moore warb, bevor der Klub schließlich eine Leihe bis Saisonende von Tottenham ohne Kaufoption abschloss. Der Teenager kann auf beiden Flügeln oder im Zentrum spielen und scheint nun vor einer Chance in letzterer Rolle zu stehen.
Wagner hatte Moore bereits nach dem Spiel in Stuttgart gelobt und dabei dessen Fähigkeit hervorgehoben, zwischen den Linien Gefahr zu erzeugen und in den Strafraum vorzudringen.
Ein erster Bundesliga-Start wäre nun der nächste direkte Schritt.
Moores Chance kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Köln weiterhin die Rückkehr von Said El Mala vorsichtig steuert. Der hochveranlagte Offensivspieler verpasste die Niederlage in Stuttgart krankheitsbedingt ebenso wie Thijs Dallinga. Dallinga ist inzwischen vollständig genesen und Anfang der Woche ins Training zurückgekehrt, doch El Mala brauchte nach fast sechs Tagen Krankheit länger, um wieder fit zu werden.
Der 20-Jährige kehrte erst am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück.
„Bei Said geht es darum, wieder richtig in den Rhythmus zu kommen“, sagte Wagner. „Er war fast sechs Tage krank. Er hat die Chance, von der Bank einen Impuls zu geben.“
Linton Maina ist eine Option auf der linken Angriffsseite, während Moores Auftritt Wagner eine weitere Möglichkeit gibt, die Offensivreihe umzubauen, ohne El Mala direkt nach seiner Krankheit zu viel Verantwortung aufzubürden.
Auch im Mittelfeld werden Änderungen erwartet. Ellyes Skhiri wird seinen ersten Start seit seiner Rückkehr von Eintracht Frankfurt nach Köln absolvieren. Der erfahrene defensive Mittelfeldspieler kam in den ersten beiden Ligaspielen nur von der Bank, doch Wagner bestätigte, dass nun die Zeit gekommen ist, ihn wieder in die Startelf zu stellen.
„Er ist bereit und wird in der Startaufstellung stehen“, sagte Wagner. „Daraus müssen wir kein Geheimnis machen.“
Nach der Niederlage in Stuttgart sucht Wagner im zentralen Mittelfeld nach einem anderen Impuls, sodass Isak Jóhannesson weichen könnte. Skhiris Rückkehr würde einer Mannschaft mehr Erfahrung geben, die gleichzeitig Moore seinen ersten Bundesliga-Start für den Klub ermöglichen könnte.
Erstmals in dieser Saison steht Wagner zudem vor einem spürbaren Auswahlproblem. Mit Ausnahme von Verteidiger Timo Hübers stehen aktuell alle Feldspieler zur Verfügung, darunter auch Alessio Castro-Montes, nachdem er ein leichtes Fitnessproblem überwunden hat.
Das bedeutet, dass mindestens vier Profis gar nicht erst im Spieltagskader stehen werden.
„An diesem Wochenende wird es viele enttäuschte Gesichter geben“, gab Wagner zu. „Ich stehe vor den schwierigsten Entscheidungen [seit meiner Ernennung zum Cheftrainer]. Gegen Stuttgart hatten wir Probleme, die nicht struktureller, sondern individueller Natur waren. Wir haben unter der Woche darüber gesprochen, und es ist so, dass jeder, der spielen will, mehr zeigen muss.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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