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·2. Juni 2026
Millionen-Poker im Wahlkampf: Fenerbahce-Kandidaten jagen 26-Tore-Star Greenwood während Fred vor dem Abschied steht

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Vor der am kommenden Wochenende anstehenden, richtungsweisenden Präsidentschaftswahl brennt bei Fenerbahce sprichwörtlich die Luft. Während die Kandidaten im Wahlkampf mit spektakulären Transferversprechen um die Gunst der Kongressmitglieder buhlen, sorgen aufsehenerregende Meldungen aus dem Ausland für zusätzliche Dynamik an den Verhandlungstischen. Im Zentrum des Geschehens steht eine überraschende Offerte aus Südamerika für den absoluten Mittelfeld-Motor der Gelb-Marineblauen, während zeitgleich aus der deutschen Bundesliga ein herber Dämpfer bezüglich eines erklärten Wunschstürmers eintraf. Die Vereinsführung muss trotz eines vollen Terminkalenders im Zuge des Wahlprozesses weitreichende strategische Entscheidungen für die neue Spielzeit treffen.
Im brasilianischen Medienraum ist eine hochexplosive Behauptung bezüglich des defensiven Dreh- und Angelpunkts von Kadiköy aufgetaucht. Der brasilianische Serie-A-Klub Atletico Mineiro soll bei den Transferverhandlungen mit dem 33-jährigen Mittelfeldspieler Fred bereits erhebliche Fortschritte erzielt und eine weitgehende Einigung erzielt haben. Um die durch den Abgang von Superstar Hulk entstandene Lücke im kollektiven Mannschaftsgefüge adäquat zu schließen, plant der brasilianische Traditionsverein den Routinier als neuen, unumstrittenen Führungsspieler zu installieren.
Wie das renommierte Portal Globo flüssig berichtet, locken die Brasilianer den Strategen mit einem langfristigen Arbeitspapier bis zum Jahr 2029, welches zudem eine Option auf ein weiteres Jahr beinhaltet. Der Mittelfeldakteur, welcher als bekennender Sympathisant des Klubs gilt, soll die Kontakte nach Belo Horizonte bereits massiv intensiviert und dort sogar schon ein Haus erworben haben. Seine Berater haben den ausdrücklichen Wechselwunsch bereits an die Teppichetage in Istanbul herangetragen. Die Haltung von Fenerbahce ist in diesem Fall jedoch unmissverständlich. Da der Kontrakt des Brasilianers noch eine Laufzeit bis 2027 besitzt, fordert die Vereinsführung eine saftige finanzielle Gegenleistung. Offizielle Verhandlungen sollen nach dem Wahlprozess forciert werden, schließlich blickt der Akteur auf eine bärenstarke Saison mit 45 Pflichtspielen, vier Toren und fünf Vorlagen zurück.
Eine weitere Personalie betrifft den brasilianischen Innenverteidiger Diego Carlos, welcher in der vergangenen Rückrunde an den italienischen Überraschungsklub Como Calcio ausgeliehen war. Nach dem historischen Erfolg der Italiener, die sich sensationell erstmals für die Champions League qualifizieren konnten, kehrte der Abwehrspieler nach Ablauf des Leihgeschäfts vereinbarungsgemäß zu den Gelb-Blauen zurück. Bei den Italienern stand der Abwehrhüne in 31 Partien auf dem Feld, wobei ihm ein Treffer und ein Assist gelangen. Der Abwehrspieler war im Winter der Saison 2024/25 an den Bosporus gewechselt und besitzt dort noch einen gültigen Vertrag bis 2028.

Foto: IHA
Zu den Absichten des Serie-A-Klubs bezüglich einer dauerhaften Verpflichtung äußerte sich Como-Sportdirektor Carlalberto Ludi zurückhaltend. Auf die Frage, ob man Olympiakos Piräus-Verteidiger Lorenzo Pirola als Ersatz im Visier habe oder den Rückkehrer halten wolle, gab der Funktionär zu Protokoll: „Er ist ein guter Spieler, wir kennen ihn schon seit einiger Zeit. Aber im Moment sind Namen noch relativ. Aus technischer Sicht kann ich eine positive Einschätzung abgeben, aber derzeit gibt es keine laufenden Gespräche. Wir verfolgen die Situation von Diego, da er zu seinem alten Verein zurückgekehrt ist. Wir führen Vertragsverlängerungsgespräche mit Kempf. Wir wollen die Gespräche innerhalb der Mannschaft abschließen, bevor wir uns auf den Transfermarkt begeben.“
Für erhebliche Unruhe im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf sorgte derweil eine offizielle Stellungnahme von Borussia Dortmund. Der ambitionierte Präsidentschaftskandidat Hakan Safi hatte im Rahmen eines Treffens mit Fan-Vertretern in Antalya vollmundig verkündet, sich bereits am 23. April persönlich mit Top-Stürmer Serhou Guirassy getroffen zu haben und den Deal zeitnah zu finalisieren. Der 30-jährige Angreifer steht zeitgleich auch ganz oben auf der Einkaufsliste des zweiten Kandidaten, Aziz Yildirim. Diese Offensiv-Ankündigung schlug in den deutschen Medien hohe Wellen und rief umgehend die BVB-Führung auf den Plan.
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Gegenüber der WAZ bezog Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken jedoch unmissverständlich Stellung und erteilte den türkischen Avancen eine klare Absage: „Wir haben kein Angebot für Serhou erhalten. Wir denken auch nicht daran, ihn abzugeben. In den letzten beiden Spielzeiten hat er seinen Wert für Borussia Dortmund eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“ Dem Vernehmen nach würde der deutsche Bundesligist einem Transfer des guineischen Nationalstürmers erst ab einer astronomischen Summe jenseits der 40 Millionen Euro überhaupt zustimmen. Die im Kontrakt des Knipsers verankerte Ausstiegsklausel besitzt für den Istanbuler Traditionsverein zudem keinerlei Gültigkeit, was den Transfer für beide Präsidentschaftskandidaten vorerst in weite Ferne rücken lässt.
Die vermeintlich größte Sensation im laufenden Transfersommer betrifft jedoch den englischen Offensivstar Mason Greenwood. Sowohl Aziz Yildirim als auch Hakan Safi haben den hochkarätigen Flügelspieler als absoluten Königstransfer für ihre jeweilige Amtszeit ins Auge gefasst und forcieren die Verhandlungen. Laut Informationen der britischen BBC pushen die beiden Lager den Deal enorm. Mit dem 24-jährigen Außenstürmer seien bezüglich der persönlichen Konditionen keinerlei unüberwindbare Hürden zu erwarten, obgleich auch der AS Rom ein Auge auf das Talent geworfen hat.
Die Chancen auf eine Verpflichtung stehen nicht schlecht, da der abgebende Verein Olympique Marseille einem Verkauf des Engländers keineswegs im Wege steht. Der neue Sportdirektor der Franzosen, Gregory Lorenzi, ließ die Tür für einen gewinnbringenden Transfer zuletzt sperrweit offen und erklärte vielsagend: „Er ist einer der Spieler, über die wir ernsthaft nachdenken müssen. Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, müssen wir diese natürlich nutzen.“ Der Angreifer blickt in Frankreich auf eine absolute Fabel-Saison zurück. In insgesamt 45 Pflichtspielen stand der Brite beeindruckende 3.577 Minuten auf dem Platz und untermauerte seinen sportlichen Wert mit herausragenden 26 Toren und elf Torvorlagen. Ein solches Kaliber würde die Offensivkraft der Gelb-Blauen auf ein neues Niveau heben.







































