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·21. August 2026

„Mir blieben zwei, drei Namen“: Wie Khedira wieder bei Real landete

Artikelbild:„Mir blieben zwei, drei Namen“: Wie Khedira wieder bei Real landete
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Sami Khedira ist Teil des Trainerteams von Real Madrid – Foto: Christof Koepsel/Getty Images

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Sami Khedira nach elf Jahren zurück

MADRID. Bis zur vergangenen Saison analysierte er Real Madrid noch in der Öffentlichkeit, gab als Experte des deutschen Ablegers von Streamingdienst DAZN seine Meinung ab, oft auch direkt am Spielfeldrand im Estadio Santiago Bernabéu. Jetzt ist er selbst wieder ein Teil der Königlichen – plötzlich und unerwartet. So wie José Mourinho hat in diesem Sommer auch Sami Khedira ein Comeback gefeiert.


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Der gebürtige Stuttgarter, inzwischen 39 Jahre alt, hatte die erste Amtszeit des Portugiesen bei Real komplett miterlebt, war daraufhin noch bis Mitte 2015 geblieben. Dass es ihn elf Jahre später zurück in die spanische Hauptstadt zog, hat er Mourinho und dessen Auswahlprozess zu verdanken. Dem 63-Jährigen war im Juni beim Feststehen seines Engagements klar, dass er einen ehemaligen Real-Schützling als einen seiner Assistenten an der Seite haben möchte – so wie Aitor Karanka von 2010 bis 2013.

„Eine sehr gute Verbindung zu den Spielern“

„Sami kennt den Klub. Ich mag dieses Profil. In meiner ersten Amtszeit war es Aitor. Ich habe an Spieler von Real Madrid aus meiner Zeit gedacht, die nicht mehr spielen, die ein psychologisches Profil haben, das mir gefällt“, erklärte Mourinho am Freitag in der Pressekonferenz vor dem Start der Pflichtspiel-Saison am Samstag auswärts gegen Espanyol Barcelona (21:30 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN).

Er begann daraufhin, ein paar seiner damaligen Akteure aufzuzählen: Xabi Alonso, Álvaro Arbeloa, Luka Modrić und Esteban Granero. Typen, die aktuell für höhere Aufgaben bestimmt sind oder sich schlicht anderen Dingen des Lebens widmen, jedoch vom Profil her theoretisch in die Rolle der rechten Hand hineinpassen würden.

„Xabi: Trainer auf hohem Niveau. Álvaro: Trainer auf hohem Niveau. Luka: spielt immer noch. Granero: Geschäftsmann. So geht es weiter und weiter und am Ende blieben mir zwei, drei Namen. Das erste Mal, als ich mit Sami gesprochen habe, habe ich etwas gespürt, das ich gerne spüre. ‚Ich bin in den USA und arbeite für die FIFA, aber wenn ich morgen kommen soll, komme ich morgen.‘ Das war es. Ich kenne ihn gut, er ist eine sehr gute Verbindung zu den Spielern. Er war hier selbst Spieler, kennt die Mentalität und hat eine Beziehung zu den Spielern, die ein Assistent haben muss“, so der Chefcoach.

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„Das hat mich schlecht fühlen lassen“

Noch vor Khedira war im Juni Pepe als Mourinho-Gehilfe gehandelt worden. Der 43-Jährigen gab daraufhin aber an, von dieser vermeintlichen Jobgelegenheit gar nichts zu wissen. An Portugiesen mangelt es im Trainer- und Funktionsstab dennoch keineswegs. Von Benfica aus Lissabon hat er unter anderem Co-Trainer João Tralhão, Assistent Pedro Machado und Torwarttrainer Nuno Santos mitgebracht. Der langjährige Vertraute von Thibaut Courtois und Andriy Lunin, Luis Llopis, musste dafür nach fünf Spielzeiten in Serie weichen.

Mourinho tut das leid. „Die Jungs, die mit mir bei Benfica waren, sind meine Vertrauensleute. Das war eines der Dinge, die mich schlecht haben fühlen lassen. Ich kenne Llopis persönlich nicht, auch nicht seine Arbeit. Ich habe vielleicht etwas getan, das ich nicht hätte tun sollen. Aber der Torwarttrainer ist für mich heutzutage ein fundamentaler Bestandteil und da wollte ich jemanden haben, der schon mit mir zusammengearbeitet hat. Es ist mit den Torhütern und Torwarttrainern nicht wie vor zehn Jahren, als eine Mannschaft aus zehn Spielern plus dem Torwart bestand. Heute besteht die Mannschaft aus elf Spielern“, erklärte er. Dafür entschied er sich, Antonio Pintus im Fitnessbereich zu behalten. Mourinho: „Antonio Pintus und Antonio Silva (er meint wohl Antonio Dias; d. Red.) können sehr gut zusammenpassen, weil sie verschiedene Kompetenzen haben.“

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