"Mir fehlt hier eine klare Linie": Handelfmeter lässt DSC verzweifeln | OneFootball

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·1. März 2026

"Mir fehlt hier eine klare Linie": Handelfmeter lässt DSC verzweifeln

Artikelbild:"Mir fehlt hier eine klare Linie": Handelfmeter lässt DSC verzweifeln

Arminia Bielefeld präsentierte sich im Spiel gegen Hannover 96 auf Augenhöhe. Trotzdem gab es am Ende eine 0:1-Niederlage, die durch einen Handelfmeter entschieden wurde. Cheftrainer Mitch Kniat wollte sich darüber nicht ärgern, aber äußerte dennoch eine klare Meinung zu einem leidigen Thema.

"Bewegung zwar nicht unnatürlich, aber ..."

War es ein Handspiel oder war es das nicht? Ein Freistoß von Hannover 96 segelte in den Strafraum, die Bielefelder klärten. Dazwischen berührte Stefano Russo die Kugel unfreiwillig, aber eindeutig. "Der Schiedsrichter hat auf Elfmeter entschieden. Für ihn war meine Bewegung zwar nicht unnatürlich, aber er hat es so bewertet, dass meine Hand aktiv zum Ball gegangen ist", erklärte der Pechvogel nach Spielschluss. Das heißt, dass die Berührung nach Ansicht von Schiedsrichter Eric Weisbach die Abwehraktion beeinflusste. So war es strafbar.


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Chefrainer Mitch Kniat ärgerte sich. Nicht über den Strafstoß, aber über dessen Zustandekommen. "Wir müssen unsere Torchancen besser nutzen, deswegen beschwere ich mich nicht über die Entscheidung beim Elfmeter. Allerdings fehlt mir hier eine klare Linie bei der Auslegung der Regel", sprach der Arminia-Coach das leidige Thema rund um ein Handspiel im eigenen Strafraum an. Kniat konzentrierte sich danach auf das Wesentliche: "Der erste direkte Torschuss von Hannover ist durch einen Elfmeter drin."

"Müssen eigentlich in Führung gehen"

Über weite Strecken der Partie präsentierte sich Bielefeld auf Augenhöhe mit einem Aufstiegskandidaten. Dass der Elfmeter die Partie am Ende entschied, ärgerte Russo. "Das ist extrem bitter, vor allem weil es eine der wenigen Chancen von Hannover war", betonte der Mittelfeldspieler. Und auch Kapitän Mael Corboz stimmte zu: "In den ersten 60 Minuten müssen wir eigentlich in Führung gehen, die Chancen waren da. Leider machen wir das Tor nicht. In der 2. Liga wirst du bestraft, wenn du deine Möglichkeiten nicht nutzt." So kassierte Bielefeld nach formstarken Wochen nun wieder die zweite Niederlage in Folge.

Der Abstiegskampf bleibt eng, weil die Arminia somit nur vier Punkte vor dem Relegationsrang stehen bleibt. Und Konkurrenten wie Braunschweig und Münster spielen am Sonntag noch gegeneinander, sodass zumindest ein Team punkten wird. Die Sorgen von Kniat waren trotzdem nicht allzu groß. "Die Art und Weise und die Herangehensweise meiner Mannschaft war heute top", hielt der Cheftrainer stattdessen fest. "Heute hätten wir uns mindestens einen Punkt verdient gehabt und wir können sehr viel Positives aus diesem Spiel für die kommenden Aufgaben mitnehmen." Das nächste Spiel wird am Freitag (18:30 Uhr) gegen den FC Schalke 04 sein.

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