Mintzlaff über Diomande, Transfererlöse und Klopp | OneFootball

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RB Leipzig

·13. Mai 2026

Mintzlaff über Diomande, Transfererlöse und Klopp

Artikelbild:Mintzlaff über Diomande, Transfererlöse und Klopp

Diese Überraschung ist Oliver Mintzlaff gelungen: Nur drei Tage nach der perfekten Qualifikation für die Champions League machte der Red Bull-CEO und RBL-Aufsichtsratsvorsitzende erneut in seiner früheren Heimat Station.

Im Haus Leipzig sprach Mintzlaff bei der Veranstaltung „Ein runder Abend mit Fußball & Freunden“ gemeinsam mit Reiner Calmund und Journalist Guido Schäfer über die Saison von RB Leipzig, die Entwicklung von Yan Diomande, Transfererlöse und die Zukunft des Clubs.


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Vor allem bei der Personalie Diomande fand Mintzlaff klare Worte.

Artikelbild:Mintzlaff über Diomande, Transfererlöse und Klopp

„Wir haben noch Luft nach oben“

Trotz der erfolgreichen Rückkehr in die Königsklasse sieht Mintzlaff weiteres Entwicklungspotenzial bei RB Leipzig – ordnet die Saison aber gleichzeitig als Teil einer laufenden Entwicklung ein.

„Wir hatten einen großen Umbruch, einen neuen Trainer und viele neue, junge Spieler, die absolut zu unserer DNA und Philosophie passen. Dass so ein Prozess natürlich auch ein Stück weit Zeit braucht, ist klar.“

Mit Blick auf die Rückkehr in die Königsklasse ergänzt er: „Das Verpassen der Champions League war für den Club, das Umfeld und die Fans ein harter Cut. Da wieder rauszukommen, ist gar nicht so einfach“.

Und weiter: „Wir haben insgesamt noch Luft nach oben. Uns hat über die Saison hinweg ein Stück weit die Konstanz gefehlt, die wir uns grundsätzlich wünschen.“

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„RB Leipzig ist RB Leipzig – nicht Manchester City, Liverpool oder Bayern“

Besonders deutlich wird Mintzlaff beim Thema Transfers und wirtschaftliche Realität im europäischen Spitzenfußball.

Unser Verein lebt wie alle anderen von Transfererlösen. Wir haben uns immer schwergetan, Spieler wie Naby Keita, Christopher Nkunku, Dominik Szoboszlai oder auch Josko Gvardiol und Ibrahima Konaté abzugeben.

Nichtsdestotrotz ist das Teil unseres Einnahmen-Mix und Teil unserer Philosophie, dass wir hochtalentierte Spieler holen, die eine Zeit lang bei uns bleiben, performen, uns in die Champions League bringen und wir sie dann verkaufen, weil sie den nächsten Schritt gehen.“

Dazu stellt Mintzlaff klar: „Mit allem Selbstbewusstsein und Respekt: RB Leipzig ist RB Leipzig und nicht Manchester City, Liverpool oder der FC Bayern. Wir werden auch in Zukunft Spieler abgeben müssen, ob wir es wollen oder nicht.“

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Lob für Klopp

Ein weiteres Thema des Abends ist die Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp, der seit Januar 2025 als Global Head of Soccer bei Red Bull tätig ist.

„Man braucht jemanden, der mit Spielern auf Augenhöhe reden kann. Jürgen Klopp hat im Fußball alles erlebt – Höhen und Tiefen – und bringt gleichzeitig eine besondere Persönlichkeit mit. Er macht einen super Job.“

Ein Abend mit vielen Einblicken, klaren Aussagen und einigen Lachern auf der Bühne – und mit reichlich Gesprächsstoff rund um RB Leipzig.

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